Neuzulassung erweitert Therapieoptionen

MMW - Fortschritte der Medizin, Mar 2013

Ursula Hilpert

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Neuzulassung erweitert Therapieoptionen

Elf Substanzen versprechen breites Wirkspektrum _ Altersbedingte Makuladegeneration 0 1 Die nasskalte Jahreszeit bedeutet eine Dauerbelastung für den Körper. Krank- heitserreger haben hier oft leichtes Spiel. Zu Beginn sind es meist Viren 0 1 die eine Ent- zündungsreaktion der Nasenschleimhäute auslösen. Es droht eine Ausbreitung in tie- fere Atemwege oder 0 1 als Folge eines ver- 0 1 0 Red. Quelle: Nach Informationen von Hevert- Arzneimittel 1 Ursula Hilpert Quelle: Ausbietungs-Pressekonferenz EYLEA , Frankfurt/Main, Dezember 2012 (Veranstalter: Bayer HealthCare Deutschland); 1. Heier JS et al. (2012) Ophthalmology, 119 (12): 2537-2548; ARVO (2012) Abstract 6962 - Alternativmedizin Was wird erstattet? Eine Reihe gesetzlicher Krankenkassen erstattet ihren Versicherten die Kosten für pflanzliche oder homöopathische Arzneimittel. Ärzte sollten ihre Patienten darauf hinweisen, wenn sie entsprechende Präparate empfehlen. Die Techniker Krankenkasse (TK) etwa erstattet für die genannten Arzneien bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr. Nach Auskunft der TK-Pressestelle müssen ihre Versicherten dazu ein Privat- oder ein Grünes Rezept plus Apothekenquittung bei der Kasse einreichen. Als einen „Quantensprung“ bezeichnete Prof. Frank G. Holz, Bonn, die Neuzulassung des VEGF-Antagonisten Aflibercept (Eylea®) in Deutschland bei feuchter oder neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration (fAMD/nAMD), die auf den positiven Ergebnissen der Zulassungsstudien mit mehr als 2400 Patienten beruht [1]. Damit sei es möglich, bei Betroffenen nicht nur die Sehkraft zu erhalten, sondern im günstigsten Fall sogar zu verbessern. Bereits nach der ersten intravitrealen Injektion konnte eine deutliche Verbesserung der Sehschärfe – gemessen auf der ETDRS-Tafel – verzeichnet werden, berichtete Holz. In den vierarmigen Zulassungsstudien View 1 und View 2 [1] wurde Aflibercept in drei Dosierungen (protokollbedingt 0,5 mg bzw. 2,0 mg alle vier Wochen sowie 2 mg minderten Schleimabflusses, eine Sinusitis. Um der akuten Entzündung Einhalt zu gebieten und um chronischen Beschwerden vorzubeugen, steht das Komplexhomöopathikum Sinusitis Hevert® SL zur Verfügung. Homöopathische Komplexmittel haben den Vorteil, dass sie ein relativ breites Wirkungsspektrum abdecken und so die Anwendung vereinfachen. Die Anwendungsgebiete der elf Wirksubstanzen des o. g. Komplexhomöopathikums (Apis, Baptisia, Cinnabaris, Echinacea, Hepar sulf, Kalium bichr, Lachesis, Luffa, Mercurius bij, Silicea, Spongia) leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. So zielt z. B. Baptisia (wilder Indigo) bei der homöopathischen Anwendung auf das Leitsymptome Infektionskrankheiten mit Zerschlagenheitsgefühl, starke Schluckbeschwerden bei entzündetem Rachen und Fieber. Echinacea unterstützt das Immunsystem. Zudem spielen oft Müdigkeit und Fieber eine große Rolle. Luffa, das Kürbisschwämmchen, hat u. a. eine besondere Wirkung auf die Nasenalle acht Wochen nach einer initialen Phase von drei Monaten mit monatlichen Injektionen) gegenüber Ranibizumab (0,5 mg alle vier Wochen) geprüft. Dabei war Holz zufolge die Wirksamkeit von Aflibercept in allen Therapieregimen klinisch äquivalent gegenüber Ranibizumab. Diese Ergebnisse wurden mit weniger Aflibercept-Injektionen (7,5 vs. 12,3) im 1. Jahr für den primären Studienendunkt „Visuserhalt“ und die sekundären Endpunkte „mittlere Verbesserung des Visus“ sowie anatomische Endpunkte wie Netzhautdicke erzielt. schleimhäute. Es reguliert z. B. – je nach Potenz – den Sekretfluss. Das Präparat habe eine entzündungshemmende, abschwellende Wirkung, erleichtere die Lösung festsitzenden Schleims, fördere die Regeneration des Schleimhautgewebes und lindere die Begleitsymptome wie Zerschlagenheitsgefühl, Kopfschmerzen, Nies- und Juckreiz, teilt das Unternehmen Hevert-Arzneimittel mit. Auch trockene Formen von Schnupfenerscheinungen wie Schwellung und Trockenheit im Nasen-Rachen-Raum würden nachhaltig gebessert. Gesucht: Das schönste Bild vom Wasserfall Wasser- und Blutkreislauf sind ständig in Bewegung – es sind die Lebensadern des Menschen. Daher hat das Unternehmen Novartis den Fotowettbewerb „Faszination Wasserfall“ ausgerufen. Egal ob der Salto Angel in Venezuela, die Triberger Wasserfälle im Schwarzwald oder der Steindalsfossen in Norwegen: Ärzte werden aufgefordert, ihr schönstes Wasserfallbild Wasserfälle sind einzusenden, das ebenso faszinierend. eindrucksvoll sein sollte wie die starke Blutdrucksenkung von ExforgeHCT®. Aus allen Einsendungen wird eine Jury zwölf Bilder, die am stärksten bewegen, auswählen und in einem Kalender zusammenstellen. Zudem werden die ausgewählten Bilder bei einer Presseveranstaltung im Rahmen des ESC-Kongresses 2013 in Amsterdam ausgestellt. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2013. Foto, Zeichnung oder Gemälde als digitale Aufnahme per E-Mail an: novartis@ ketchumpleon.com Novartis


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Ursula Hilpert. Neuzulassung erweitert Therapieoptionen, MMW - Fortschritte der Medizin, 2013, 69, DOI: 10.1007/s15006-013-0240-6