MMW - Fortschritte der Medizin

http://link.springer.com/journal/15006

List of Papers (Total 8,032)

Reanimieren mit „Nellie the Elephant“

Die neuen Reanimationsleitlinien empfehlen eine Frequenz der externen Herzmassage von 100/min. Mit Musik im entsprechenden Rhythmus lässt sich die Qualität der Reanimationen möglicherweise verbessern.

Bisphosphonate erhöhen das gastrointestinale Blutungsrisiko nicht

Ob Bisphosphonate das Risiko für eine Magen-Darm-Blutung erhöhen, wird seit einigen Jahren kontrovers diskutiert. Eine neuere Studie gibt Entwarnung.

Embolien in Hirn und Bauch

Eine armbetonte linksseitige Hemiparese hatte notfallmäßig zur stationären Aufnahme des Patienten geführt. Am darauffolgenden Tag klagte der Patient über starke linksseitige Oberbauchschmerzen. Im EKG zeigte sich eine absolute Tachyarrhythmie bei Vorhofflimmern. Wie passten diese Symptome zusammen?

Ist das Grippemittel weniger wirksam als angenommen?

Viele Industrieländer haben sich im Rahmen der Grippepandemie mit großen Mengen des Neuraminidase hemmers Oseltamivir (Tamiflu®) bevorratet. Doch in einer aktuellen Metaanalyse (BMJ 2009;339:b5106) wird dessen Wirksam - keit in Bezug auf die Verhinderung von Komplikationen infrage gestellt. MMW fragte PD Dr. Walter Haas, Leiter des Fachgebiets Respiratorisch übertragbare...

Langsam steigern oder gleich aggressiv starten?

Für die Behandlung des Morbus Crohn wird bisher eine Step-up-Strategie empfohlen, mit TNF-alpha-Blockern als letztem Ausweg. Inzwischen gibt es aber auch Argumente für das umgekehrte Vorgehen nach dem Prinzip „hit hard and early“.

Ist es wirklich „nur“ Asthma?

Ein 56-jähriger Patient leidet seit seiner Kindheit saisonal unter Atemnotanfällen, zu denen sich im Erwachsenenalter wiederkehrende Infekte gesellen. Lange bleibt unentdeckt, dass es sich dabei um Vorboten einer irreversiblen Lungenschädigung handelt.

Intensive Glukosekontrolle: kein Mortalitätsvorteil beim Typ-2-Diabetes

Klinische Studien konnten zeigen, dass eine intensivierte Blutzuckereinstellung beim Typ-2-Diabetes die Rate mikrovaskulärer Komplikationen senkt, der Einfluss auf KHK, Schlaganfall oder PAVK ist jedoch unklar. Entsprechende Studien lieferten teilweise widersprüchliche Ergebnisse.

Zu Hause nur noch in virtuellen Welten

Eine neue Suchterkrankung breitet sich aus: 10% aller 15-Jährigen sind exzessive „Gamer“. Sie verbringen mehr als 4,5 Stunden täglich vor dem Computer. 3% sind computerspielabhängig. Betroffen sind Jugendliche aus allen sozialen Schichten.

Reden Sie mit Ihren Mitarbeiterinnen!

Zwei Drittel der medizinischen Fachangestellten fürchten den Verlust ihres Arbeitsplatzes im Lauf der nächsten zwei Jahre. Die Unsicherheit drückt auf die Motivation und die Arbeitsproduktivität. Offene Worte des Chefs zur Praxissituation, Teambesprechungen und Mitarbeitergespräche könnten hier Abhilfe schaffen, sind jedoch im Praxisalltag immer noch kaum üblich.

Neuroleptische Dickmacher

Die meisten der Zweitgenerations-Neuroleptika führen bei Kindern und Jugendlichen bereits in kurzer Zeit zu einer massiven Gewichtszunahme und einer ungünstigen Entwicklung metabolischer Parameter.