Produktion verdoppelt, Kosten reduziert

JOT Journal für Oberflächentechnik, Jun 2016

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Produktion verdoppelt, Kosten reduziert

Produktion verdoppelt, Kosten reduziert Mit einer zweiten Strahlanlage hat ein Hersteller von Schmiedeteilen für die Automobilindustrie seine Gleiches Anlagenkonzept mit neuesten Technologien In Erwartung zukünftiger Produktionssteigerungen wurde diese zweite Anlage auf Wunsch von BF CDP schon bei der Konzipierung der ersten Anlage im Jahr 2008 eingeplant. Bei der Realisierung der zweiten Linie stand daher die grundsätzliche Spezifikation schon lange fest. Wheelabrator konnte dann allerdings neueste Technologien verbauen und eine Reihe von Verbesserungen vornehmen - auf Basis der in den sieben Jahren an der ersten Anlage gewonnenen Erfahrungswerte. - DSitz in Ennepetal ist spezialisiert ie Bharat Forge CDP GmbH mit auf das Stahlschmieden und beliefert die Automobilindustrie mit Schmiedeteilen. Im Juli 2015 hat das Unternehmen eine Strahlanlage von Wheelabrator (Typ DV-4) in Betrieb genommen, parallel zu einer fast identischen Anlage, die vor sieben Jahren bei BF CDP installiert wurde. Beide Linien erreichen eine Jahresproduktion von jeweils 1,2 Millionen Kurbelwellen. Das Mehr kammer-Prinzip dieses Anlagentyps erlaubt das Be- und Entladen inner halb der Strahlzeit, wodurch Nebenzeiten gering gehalten werden. Das Anlagenkonzept erfreut sich in der Schmiedebranche großer Be liebtheit, dank geringer Taktzeiten – 18 Sekunden gemittelt, bei Zweierbelegung –, hoher Prozesssicherheit und hohem Automatisierungsgrad gerade bei Automotive-Anwendungen. Rund 360 Kurbelwellen für Pkw und Motorräder werden so bei BF CDP Parallel zu der seit 2008 bestehenden Anlage wurde nun eine fast identische zweite Anlage gebaut pro Stunde und Maschine prozess sicher, reproduzierbar und kontinuierlich gestrahlt. Wartungsbedarf und Betriebskosten reduziert Die vorgenommenen Verbesserungen haben Wartungsbedarf und Betriebskosten der neuen Anlage drastisch verringert. Direkt an getriebene Schleuderräder, Frequenzumrichter und Magna-Valve-Stellventile sorgen für weniger Verschleißteile durch Reduzierung der beweglichen Teile, optimierte Schleißplatten halten länger, der Direktantrieb ist energie-eŸzienter. All diese Verbesserungen können auch im Rahmen strategischer Anlagenmodernisierung (EMP) in Zukunft auf die ur sprüngliche Linie übertragen werden. Auch bei den Montagezeiten war die neue Anlage besser. Die zwei Rund 720 Kurbelwellen werden bei BF CDP pro Stunde kontinuierlich gestrahlt Trommeln, die die Strahlkammer der fertigen Maschine bilden, wurden bei der neuen Anlage in jeweils zwei Segmente unterteilt, was Transport und Montage aufgrund des geringeren Gewichts der Einzelteile wesentlich erleichtert hat. Die Anlage ist zudem ¢ureben aufgestellt. Rüdiger Muylkens, Werkleiter Endfertigung bei Bharat Forge CDP über das Projekt: „Wir arbeiten seit Jahrzehnten eng mit den Wheelabrator-Standorten Zürich und Metelen zusammen. Dass sich die partnerscha¥liche Arbeitsweise auszahlt, zeigt dieses Projekt. Es ermöglichte uns, langfristig zu planen und zugleich, als es darauf ankam, schnell zu reagieren. Die Montage der neuen Anlage erfolgte problemlos, unter genauer Einhaltung des Zeitplans und ohne Beeinträchtigung der Produktion. Das Au¦auen auf der ersten Linie hat für uns Risiken minimiert und uns eine auf unsere Produktionsbedingungen optimal zugeschnittene Anlage geliefert.“


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Produktion verdoppelt, Kosten reduziert, JOT Journal für Oberflächentechnik, 2016, 90, DOI: 10.1007/s35144-016-0138-z