Arthroskopie bei Frakturen

Arthroskopie, Nov 2014

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Arthroskopie bei Frakturen

0 Interessenkonflikt. H. Lill und K.-H. Frosch geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht 1 Prof. Dr. K.-H. Frosch Chirurgisch-Traumatologisches Zentrum, Asklepios Klinik St. Georg Lohmhlenstrasse 5, 20099 Hamburg Karl-Heinz Frosch Vorsitzender des Komitees TRAUMA der AGA Prof. Dr. H. Lill Klinik fr Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Abteilung des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Humboldtstr. 5, 30169Hannover - Die Arthroskopie ist mittlerweile fest in der Versorgung intraartikulrer Frakturen etabliert und wird aktuell auch bei extraartikulren Frakturen, z. B. der lateralen Klavikulafraktur, sinnvoll angewandt. Im Fokus steht hierbei nicht nur die Kontrolle des Repositionsergebnisses, sondern vielmehr auch die Erkennung und Therapie intraartikulrer Begleitverletzungen. Ein weiterer wichtiger Effekt stellt die kontrollierte Gelenklavage dar. Das Komitee TRAUMA der AGA beschftigt sich seit Jahren mit diesem Thema an unterschiedlichen Lokalisationen. Hierbei wurden sowohl die Mglichkeiten als auch die Grenzen der Arthroskopie analysiert und in diesem Heft als bersichtsartikel zusammengefasst. Dabei wurde insbesondere Wert auf den aktuellen wissenschaftlichen Hintergrund sowie auch auf die praktische Durchfhrung mit Tipps und Tricks gelegt. Entstanden sind hervorragende bersichtsarbeiten, die von Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet verfasst wurden. Hervorzuheben sind neue arthroskopische Verfahren in der Behandlung der lateralen Klavikulafraktur, der Glenoidfraktur, der proximalen Humerusfraktur und der Patellafraktur, aber auch in der Therapie von Frakturen am Ellenbogen sowie am oberen und unteren Sprunggelenk. Die Arthroskopie bei Tibiakopffrakturen ist die bisher am weitesten verbreitete Indikation. Dabei hat sich in zahlreichen Studien gezeigt, dass die Reposition gleichermaen exakt bildwandlerkontrolliert durchgefhrt werden kann, jedoch Begleitverletzungen, wie z. B. Knorpelund Meniskusschdigungen, im Vordergrund stehen. Die Arthroskopie bei akuten distalen, intraartikulren Radiusfrakturen hat sich im klinischen Alltag nicht etabliert, wird jedoch bei bestimmten Fragestellungen und begleitenden Kapsel-Band-Verletzungen eingesetzt. Hierbei erffnen sich interessante therapeutische Aspekte. Kritisch angemerkt wird immer wieder, dass die arthroskopischen Techniken einen deutlichen Mehraufwand an Material und Zeit bedeuteten. Gerade die gegenber offenen Verfahren oft eingeschrnkte bersicht, das Arbeiten durch Trokare etc. erfordern entsprechende Erfahrung und Zeit. Die Anforderungen an die Arthroskopeure sind durch die erhebliche Erweiterung des Spektrums deutlich hher. Daraus resultiert, dass arthroskopisch gesttzte Verfahren viel Expertise erfordern, auch wenn sie minimal-invasiv sind. Wir hoffen, dass Ihnen die bersichtsarbeiten praxisnah neue Wege zeigen und etablierte arthroskopisch gesttzte Frakturversorgungen kritisch beleuchten. Viel Freude beim Lesen! Korrespondenzadressen


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Arthroskopie bei Frakturen, Arthroskopie, 2014, 245, DOI: 10.1007/s00142-013-0795-3