MMW - Fortschritte der Medizin

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Mit diesen Antworten bin ich nicht einverstanden

In der MMW Nr. 47/2009, S. 32 ff. gab PD Dr. med. Tomas Jelinek, Berlin, Tipps zu Reiseimpfungen. Ein Leser ist mit dem angefügten CME-Fragebogen nicht ganz einverstanden:

Gefährlicher als gedacht

Ein 29-Jähriger wird nach einem synkopalen Ereignis in die Notaufnahme gebracht. Zunächst spricht alles für eine neurokardiogene Synkope. Trotzdem wird ein Langzeit-EKG angelegt. Nach wenigen Stunden ist die Verdachtsdiagnose widerlegt.

Wer darf in Ihrer Praxis ans Telefon?

Die Erwartungen insbesondere der jüngeren Patienten an den Service einer Arztpraxis sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Dazu zählt auch der Service am Telefon. Nicht nur der Erstkontakt erfolgt häufig über das Telefon, eine ganze Reihe von Wünschen wird heutzutage telefonisch angemeldet.

Darf Ihr Herzpatient auf die Berge?

Heute kann jeder, ob gesund oder krank, mit der Seilbahn hohe Berge erreichen und dort den unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten nachgehen. Was darf der Arzt seinen Patienten mit kardialen Krankheiten erlauben?

Jährliches Mammografiescreening ist nicht nötig

Ab welchem Alter und in welchen Zeitabständen sollten Frauen zur Brustkrebsfrüherkennung mammografiert werden? In Deutschland gelten seit Januar 2004 die EU-Richtlinien. Demnach haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren Anspruch auf eine Mammografieuntersuchung, die alle zwei Jahre wiederholt wird. Nach einer neuen US-Studie scheint dies derzeit die optimale Strategie zu sein.

Weniger Divertikelkomplikationen bei körperlicher Aktivität

Dass regelmäßige körperliche Aktivitäten gerade bei Patienten mit habitueller Obstipation günstig sind, ist seit Langem bekannt. Ob Bewegung jedoch auch die Komplikationen der Divertikulose verhindern kann, darüber gab es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse.

Kolontherapie: eine evidenzfreie Zone

Nicht weniger als ein längeres und gesünderes Leben versprechen die Anbieter der Kolontherapie. Die Darmreinigung soll den Körper von Allergenen befreien und Asthma, Arthrosen, Erschöpfungszustände sowie Übergewicht beseitigen. Nur leere Versprechungen oder ist an der Methode etwas dran?

Antidepressiva können den Magen zusätzlich angreifen

Eine 67-jährige Frau leidet seit 22 Jahren an rheumatoider Arthritis (RA). Die Erkrankung weist unter einer Basistherapie mit Methotrexat und Leflunomid keine wesentliche klinische Aktivität auf (DAS 2,5). Wegen ausgeprägter Sekundärarthrosen der Knie- und Schultergelenke nimmt die Patientin regelmäßig Diclofenac. Seit dem kürzlichen Tod ihres Ehemanns ist sie zu nehmend...

Welche Insulinstrategie ist die beste?

Wenn Typ-2-Diabetiker mit zwei oralen Antidiabetika nicht mehr auskommen, ist der sanfte Start in die Insulintherapie mit einem Basalinsulin eine gute Option. Im Vergleich zur Einstellung auf ein prandiales oder biphasisches Insulin wird eine ebenso gute bzw. bessere Blutzuckerkontrolle erreicht, die mit weniger Hypoglykämien und Gewichtszunahme erkauft wird. Allerdings müssen...

Was Sie der Rosazea entgegensetzen können

Die Rosazea wird immer noch zu oft auf die vermeintlich typische „Knollennase“ reduziert. Dabei ist das Erscheinungsbild dieser Hauterkrankung außerordentlich facettenreich. Eine kausale Therapie ist zwar noch nicht in Sicht, dennoch gibt es erfolgversprechende Therapiekonzepte, die den Krankheitsverlauf mildern können — vorausgesetzt, die Diagnose wird rechtzeitig gestellt.

Schmerzhafte Menstruation: Was steckt dahinter?

Eine 26-jährige Frau stellt sich zum wiederholten Mal in der Sprechstunde mit akuten krampfartigen Unterbauchschmerzen während der Menstruation vor. Sie berichtet über eine seit Längerem bestehende Dysmenorrhö, die meist in Verbindung mit Übelkeit und Kopfschmerzen vor allem in den ersten beiden Tagen der Periodenblutung auftritt. Auf Nachfrage berichtet sie über eine...

Präoperatives Statin verhindert kardiovaskuläre Komplikationen

Wenn Patienten erstmals drei bis acht Wochen vor einer geplanten Gefäßoperation ein Statin erhalten, treten innerhalb von 30 Tagen postoperativ deutlich weniger kardiale Komplikationen auf.

Prostatakarzinom: Blutgefäßmuster zeigt die Malignität

Prostatakarzinome sind morphologisch ausgesprochen heterogen. Es gibt sowohl schnell und aggressiv wachsende als auch langsam wachsende Tumoren. Je nach Typ sind die Prognose und die erforderliche Therapie sehr unterschiedlich.