Sur la coloration vitale au rouge neutre des élements de Golgi des Gregarines

Protoplasma, May 1927

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Sur la coloration vitale au rouge neutre des élements de Golgi des Gregarines

gehalt der EiweifilSsung ein Minimum, die LSslichkeit des EiweiflkSrpers also ein Maximum. Abweichungen yon diesem Optimum der Mischung sowohl nach der einen wie nach der anderen Seite vermehren den Ultramikronengehalt der EiweiB15sung, vermindern also die LSslichkeit des EiweifikSrpers. Das Optimum liegt ftir Ca und Mg gegen Alkali bei dem Mischungsverh~tltnis 1/1o, bei Ba gegen Alkali bei 1/20. Dieser Kationenantagonismus ist an die Reaktion des Systems gebunden. Er tritt nur auf der alkalischen Seite des isoelektrischen Punktes des gelSsten EiweifikSrpers auf und auch dort nur in einem bestimmten - - allerdings relativ welt b e g r e n z t e n - pH-Bereich, welcher-die Reaktion des Blutes und der Gewebssi~fte umfafit. Niihert sich dagegen die Reaktion zu stark dem isoelektrischen Punkt, so verschwindet der Kationenantagonismus. Nun nimmt bekanntlich ein Eiweifisol mit zunehmender Entfernung vom isoelektrischen Punkt mehr und mehr den Charakter einer echten LSsung an, w~hrend umgekehrt das Eiweifi mit zunehmender Ann~herung an den isoelektrischen Punkt die Eigenschaften eines hydrophoben Kolloids gewinnt. Das zeigt auch das Ultramikroskop, denn die Zahl der Ultramikronen - - die ja als hydrophobe Teilchen aufgefafit werden mfissen - - hat im isoelektrischen Punkt ein Maximum und sinkt mit zunehmender Entfernung yore isoelektrischen Punkt rasch ab. Der Kationenantagonismus zeigt sich also nut dann, wenn der hydrophobe und der echt gelOste Anteil des Eiweifies in einem bestimmten Verhiiltnis zueinander stehen, eine Feststellung, die gut mit den Beobachtungen yon F r e u n d l i c h und S c h o l z fibereinstimmt, nach welchen der Ionenantagonismus nur bei solchen Kolloiden manifest wird, die eine Grenzstellung zwischen den hydrophilen und hydrophoben einnehmen. Dem Kationenantagonismus auf der alkalischen Seite des isoelektrischen Punktes entspricht - - wie Versuche am H~moglobin zeigten - - ein AnionenAntagonismus auf der sauren Seite. Da jedoch die Reaktion des Blutes und der Gewebssiifte auf der alkalischen Seite der im KSrper vorkommenden Eiweifle liegt, so erklart sich die durch viele Untersuchungen erh~trtete Tatsache, daft dem Kationenantagonismus eine welt grSfiere physiologische Bedeutung zukommt als dem Anionenantagonismus.


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Sur la coloration vitale au rouge neutre des élements de Golgi des Gregarines, Protoplasma, 1927, 374-374, DOI: 10.1007/BF01604732