Stressbewältigung mit Arzneien aus der ganzheitlichen Medizin

MMW - Fortschritte der Medizin, Sep 2013

Ursula Hilpert

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Stressbewältigung mit Arzneien aus der ganzheitlichen Medizin

MMW-Fortschr. Med. Das Verlernen erleichtern _ - Nach Prof. Dr. Holger Schulze, Erlangen, ist davon auszugehen, dass Tinnitus durch fehlgeleitete neuroplastische Prozesse entlang der Hörbahn entsteht, ausgelöst häu g durch einen Hörschaden in der Peripherie. Der reduzierte auditorische Input verursache ein Ungleichgewicht im auditorischen Kortex (AC) mit erhöhter Aktivität in den Randbereichen der Läsion. Diese Erregungszunahme wird als Tinnitus wahrgenommen. Eine große Rolle bei der Chroni zierung des akustischen Phänomens scheinen Wechselwirkungen mit dem emotionsverarbeitenden limbischen System zu spielen. Der Biologe ist überzeugt, dass Tinnitus auch wieder „verlernt“ werden kann. Hier hätten sich kognitive Therapieansätze und Retraining-Therapien bewährt, die helfen sollen, das Ohrgeräusch aus dem Bewusstsein auszublenden. Schulze emp ehlt unterstützend den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® (Tebonin®, 120 mg/d bei Ohrgeräuschen, empfohlene Tagesdosis 120–240 mg/d). Das einzige verfügbare gezielt gegen Tinnitus zugelassene orale Arzneimittel hat nachweislich einen positiven Ein uss auf die Mitochondrien, die Neuroneogenese und das für Lernprozesse wichtige dopaminerge System. Protektive und kurative Wirkung Im Tiermodell konnte Schulze sowohl präventive als auch therapeutische E ekte des Extrakts nachweisen. Bei prophylaktischer Ginkgo-Gabe vor einem Schalltrauma entwickelten deutlich weniger Mäuse einen Tinnitus (34% vs. 81%). Bei Tieren, die bereits ein Ohrgeräusch hatten, bildete sich der traumabedingte Hörschaden unter EGb 761® fast vollständig zurück. Dr. Martina-Jasmin Utzt ■ ■ Quelle: Satelliten-Symposium „Zentralnervöse Mechanismen bei Tinnitus“ (DGHNO-Kongress); Nürnberg, Mai 2013 (Veranstalter: Dr. Willmar Schwabe) Rückenschmerzen leichter diagnostizieren In sechs Minuten alles zum Fragebogen „Rückenschmerz“ _ Fragebögen schrecken oft ab – Arzt, medizinische Fachangestellte (MFA) und den Patienten. Das muss nicht sein. Wer sechs Minuten für einen Film investiert, wird feststellen: Patienten mit Rückenschmerzen muskulärer Ursache lassen sich schnell und sicher identi zieren. Und das sind immerhin 70–80% aller Rückenschmerz-Patienten. Der Film zeigt, wie der MyoTect®-Fragebogen in den Alltag integriert wird, was Aufgabe der MFA ist und was Patient und Arzt tun müssen. In diesen sechs Minuten wird klar, dass die – mitunter subjektiv erscheinenden – Fragen zur sensorischen Schmerzemp ndung eine Sensitivität von 86% und einen positiven Vorhersagewert von 82% haben. Dabei wendet der Arzt nicht mehr Zeit auf, als ohne den Fragebogen. Denn ausfüllen muss ihn primär der Patient selbst. Das dauert auch nur zehn Minuten. Und seine eigenen Fragen stellt der Arzt sowieso – auch ohne den Bogen. Wer neugierig geworden ist, schaut sich den Film im Web an: www.springermedizin. de/myotect. Wer die kostenlose Mappe mit Fragebögen bestellt, erhält den Film auf CDRom gleich mit. Anforderung per E-Mail: oder per Fax: 06102/506-240 , Stichwort: MyoTect. Dr. Michael Hubert ■ Interaktive Fortbildung zum sinubronchialen Syndrom ▶ In 70–90% der Fälle werden bei akuten Rhinosinusitiden Antibiotika verschrieben, obwohl die Primärinfektion meist viraler Natur ist. Eine Alternative, auf die in der Fortbildung (www.fortbildunghevert.de ) eingegangen wird, ist das Arzneimittel Sinusitis Hevert® SL. Es hat eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung, erleichtert die Lyse festsitzenden Sekrets, fördert die Regeneration des Schleimhautgewebes und lindert die Begleitsymptome der Rhinosinusitis wie Zerschlagenheitsgefühl, Kopfschmerzen, Niesund Juckreiz. Die Hauptwirkung des Arzneimittels richtet sich durch die Bestandteile Lu a und Silicea direkt auf die Schleimsekretion. Apis, Kalium bichromicum und andere Bestandteile normalisieren die Durchblutung der Mukosa und lassen Schwellungen abklingen. Durch Baptisia, Echinacea und Lachesis wird die Immunantwort verbessert und die Schleimhautresistenz erhöht. Christina Ott ■ ■ Nach Informationen von Hevert, www.fortbildung-hevert.de Stressbewältigung mit Arzneien aus der ganzheitlichen Medizin ▶ Nach getaner Arbeit abschalten und zur inneren Ruhe gelangen – nur so kann man auf Dauer leistungsfähig bleiben. Das mineralische Produkt Neurodoron®, zusammengesetzt aus Ferrum-Quarz, Kalium phosphoricum und Aurum metallicum, und das Phytopharmakon Calmedoron® ergänzen sich in idealer Weise: Während Neurodoron® tagsüber zur Stärkung der Nerven beiträgt, kann Calmedoron® Globuli (früher Avena sativa comp.) mit seinen P anzenauszügen aus Hopfen, Baldrian, Passionsblume und Hafer für einen erholsamen Schlaf in der Nacht sorgen. Beide Arzneimittel helfen dem Organismus, sich selbst zu regulieren. Ursula Hilpert ■


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Ursula Hilpert. Stressbewältigung mit Arzneien aus der ganzheitlichen Medizin, MMW - Fortschritte der Medizin, 2013, 59, DOI: 10.1007/s15006-013-2112-5