MMW - Fortschritte der Medizin

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Das ist Unsinn!

Im Report „Kleine chirurgische Notfällle“ in MMW Nr. 43/2009, S. 14 ff. wurde empfohlen, subunguale Hämatome mithilfe einer glühenden Büroklammer zu entlasten. Ein Leser ist mit diesem Tipp nicht einverstanden:

Auch Typ-1-Diabetiker lassen sich alternativ behandeln

Obwohl es bei der Therapie des Typ-1-Diabetes eigentlich keine Alternativen gibt, vertraut ein nicht unwesentlicher Teil der Typ-1-Diabetiker auch Verfahren der Komplementärmedizin.

Homöopathie bei Candidiasis?

Die Homöopathie begreift Candida albicans als Nosode und beschreibt zahlreiche Kuren gegen die Candidiasis. Jetzt wurde untersucht, ob eine klassische homöopathische Behandlung mit einer antimykotischen Therapie mithalten kann.

Strahlenbelastung durch Bildgebung nicht ohne

Die Strahlenbelastung der Bevölkerung durch medizinische Bildgebung ist im Ansteigen und erreicht bei einem beträchtlichen Anteil mindestens mäßig effektive Dosen zwischen 3 und 20 mSv/Jahr.

Antikoagulation bald sicherer?

Die gefürchtetste Komplikation bei Vorhofflimmern sind periphere Embolien, insbesondere die Hirnembolie. Deshalb besteht bei Risikopatienten die Indikation für eine dauerhafte orale Antikoagulation mit einem Vitamin-K-Antagonisten. Nach den Ergebnissen der RE-LY®-Studie ist der orale direkte Thrombininhibitor Dabigatran wirksamer und sicherer als Warfarin.

Sind Wirbelsäulenleiden genetisch determiniert?

Das dänische Zwillingsregister ist eine schier unerschöpfliche Datenquelle, wenn es darum geht, genetische Faktoren für bestimmte Erkrankungen aufzudecken. So gibt das Register etwa auch genau Auskunft über Auftreten und Lokalisation von Wirbelsäulenleiden bei Zwillingen. Aus diesen Daten kann abgeleitet werden, zu welchem Prozentsatz die Beschwerden genetisch bedingt sind.

Pneumonie - aber welche?

Eine junge Philippinin erkrankt an Fieber mit Husten und Auswurf. Klinisch und röntgenologisch wird eine Bronchopneumonie diagnostiziert. Therapeutisch sind die Ärzte jedoch bald in der Sackgasse: Der Einsatz verschiedener Antibiotika führt nicht zu einer Besserung der Beschwerden. Jetzt hilft nur die erweiterte bakteriologische Untersuchung weiter.

Großer Bedarf an kompetenter Behandlung

In unserem Report in MMW Nr. 40/2009, S. 12 ff. zum Thema „Medizinischer Fortschritt in Zeiten steigender Lebenserwartung: Was erwartet uns in der nahen Zukunft?“ wurde auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe Prof. Dr. Rolf Kreienberg, Universität Ulm, zum Thema In-vitro-Fertilisation zitiert. In dem Text war davon die Rede, dass die ca. 150...