Keime sicher reduzieren

JOT Journal für Oberflächentechnik, Oct 2015

Protech-Oxyplast

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Keime sicher reduzieren

Keime sicher reduzieren im Hinblick auf die keimreduzierende Wirkung und Chemikalienresistenz erfüllen. Dler Inneneinrichtungen Wiejak er polnische Hersteller speziel - in Nidzica verwendet antimikrobielle Pulverlacke zur Beschichtung von Wandpaneelen für Operationssäle sowie anderer Einrichtungsgegenstände. Für den Neubau einer Klinik in Pakistan wurden etwa 1000 Quadratmeter Wandverkleidung aus verzinktem Stahl gepulvert. Der in diesem Fall eingesetzte Pulverlack (Typ Sterilcoat AM von Oxyplast) behält seine antimikrobielle Wirkung auch nach regelmäßiger Reini - gung. Die kontrollierte Di'usion von Silberionen aus der Kunststo'schicht wird durch ein Salz in einer spezifi - schen Matrix möglich, die wie ein Ionenaustauscher wirkt. Auf Grund neuer Entwicklungen können Pulverlacke hinsichtlich ihrer 99,7 99,5 Kontakt: Protech-Oxyplast, BE - Gent-Mendonk Tel. +49 (0)151 6120 5675, , www.oxyplast.be - mikrobiziden Eigenschaft so modifiziert werden, ohne dessen übrige Ei genscha•en zu verlieren. Die verbauten Wandverkleidungen wurden mit einer seidenmatt eingestellten Fassadenqualität beschichtet. Das bewährte und zertifizierte Niedrigtemperatur-Außen-Polyester Ag-Kote sowie HybridPulverlacke können mit den mikrobiziden Eigenscha•en versehen werden. Der Pulverlack erlaubt es, innerhalb 24 Stunden die Anzahl pathogener Keime über 99 % zu reduzieren (siehe Tabelle). Alle technisch machbaren Farbtöne sämtlicher Glanzgrade und Strukturen sind darstellbar. Je nach Bindemittel sind die notwendigen Einbrennbedingungen unterschiedlich und reichen von 150 bis 180 °C für zehn Minuten am Objekt. Die Reichweite liegt zwi schen 5 und 8 m²/kg und richtet sich Listeria monocytogenes Staphylococcus aureus Eschericha coli 0157 Salmonella enteritidis Reduktion (%) pathogener Keime nach 24 Stunden Inkubationszeit auf dem Pulverlack Sterilcoat AM nach der gewünschten Grundrezeptur und Schichtstärke. Der Pu lverlack f indet a ktuel l hauptsächlich in der Architektur Verwendung. Handläufe, Geländer und unterschiedliche Flächen in öffentlichen Gebäuden sowie Pf legezentren und Kliniken, wo die Gefahr der Kontamination mit humanpathogenen Keimen sehr hoch ist und eine Verbreitung vermieden werden soll, sind einige Beispiele. Die hohe Chemikalienresistenz sorgt darüber hinaus für einen sehr guten Schutz gegen aggressive Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Antimikrobielle Ober¥ächen können nicht für Sterilität sorgen. Sie tragen jedoch signi¦kant zur Reduzierung der Keimzahlen bei. Mit mikrobizidem Pulverlack beschichtete Wand- und Geräteverkleidung in einem Operationssaal


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Protech-Oxyplast. Keime sicher reduzieren, JOT Journal für Oberflächentechnik, 2015, 57, DOI: 10.1007/s35144-015-0810-8