medizinische genetik

http://link.springer.com/journal/11825

List of Papers (Total 77)

Disorders of spermatogenesis

Infertility is a common condition estimated to affect 10–15% of couples. The clinical causes are attributed in equal parts to the male and female partners. Diagnosing male infertility mostly relies on semen (and hormone) analysis, which results in classification into the two major phenotypes of oligo- and azoospermia. The clinical routine analyses have not changed over the last...

Clinical and genetic aspects of Mayer–Rokitansky–Küster–Hauser syndrome

The Mayer–Rokitansky–Küster–Hauser (MRKH) syndrome [MIM 277000] is characterised by the absence of a uterus and vagina in otherwise phenotypically normal women with karyotype 46,XX. Clinically, the MRKH can be subdivided into two subtypes: an isolated or type I form can be delineated from a type II form, which is characterised by extragenital malformations. The so-called M...

Genetik der kortikalen Fehlbildungen

Kortikale Malformationen sind vielfältig und stellen eine wichtige Ursache der geistigen Entwicklungsstörung und der Epilepsie dar. Die Ätiologie der kortikalen Fehlbildungen ist sehr heterogen und beinhaltet sowohl rein exogene Ursachen als auch chromosomale und monogene Erkrankungen. Eine effiziente genetische Diagnostik bedarf der akkuraten Interpretation des...

Lipodystrophie-Erkrankungen

Hintergrund und Methoden Lipodystrophien sind sehr seltene Erkrankungen, die durch einen Mangel oder eine Fehlverteilung an subkutanem Fettgewebe charakterisiert sind. Zudem können Stoffwechselveränderungen wie Diabetes mellitus, Hypertriglyzeridämie und Fettlebererkrankung daraus resultieren. Aufgrund ihrer Seltenheit und ihrer großen Heterogenität sowohl bezüglich der Genese...

Syndromale und nichtsyndromale orofaziale Spalten

Orofaziale Spalten sind die zweithäufigste angeborene Fehlbildung. Die beiden häufigen Untergruppen sind die Formen der Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte (LKGS) und der reinen Gaumenspalte (GS). Beide können im Zuge zahlreicher Syndrome auftreten, LKGS sind häufiger nichtsyndromal (ca. 70 %) als GS (ca. 50 %). Nichtsyndromale Spalten sind multifaktoriell und bergen relativ geringe...

Frühkindlicher BMI-Verlauf bei monogener Adipositas

Hintergrund Monogene Adipositasformen haben eine geschätzte Prävalenz von 1–5 % in der Gruppe der extrem adipösen Patienten. Bereits im frühen Kindesalter zwischen monogener Adipositas und anderen Adipositasformen zu unterscheiden, stellt eine Herausforderung für Kinderärzte dar. Insbesondere stellt sich die Frage, wann weiterführende Diagnostik indiziert ist. Fragestellung K...

Die hypertrophe Kardiomyopathie

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste Kardiomyopathie mit mendelschem autosomal-dominanten Erbgang. Die Folgen der ausgeprägten Hypertrophie des Herzmuskels, in Verbindung mit (HOCM) oder ohne (HNCM) Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstraktes reichen von benignen klinischen Verläufen bis hin zu schwersten Verläufen der Herzinsuffizienz und des pl...

SWI/SNF-Komplex-assoziierte Tumordispositions-Syndrome

The SWI/SNF(SWItch/Sucrose Non-fermentable)-complexes are composed of several different subunits with specialized functions in specific tissues. These complexes are involved in chromatin re-modeling by regulating the ATP-dependent accessibility of transcription factors to functional elements within promoters and enhancers. Germline mutations in the genes SMARCB1, SMARCA4, SMARCE1...

Monogene Adipositas

Autosomal-rezessiv vererbte Mutationen in den Genen für Leptin, Leptinrezeptor, Proopiomelanocortin (POMC) und Prohormon-Convertase (PC1) führen zu einer ausgeprägten frühkindlichen Adipositas. Patienten mit biologisch inaktivem Leptin oder Leptinmangel können mit humanem rekombinanten Leptin erfolgreich behandelt werden. Für die anderen Patienten hat sich die Behandlung mit...

Polygene Varianten und Epigenetik bei Adipositas

Hintergrund Durch molekulargenetische Analysen wurde eine kleine Anzahl von Hauptgenen identifiziert, die Übergewicht (Body Mass Index, BMI ≥ 25 kg/m2) und Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m2) bei Menschen mit bedingen können. Die zugrunde liegenden Mutationen sind selten. Die genetische Prädisposition zur Entwicklung einer Adipositas ist meist polygener Natur. Ziel der Arbeit Darstellung...

