mCRPC: PD-1-Inhibitor nach Docetaxel wenig wirksam

Im Focus Onkologie, Jul 2018

Sabrina Graß

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs15015-018-4133-5.pdf

mCRPC: PD-1-Inhibitor nach Docetaxel wenig wirksam

E K U / 0 n Dr. med. Carsten Bokemeyer 0 0 Prof. Dr. med. Gunhild von Amsberg und Prof. Dr. med. Carsten Bokemeyer Klinik für Onkologie, Hämatologie und Knochenmarkstransplantation mit Sektion Pneumologie, Onkologisches Zentrum , Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf te (ORR; primärer Endpunkt) in der Kohorte mit PD-L1-positiven Tumoren betrug 5% (95%-Kon'denzintervall [95 %-KI] 2-11%), in der Kohorte mit PD-L1-negativen 3 % (95%-KI < 1-10%). Patienten in der dritten Kohorte mit nicht messbarem PD-L1-Status sprachen nicht an. Es sei zwar eine Antitumoraktivität zu verzeichnen, kommentierte Douglas G. McNeel, Madison, WI/USA, aber sie falle kleiner aus, als es unter der PD-1-Blockade bei anderen Entitäten zu sehen gewesen war. Weitere Studien mit Pembro allein und in Kombination wären nötig, so McNeel. Sabrina Graß - „Studiendaten zum metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom legen biologische Unterschiede zwischen schwarzen und weißen Patienten nahe.“ Die kompletten pathologischen Ansprechraten waren mit 29 % für Atezolizumab und 39,5 % für Pembrolizumab hoch. Für die erapie des fortgeschrittenen UC wurden die Ergebnisse einer PhaseI-Studie zu dem Antikörper-Wirksto…Konjugat Enfortumab Vedotin vorgestellt. Es besteht aus einem Nektin4-Antikörper verbunden mit Monomethyl-Auristatin E. Eine hohe Nektin-4-Expression ist insbesondere beim UC zu ’nden. Bei den stark vorbehandelten Studienteilnehmern konnten eine ORR von 41 % sowie eine stabile Erkrankung bei 30 % erzielt werden [Rosenberg JE et al. ASCO. 2018;Abstr TPS4590]. Erda’tinib, ein pan-FGFR („’broblast growth factor receptor“)-Inhibitor, erzielte in einer Phase-II-Studie eine ORR von 40,4 % im gesamten Patientenkollektiv und von 59 % bei Patienten, bei denen zuvor eine Immuntherapie versagt hatte [Sie¥er-Radtke AO et al. ASCO. 2018;Abstr 4503]. Drei aktuelle Studien zum metastasierten CRPC Daten zweier Studien zum metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) zeigten ein signi’kant besseres OS für schwarze im Vergleich zu weißen Patienten unter Behandlung mit Docetaxel oder Abirateron und legen somit biologische Unterschiede zwischen den Ethnien nahe [Halabi S et al. ASCO. 2018;Abstr LBA5005; George DJ et al. ASCO. 2018;Abstr LBA5009]. In der PROPHECY-Studie wurde erstmalig in einem prospektiven, multizentrischen Studiendesign verblindet der negative prädiktive Wert der Androgenrezeptor-Splicevariante-7 (AR-V7) bei mCRPC-Patienten validiert. Ein positiver Johns Hopkins AR-V7 RNA-Test in zirkulierenden Tumorzellen (CTC) sowie der EPIC nuclear CTC-Protein-Test waren prädiktiv für ein schlechteres Behandlungsergebnis der beiden Androgenrezeptor-gerichteten Medikamente Enzalutamid und Abirateron (0–12 % Ansprechwahrscheinlichkeit). Da jedoch auch Tumorprogress ohne Nachweis von AR-V7 au®rat, sollten bei der erapie entscheidung ebenso phenotypische und genomische Veränderungen einbezogen werden, die mit einem aggressiven Krankheitsverlauf assoziiert sind [Armstrong AJ et al. ASCO. 2018;Abstr 5004]. Ticker ++ Ticker ++ Ticker ++ Ticker ++ Ticker ++ Ticker ++ Ticker ++ Ticker ++ Ticker ++ Ticker ++ Tic VEGF- plus PD-L1-Hemmer Regimes im Rahmen der RCC- mCRPC: PD-1-Inhibitor nach beim fortgeschrittenen RCC Erstlinientherapie. Docetaxel wenig wirksam Die Analyse von „patient repor- Die Symptomschwere ’el im In der Phase-II-Studie KEYNOted outcomes“ (PRO) der Phase- Kombinationsarm bei allen 17 TE-199 mit 258 Docetaxel-refrakIII-Studie IMmotion 151 unter- tumor- und therapiebedingten tären Patienten mit fortgeschritmauere das günstige Nutzen- Symptomen leichter aus als im tenem kastrationsresistentem Risiko-Pro’l der Kombination Kontrollarm mit Sunitinib. Auch Prostatakarzinom (CRPC) konnte aus dem PD-L1-Blocker Atezoli- die Beeinträchtigung des laut Johann S. De Bono, London, zumab plus dem VEGF-Antikör- Alltagslebens durch die Be- Großbritannien, eine gewisse per Bevacizumab (AB) beim schwerden war unter der Kom- Antitumoraktivität von Pembrolifortgeschrittenen Nierenzell- binationstherapie bei nahezu al- zumab (Pembro) bei diesen Patikarzinom (RCC), erklärte Bernard len Visiten geringer als mit dem enten nachgewiesen werden. Escudier, Villejuif, Frankreich, auf Tyrosinkinaseinhibitor. Zudem Die Aktivität des PD-1-Inhibitors der Jahrestagung der American verschlechterte sich die gesund- wäre bei PD-L1-positiver sowie Society of Clinical Oncology heitsbezogene Lebensqualität -negativer Erkrankung zu sehen (ASCO) 2018 [Escudier B et al. bei den kombiniert behandel- gewesen, erklärte de Bono auf ASCO. 2018;Abstr 4511]. Dies ten Patienten weniger als unter dem ASCO 2018 [ASCO. 2018;Abspreche für den Einsatz des AB- Sunitinib. Katharina Arnheim str 5007]. Die Gesamtansprechra


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs15015-018-4133-5.pdf

Sabrina Graß. mCRPC: PD-1-Inhibitor nach Docetaxel wenig wirksam, Im Focus Onkologie, 2018, 40-40, DOI: 10.1007/s15015-018-4133-5