Die Prozesskette im Fokus

JOT Journal für Oberflächentechnik, Feb 2016

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Die Prozesskette im Fokus

Die Prozesskette im Fokus Praxisbeispiel: Austausch einer bestehenden Anlage Die Suco Robert Scheuffele GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Industrieunternehmen mit Tochtergesellschaften in USA, England und Frankreich und beschäoeigt am Stand - ort Bietigheim-Bissingen zirka 160 Mitarbeiter. Das international ausgerichtete Unternehmen hat mit seinen Produktstandbeinen Drucküberwachung und Antriebstechnik eine gute Marktposition im Weltmarkt erworben. Die Aufgabenstellung bestand im Austausch einer 20 Jahre alten Rei - hentauchanlage. Dabei wurde Bantleon von Suco gebeten, einen Überblick über die auf dem Markt anzutre‰enden Reinigungsanlagen zu geben. Nach Ermittlung aller für die Reinigung relevanten Parameter empfahl Bantleon die Anscha‰ung einer wässrigen Ein-Kammer-Reinigungsanlage. Ergänzend wurden drei potenzielle Anlagenbauer empfohlen. Suco ließ dann Reinigungsversuche mit von Bantleon bereitgestellten Medien durchführen. Die Auswahl und Anschaffung wurde mittlerweile getätigt und die Anlage voll in den Produktions-/Reinigungsprozess integriert. Karl Maier stellvertretender Produktionsleiter bei Suco: „Wir haben durch Bantleon ein maßgeschneidertes und passgenaues Lösungskonzept erhalten. Die Betreuung und Unterstützung von der Pla - nung bis zur Umsetzung waren bes - tens.“ - Irend der Planungsphase ein Aus m Optimalfall findet bereits wäh tausch zwischen dem Anlagenbetreiber, Medienhersteller und dem möglichen Anlagenhersteller statt. So ermittelt Bantleon konzeptionell die Leistungsanforderung bezüglich der zu reinigenden Bauteile, Bearbei tungs üssigkeiten und der örtlichen Gegebenheiten beziehungsweise der Prozessstruktur. Der Anlagenbetreiber de­niert dabei das Reinigungsziel hinsichtlich Ergebnis und Zeit. Dies ist essenziell, um die Anlagenausle gung zielgerichtet und e„zient fest zulegen. Auf Basis der festgelegten Parameter wird dann ein mögliches Lösungskonzept entwickelt. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit zwischen dem Labor und der Anwendungstechnik bei Bantleon. Dabei werden unter anderem folgende Fragestellungen bewertet: — Gibt es Inhaltssto‰e, die in der Reinigung zu Problemen führen können? — Kann im Vorfeld durch optima le Steuerung der Eintrag von Be arbeitungsmedium reduziert werden (Schleudern, Abtropfen, …)? — Kann im Vorfeld ein Wechsel auf ein „leichter“ zu reinigendes Be arbeitungsmedium durchgeführt werden? Das Ergebnis ist ein belastbares Leistungskonzept, mit welchem der Betreiber direkt auf den potenziellen Anlagenhersteller zugehen kann. Karl Maier (links), stellvertretender Produktionsleiter bei Suco und Uwe Bäder, technischer Berater bei Bantleon. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine maßgeschneiderte und passgenaue Lösung.


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Die Prozesskette im Fokus, JOT Journal für Oberflächentechnik, 2016, 50, DOI: 10.1007/s35144-016-0041-7