Mit Mikronährstoffen das Infektionsrisiko senken

MMW - Fortschritte der Medizin, Jun 2016

Ursula Hilpert

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Mit Mikronährstoffen das Infektionsrisiko senken

MMW Fortschritte der Medizin Was ist neu in der medikamentösen Therapie? Wir halten Sie auf dem Laufenden mit Berichten von Kongressen und Symposien der pharmazeutischen Industrie. Dr. Claudia Bruhn 0 1 0 Internationales Symposium „50 Jahre IgE“; Berlin 1 Ursula Hilpert ■ Presse-Lunch „Mikronährsto e und Gesundheit - Aktuelle Aspekte für die ärztliche Praxis“ , 122. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM); Mannheim schen sportlichen Aktivitäten sollten daher die Regel sein. Durch Mikronährsto'e lässt sich Frau Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann, Coburg, zufolge das Immunsys - tem unterstützen. Die Vitamine A, B6 und B12, C und D, Folsäure sowie die Spurenelemente Zink, Selen, Kupfer und Mangan, die Bestandteile von Orthomol Immun® sind, tragen in ihrer Gesamtheit zu seinem reibungslosen Funktionieren bei. - Allergiediagnostik ist nicht trivial _ Patienten mit schwerem Asthma sind in der deutlich überwiegenden Mehrzahl der Fälle Atopiker und meist sensibel gegen mehr als eines der herkömmlichen Aeroallergene, berichtete Prof. Jens Schreiber, Magdeburg. Die Diagnostik gestalte sich dann schwierig. Ein weiteres Problem sei, dass allergierelevante Organismen je nach Entwicklungsstadium ganz unterschiedliche Allergene exprimieren. Daher können Allergenextrake (z. B. von Schimmelpilzen) völlig verschiedene Allergenzusammensetzungen aufweisen. Hinzu kommt, dass neue Allergene infolge des Klimawandels (z. B. Ambrosia artemisiifolia) sowie des Verzehrs neuer Lebensmittel bzw. Lebensmittelzusatzsto‘e an Bedeutung gewinnen, so Schreiber. Allergene in Lebensmitteln betre‘en aber nicht nur die Konsumenten, sondern auch diejenigen, die an der Herstellung beteiligt sind. Neben Nahrungs- und Futtermittelstäuben zählen auch Mehl und Mehlprodukte sowie Labor- und Nutztierstäube zu den häu£gsten Allergieauslösern. Eine Karenz sei nicht immer möglich. Gefährdet seien auch Menschen, die beru ich Umgang mit Zier- und Nutzp anzen haben (z. B. bei der künstlichen Bestäubung). Besonders hoch lägen die Sensibilisierungsraten bei Chrysanthemenarten und Maispollen. Da aber in der ärztlichen Praxis häu£g aus wirtscha¥lichen Gründen nur auf acht Allergene pro Quartal getestet werde, würden viele Asthmatiker in den StaSchutz während des „open window“ Mit Mikronährstoffen das Infektionsrisiko senken Kurz notiert _ Eine moderate sportliche Betätigung kann unser Immunsystem günstig be ein ussen, während sowohl die „Couch Potatoe“ als auch der Sportler einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Ca. 2–3 Stunden nach sportlicher Betätigung fallen Immunparameter wie Granulozyten oder B- und T-Lympho zyten im Blut drastisch, und es kommt für einige Stunden – bei Sportlern auch für einen längeren Zeitraum – zum sogenannten „open window“-Phänomen. In dieser Zeit ist das Immunsystem gegenüber krankheitserregenden Viren und Bakterien besonders anfällig. Ausreichend lange Regenerationszeiten zwia ilt o o F t/s h a R r e d n a x e l A © In der ärztlichen Praxis wird oft nicht ausreichend auf Allergene getestet. dien IV und V nach GINA fälschlicherweise als nicht atopisch eingestu¥. Folglich erhalten sie dann auch keine adäquate ¨erapie, obwohl diese verfügbar ist (z.B. mit Omalizumab, Xolair®), bedauerte Schreiber. ■ ■ Nach Informationen von medi


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Ursula Hilpert. Mit Mikronährstoffen das Infektionsrisiko senken, MMW - Fortschritte der Medizin, 2016, 67, DOI: 10.1007/s15006-016-8451-2