Im Focus Onkologie

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Trotz Konisation erhöhtes Zervixkarzinomrisiko nach CIN3

Nach einer zervikalen intraepithelialen Neoplasie von Grad 3 (CIN3) haben Frauen ein langanhaltend erhöhtes Risiko für ein Zervixkarzinom, selbst dann, wenn die Ränder bei der Konisation negativ sind.

NSCLC: Nutzen von Nivolumab auch bei hoher Mutationslast bestätigt

Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom und hoher Tumormutationslast bleibt eine Progression des Tumors signifikant länger erspart, wenn sie als Erstlinientherapie Nivolumab plus Ipilimumab statt einer Chemotherapie erhalten. Das zeigen die Ergebnisse der Studie CheckMate 227.

Große Unterschiede beim Management von Hirnmetastasen bei NSCLC in Europa

Hirnmetastasen kommen bei Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom häufig vor, dennoch gibt es kein evidenzbasiertes Vorgehen. Das Routinemanagement sieht in Europa ganz unterschiedlich aus, wie eine Umfrage zeigt.

Aggressive Lymphome: Routinelabor taugt nicht zur Rezidivfrüherkennung

Regelmäßige Blutbildkontrollen nach erfolgreicher Therapie eines aggressiven Lymphoms fördern nicht selten Auffälligkeiten zutage — für die Diagnose von Rezidiven sind sie trotzdem ungeeignet.

Vorteile durch intraperitoneale Chemotherapie beim Ovarialkarzinom

In einer randomisierten Phase-II-Studie profitierten Patientinnen mit epithelialem Ovarialkarzinom, die sich einer neoadjuvanten Chemotherapie gefolgt von optimaler Debulking-Operation unterziehen, davon, wenn die Chemotherapie intraperitoneal verabreicht wird

PET-Steuerung der Therapie beim Hodgkin-Lymphom (HL)

Im fortgeschrittenen Stadium beim HL ist eine risikoadaptierte Therapie zu empfehlen. Was bringt eine PET-geleitete Intensivierung bei Patienten mit hohem Risiko?

Während der Krebstherapie mit aerobem Training die kardiorespiratorische Leistungsfähigkeit erhalten

Körperliches Training verbessert die kardiorespiratorische Leistungsfähigkeit bzw. die maximale Sauerstoffaufnahme bei Krebspatienten deutlich. Das zeigt jetzt auch eine Metaanalyse mit 87 Studien.

Rezidiviertes Harnblasenkarzinom: Stabile Lebensqualität unter Pembrolizumab

Pembrolizumab in der Zweitlinie verlängert das Gesamtüberleben von Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom. Auch die Lebensqualität ist im Vergleich zu einer Chemotherapie besser, so das Ergebnis einer neuen Auswertung der KEYNOTE-045-Studie.

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich zu einer etablierten Therapie komplementärmedizinische Verfahren nutzen, haben neuen Daten zufolge schlechtere Überlebenschancen — scheinbar aber nicht wegen der Komplementärmedizin selbst.

Rauchende CRC-Patienten haben eine schlechtere Prognose

Tabakkonsum fördert nicht nur Lungenkrebs, sondern auch die Entstehung eines kolorektalen Karzinoms. Aber wie wirkt sich früheres oder anhaltendes Rauchen auf die Prognose eines bereits diagnostizierten Kolonkarzinoms aus?

Magenkarzinom: Orales Paclitaxel auf dem Prüfstand

Bisher musste Paclitaxel intravenös appliziert werden. Nun gibt es die erste orale Formulierung des Wirkstoffs, die bei Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom mit intravenösem Paclitaxel mithalten kann.

Ist die Liquid Biopsy schon praxistauglich?

Mithilfe der „liquid biopsy“ lassen sich in Körperflüssigkeiten von Patienten unter anderem zirkulierende Tumorzellen (CTC) und zirkulierende tumorassoziierte DNA (ctDNA) detektieren. Dadurch können idealerweise Therapietargets und Resistenzen nachgewiesen und das Therapieansprechen überwacht werden.

