Personalisierte COPD-Behandlung

MMW - Fortschritte der Medizin, Jan 2016

Dagmar Jäger-Becker

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Personalisierte COPD-Behandlung

MMW Fortschritte der Medizin Personalisierte COPD-Behandlung 0 Pressekonferenz „Incruse: Der neue Baustein für eine individuelle COPD-Therapie“; München , Dezember 2015, Veranstalter: GlaxoSmithKline - k tsck o n i h T / k itc o S / o c p u j L © Umeclidinium in Mono- oder Kombinationstherapie _ Ab dem 1. Februar 2016 wird der langwirksame Muskarinrezeptor-Antagonist (LAMA) Umeclidinium für die Monotherapie der chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) auf dem Markt sein (Incruse®). Zusammen mit der ICS/LABA-Fixkombination Fluticasonfuorat/Vilanterol (FF/VI) (Relvar®) kann der Arzt seinen Patienten damit eine Dreifachtherapie in einem einheitlichen Inhalator (Ellipta®) anbieten. Ein Drittel der Patienten braucht drei Medikamente Eine Dreifachtherapie ist bei COPD-Patienten indiziert, die unter einer Erhaltungstherapie weiterhin symptomatisch bleiben und Exazerbationen haben. Dies ist bei fast jedem dritten Patienten innerhalb der ersten zwei Jahre nach Diagnose der Fall [Wurst K et al. ERS 2013]. In zwei doppelblinden Parallelgruppenstudien mit 1.238 COPD-Patienten hat die Add-on-Gabe von Umeclidinium zu FF/VI im Vergleich zur FF/VI plus Placebo den Talwert der Einsekundenkapazität (FEV1) nach 85 Tagen signiŸkant verbessert (p < 0,001). Die SicherheitsproŸle beider Regime waren vergleichbar [Siler TM et al. Respir Med. 2015], berichtete Prof. Neil Barnes, GlaxoSmithKline, London. Bei den meisten Patienten wirkt bereits eine duale Bronchodilatation besser als eine Monotherapie, erklärte Barnes [DransŸeld MT et al. Prim Care Respir J. 2011], so auch die initiale Erhaltungstherapie mit der Fixkombination aus Umeclidinium und dem LABA Vilanterol (Umec/VI) (Anoro®). Der FEV1-Wert konnte mit der Fixkombination stärker verbessert werden als mit den Einzelsubstanzen [Donohue JF et al. ERS. 2014]. Als Monotherapie verbesserte Umeclidinium (55 μg einmal täglich) die Lungenfunktion (FEV1 über 24 Stunden) bei Patienten mit COPD der Stadien II–IV signiŸkant gegenüber Placebo (p < 0,001) [Donohue JF et al. Respir Med. 2013], reduzierte signiŸkant die Kurzatmigkeit auf dem Transition Dyspnea Index (TDI) und verbesserte signiŸkant die Lebensqualität auf dem St.-George’s Atemnot bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung – das muss auch bei schweren Formen nicht sein. Servier und Gaia schließen Vertriebskooperation für deprexis® ® Der Arzneimittelhersteller Servier und die Gaia AG haben sich auf eine Vertriebskooperation für das Onlinetherapieprogramm deprexis® geeinigt. Dies gaben die beiden Unternehmen bekannt. Seit dem 1. Oktober 2015 hat Servier alle Vertriebs- und Marketingaufgaben übernommen. Gaia wird sich künftig wieder auf den Bereich Forschung und Entwicklung konzentrieren. Ab sofort wird das Produkt unter dem neuen Namen deprexis®24 vertrieben. „Als individualisiertes, webbasiertes Programm auf Basis der kognitiven Verhaltenstherapie ist deprexis®24 eine echte Innovation in der Behandlung von Depressionen: wirksam, flexibel, interaktiv und von Patienten, Therapeuten und Ärzten gleichermaßen geschätzt, so die Unternehmen. ■ Red. ■ Nach Informationen von Servier


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Dagmar Jäger-Becker. Personalisierte COPD-Behandlung, MMW - Fortschritte der Medizin, 2016, 66, DOI: 10.1007/s15006-016-7706-2