Syndrome mit breitem Tumorspektrum

Die klinische Diagnose erblicher Tumorsyndrome ist ein wesentlicher Bestandteil der humangenetischen Beratung. Bei seltenen Syndromen, die mit einem breiten Spektrum an Tumoren und phänotypischen Überschneidungen einhergehen, ist dies nicht immer einfach. In diesem Artikel sollen deshalb die typischen und wegweisenden Merkmale der wichtigsten seltenen Tumordispositionssyndrome...

Seltene Tumordispositionssyndrome mit Manifestation im Kindesalter

Bei etwa 7–10 % der pädiatrischen Krebspatienten werden zugrunde liegende Tumordispositionssyndrome (TDS) vermutet. Das Erkennen von TDS hat klinische Implikationen für die Krebsprävention und -früherkennung, die Krebstherapie und -nachsorge, die psychosoziale Unterstützung sowie die Beratung von Angehörigen und Identifizierung weiterer Anlageträger in den betroffenen Familien...

Überwuchssyndrome durch Mutationsmosaike im PI3K-AKT-Signalweg

It has long been suspected that segmental overgrowth syndromes are caused by somatic mosaic mutations (postzygotic mutations); however, the genetic changes can often only be detected in affected tissues. Using high-throughput sequencing methods (next generation sequencing, NGS), the genetic causes of conditions with segmental manifestations have been increasingly elucidated in...

Pharmakogenetik

Interindividuelle Unterschiede zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Arzneimitteln sind ein erhebliches Problem der Gesundheitsversorgung. Genetische Varianten tragen hierzu bei. Ziel der Arbeit ist eine Übersicht über den gegenwärtigen Erkenntnisstand und regulatorische Aspekte der Pharmakogenetik zu geben sowie Fragen zur Problematik der Implementierung in die Klinik unter...

Zelltherapie am Augenhintergrund – gestern, heute, morgen

Der gemeinsame Endpunkt vieler Netzhautdegenerationen ist ein Zelluntergang im retinalen Pigmentepithel und/oder der neurosensorischen Retina und ein damit verbundener irreversibler Visusverlust. Therapieansätze in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien müssen folglich ebenfalls den Ersatz dieser verloren gegangenen Zellen und Gewebe adressieren. Hier zeichnen sich in den letzten...

Optogenetik als mögliche Therapie bei degenerativen Netzhauterkrankungen

Bei neurodegenerativen Erkrankungen der Netzhaut sind die lichtempfindlichen Zellen, die Photorezeptoren, oft als Erstes betroffen. Die Optogenetik ist ein vielversprechender Ansatz, die Netzhaut wieder lichtempfindlich zu machen und dadurch das Sehvermögen wiederherzustellen. Bei der Optogenetik werden lichtempfindliche Proteine über gentechnische Methoden in die Netzhaut...

Das Überlesen von Nonsense-Mutationen

Nonsense-Mutationen weisen eine Inzidenz von etwa 12 % bezogen auf alle krankheitsverursachenden Mutationen auf. Eine ähnliche Rate gilt für Netzhauterkrankungen. Ein speziell auf diesen Mutationstyp ausgerichteter Therapieansatz könnte somit praktikabel und ökonomisch im Sinne einer Therapie „eine für viele“ sein. Nonsense-Mutationen führen zu vorzeitigen Terminationscodons...

Genetische Risiken und Therapieentwicklung bei Netzhautdegenerationen

Understanding the genetic causes of monogenic and complex retinal degenerations is crucial in elucidating the basic physiological processes involved in the development of the respective disease. Building upon such an insight will enable the development of therapies precisely tailored to patients. This review summarizes the present state of knowledge on the genetics of hereditary...

Neuroprotektion geschädigter Photorezeptoren

Neuroprotection of photoreceptor cells is a promising approach that could be used to treat degenerative retinal diseases, either as mono- or combination therapy. Many neuroprotective substances have been identified and successfully tested in animal models. Several of them have already been investigated in clinical trials involving patients as well, although with variable success...

Genetik der angeborenen Herzfehler

Strukturelle Herzfehler sind eine der häufigsten menschlichen Fehlbildungen. Es lassen sich mehrere morphologische Gruppen unterscheiden, wobei auch Überlappungen mit verschiedenen Formen der Kardiomyopathien, unter anderem mit der Non-Compaction Kardiomyopathie, beobachtet werden. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt nur ein sehr eingeschränktes Verständnis der zugrunde liegenden...