2 Fragen An...

ATZelektronik, Mar 2014

Wolfgang Bernhart

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2 Fragen An...

Liefervertrags bekanntgegeben, der eine Lieferung von circa 2 F R A GE N A N … 0 Roland Berger verweist in dem vor vier mobilität unter anderem auch auf die Rahmenbedingungen. Japan beispielsweise baue seine Führerschaft im Bereich Elektromobilität aus. Gründe dafür seien die starke Batterieund Zellproduktion sowie eine dichte Ladeinfrastruktur. Dies sei ein wesentlicher Treiber der Elektromobilität. Bei der Zellproduktion könnten aber die USA dank der „Tesla-Gigafabrik” bald die Nase vorn haben. „Japanische OEMs haben die Preise für Elektroautos im Heimatmarkt im Vergleich zu anderen Ländern stark gesenkt“, erläutert Thomas Schlick, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. „So zahlen japanische Kunden für einen Neuwagen bis zu 40 % weniger als in Europa. Und das verbesserte Preis- Leistungsverhältnis führt dazu, dass mittlerweile 80 % der Elektroautos in Japan privat genutzt werden.“ Für die starke Ausgangsstellung Japans bei der Elektromobilität waren auch die massive Subventionierung seitens der Regierung und die sehr gute Kooperation zwischen Regierung, Industrie und Forschungsinstituten ausschlaggebend, wie die Springer-Autoren Horak und Pascha in ihrem Buch „Schritte in die künftige Mobilität“ erläutern [4] 3 3 - ROL AND -BERGER-STUDIE 2012 In 2016/2017 werden laut Aussagen von Roland Berger (in der 2012-Studie) ein bis zwei weitere Unternehmen in den Kreis der Top-Player aufsteigen, die 80 bis 90 % des Markts unter sich aufteilen. Auslöser dieser Entwicklung seien neue Fahrzeuge, die auf den Markt kommen, und der Umstieg auf neue Materialzusammensetzungen, die höhere Energiedichten bei gleichen Preisen ermöglichen. Die Roland-Berger-Experten gingen davon aus, dass der Weltmarkt für Lithium-Ionen-Batterien bis 2015 auf über 9 Milliarden US-Dollar wachsen wird – obwohl die Prognosen bereits in 2012 für bereits angekündigte Modelle gesenkt wurden. Eine weitere Korrektur Die Rundzelle galt als technische Notlösung, und jetzt als ökonomischer Glücksfall? Eine Batteriefabrik in der von Tesla angekündigten Größe könnte den Kostenvorteil der Rundzelle weiter massiv erhöhen: Skaleneffekte bei OverheadKosten und Investitionen sowie niedrigere Energiekosten könnten die Produktionskosten der Zelle um circa 45 % senken, die Materialkosten der Zelle um bis zu 12 % reduzieren. In der Summe würde sich der Kostenvorteil der Rundzellen um rund 45 US-Dollar pro kWh erhöhen. Das darf man nicht ignorieren. INTERVIEW: Markus Schöttle


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Wolfgang Bernhart. 2 Fragen An..., ATZelektronik, 2014, 35-35, DOI: 10.1365/s35658-014-0396-6