In Heroin ist oft kaum Heroin

CME, Oct 2018

Springer Medizin

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In Heroin ist oft kaum Heroin

CME October 2018, Volume 15, Issue 10, pp 36–36 | Cite as Drogenanalyse In Heroin ist oft kaum Heroin AuthorsAuthors and affiliations Springer Medizin Rechtsmedizin First Online: 08 October 2018 36 Downloads Wenn Drogenabhängige sich ihren Schuss setzen, ist im Heroin oft kaum noch Heroin — es wurde von Dealer zu Dealer immer weiter gestreckt. Das geht aus einer nach Angaben der Stadt Frankfurt bundesweit einmaligen Studie hervor, die am Montag vorgestellt wurde. Bei der Analyse von Drogenrückständen aus Frankfurter Konsumräumen wurden demnach durchschnittliche Heroingehalte von nur 9% gemessen. Mitarbeiter der Räume, in denen sich Abhängige unter Aufsicht Drogen spritzen können, hatten im Auftrag des Drogenreferats Verpackungen und Spritzenfilter aufbewahrt. Aus den Anhaftungen wurden Proben gewonnen, die von Toxikologen des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Freiburg analysiert wurden. Die häufigsten dort konsumierten Drogen waren Heroin und Kokain. Die Drogen waren viel stärker gestreckt als erwartet: Im Mittel der 165 untersuchten Heroin-Proben habe man einen Heroingehalt von 9% festgestellt, berichtete Toxikologe Prof. Volker Auwärter. Die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht geht davon aus, dass der Wirkstoffgehalt von Heroin beim Konsum um die 20% liegt. Der Rest sind Begleitstoffe und Streckmittel, zum Beispiel Koffein oder Paracetamol. Copyright information © Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018 Authors and Affiliations Springer Medizin There are no affiliations available


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Springer Medizin. In Heroin ist oft kaum Heroin, CME, 2018, 36-36, DOI: 10.1007/s11298-018-6836-5