Qualität, Prozesssicherheit, Flexibilität

JOT Journal für Oberflächentechnik, Feb 2014

Doris Schulz

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Qualität, Prozesssicherheit, Flexibilität

Qualität, Prozesssicherheit, Flexibilität 0 System - Reinigungskörbe und Zubehör Schüttgutkörbe für Kleinteile Warengestelle und Werkstückträger Fixe und Flexible Systeme Sonderanfertigungen aller Art Fachhorden Restschmutz zählt nach wie vor zu den wesentlichen Herausforderungen in der industriellen prozesssicher und gleichzeitig e zient zu erfüllen. - VPartikel größer 200 µm stehen heuorgaben wie beispielsweise kein te insbesondere im Motoren- und Getriebebau auf der Agenda. Dieser Wert lässt sich erreichen. Herausforderung für die industrielle Teilereinigung besteht dabei in der prozesssicheren Erfüllung über die gesamte Fertigungszeit des Produkts – und das wirtscha lich bei immer kürzeren Taktzeiten. Sauberkeit – auch eine Frage der Prozesskette Um dieses Ziel zu erreichen, sind qualitativ hochwertige Reinigungssysteme erforderlich, die auf diese Aufgabe ausgelegt sind. Dabei geht es einerseits um den Einsatz des geeigneten Reinigers, einer entsprechenden Verfahrenstechnik und Badpf lege. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist unter anderem die Filtrationsleistung. Andererseits ist eine konsequente Prozessüberwachung erforderlich, die einen bedarfsabhängigen Badwechsel und damit eine möglichst lange Badstandzeit sowie ein rechtzeitiges Eingreifen beim Überbeziehungsweise Unterschreiten von Grenzwerten ermöglicht. Aber selbst eine optimal an die Anforderung angepasste Reinigungsanlage gewährleistet nicht, dass Sauberkeitswerte zuverlässig eingehalten werden. Die Qualität der Vorprozesse spielt eine ebenso wichtige Rolle. So kommt es beispielsweise darauf an, dass der Schmutzeintrag bei der Endreinigung minimiert wird und die Bauteile zuverlässig und vollständig entgratet sind. Flexibilisierung der Reinigung Kürzere Produktlebenszyklen, höhere Variantenvielfalt, Veränderungen der Bauteilgeometrie und schwankende Stückzahlen – Anforderungen, mit denen sich viele Teilefertiger heute konfrontiert sehen und die auch bei der Konzeption einer Reinigungsanlage zu berücksichtigen sind. Der Trend geht deshalb zu modularen Systemen, die sich schnell sowie ohne großen technischen und nanziellen Aufwand an Veränderungen anpassen lassen. Sowohl im Zusammenhang mit der Einhaltung von Restschmutzwerten als auch mit der Erhöhung der Flexibilität spielen Automatisierungslösungen für das Teilehandling bei der Investition in Reinigungsanlagen in der allgemeinen Industrie eine immer wichtigere Rolle. Ein Aspekt dabei ist, dass jede manuelle Tätigkeit ein gewisses Verschmutzungsrisiko beinhaltet. Um ein entsprechend abgestimmtes Automatisierungssystem bieten zu können, sind zahlreiche Reinigungsanlagenhersteller in diesem Bereich aktiv und entwickeln eigene Lösungen. Energiee zientere Reinigung Energiee zienz beziehungsweise Ressourceneinsparungen nden sich heute in praktisch jedem P ichtenhe . So sind energieoptimierte Pumpen und Motoren, Standby-Lösungen für Zeiten ohne Warenanfall und Wärmerückgewinnungssysteme bei vielen Anlagenherstellern heute als Standard oder als Option erhältlich. Bei der Entwicklung neuer Lösungen zur weiteren Reduzierung des Energieverbrauchs stellen energiee ziente Trocknungstechniken einen Ansatz dar. Alternative Reinigungsverfahren Ein Trend besteht auch in der weiteren Optimierung der Qualität und Wirtschaftlichkeit durch den Einsatz alternativer Reinigungsverfahren. Hier werden von den Anlagenherstellern in erster Linie die Plasma-, Laser- und Schneestrahlreinigung genannt. Wobei sie diese Technologien nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur klassischen nass-chemischen Reinigung sehen. Als Anwendungen werden dabei die selektive Reinigung bestimmter Teilbereiche wie Schweiß- und Klebestellen genannt. Doris Schulz HIGH-TECH IN METALL Systeme für die industrielle Bauteilreinigung


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Doris Schulz. Qualität, Prozesssicherheit, Flexibilität, JOT Journal für Oberflächentechnik, 2014, 13-13, DOI: 10.1365/s35144-014-0119-z