CDK4/6-Inhibitoren bei Brustkrebs noch mehr im Therapiealltag angekommen

Die Daten von drei Hauptvorträgen auf der ASCO-Jahrestagung 2018 zur CDK4/6-Inhibition untermauern die Bedeutung dieser Option für Patientinnen mit Hormonrezeptor(HR)-positivem, metastasiertem Brustkrebs.

Therapieoptionen bei Lungentumoren: Gemeinsam sind sie stärker

Die Kombination von Checkpointinhibitoren miteinander oder mit der Chemotherapie bündelt die Stärken der einzelnen Substanzen — mit Erfolg, wie sich für die Erstlinie beim metastasierten nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) auf der ASCO-Jahrestagung 2018 gezeigt hat.

Chronische Erkrankungen als treibende Kraft für Krebs

Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Gichtarthritis und kardiovaskuläre Krankheiten erhöhen Krebsinzidenz sowie -mortalität, und das umso stärker, je mehr von ihnen gleichzeitig auftreten. Der Einfluss entspricht in etwa dem von 5 Lebensstilfaktoren, wie Rauchen und körperliche Inaktivität, zusammen.

Offenheit zwischen Arzt und Patient hilft weiter

Das Internet macht die Beziehung zwischen Arzt und Patient kompliziert. Das Problem: Der Arzt weiß nicht, wie gut sein Patient über das Netz informiert ist. Und der Patient fürchtet oft, der Arzt könnte seine Recherchen missbilligen. Eine Studie hat versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

Dermatologische Vorteile des Ehelebens

Verheiratete gehen mit einem Melanom früher zum Arzt und sind eher bereit, notwendige Untersuchungen durchführen zu lassen, als Unverheiratete, Geschiedene oder Witwer. So werden bei verwitweten Patienten z. B. 3-mal häufiger T4-Läsionen festgestellt als bei verheirateten.

Cannabis: beliebte Substanz bei Krebspatienten

Einer Studie des National Cancer Institute zufolge wird Cannabis von Krebspatienten in großer Zahl genutzt — sofern die Droge legalisiert ist.

Neue Kombinationstherapie für das metastasierte Kolonkarzinom

Der Checkpointinhibitor Nivolumab hat Nutzen beim metastasierten Kolonkarzinom (mCRC) mit fehlerhaftem Mismatch-Reparatursystem (dMMR) oder hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) bewiesen. In einer neuen Studie sollte die Zugabe des Checkpointhemmers Ipilimumab das Ergebnis noch verbessern.

Fortgeschrittenes Melanom: Bessere Lebensqualität unter Pembrolizumab

Im direkten Vergleich konnte Pembrolizumab bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom bessere Überlebensdaten erzielen als Ipilimumab. Nun wurden die Ergebnisse auch mit Blick auf die Lebensqualität ausgewertet.

Fortgeschrittenes HCC: Rolle der SIRT noch unklar

Sorafenib ist zur Therapie für Patienten mit fortgeschrittenem hepatozellulärem Karzinom (HCC) empfohlen. In der SARAH-Studie wurde es mit der selektiven internen Strahlentherapie (SIRT) mit Yttrium-90(Y90)-Mikrosphären verglichen.

B-ALL-Salvage: Vorteile für Immunkonjugat auch bei Älteren

Patienten über 55 Jahre mit rezidivierter akuter lymphatischer Leukämie (ALL) profitieren vom Immunkonjugat Inotuzumab ozogamicin (InO) genauso wie jüngere Patienten. Das ergab eine Subgruppenanalyse der Studie INO-VATE.

CIN2-Läsion? Da reicht womöglich aktive Überwachung aus

Die meisten CIN2(cervical intraepithelial neoplasia Grad 2)-Läsionen bilden sich spontan zurück, vor allem bei Frauen unter 30. Das schließen finnische Ärzte aus den Ergebnissen einer umfangreichen Metaanalyse.