Weitere effektive Kombination gegen Hepatitis C ante portas

MMW - Fortschritte der Medizin, Jul 2016

Dr. med. Dirk Einecke

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Weitere effektive Kombination gegen Hepatitis C ante portas

HCC entwickelt. Bei über der Häl°e der betro¯enen Patienten war das Malignom innerhalb von Weitere effektive Kombination gegen Hepatitis C ante portas gut verträgliche 0 entwickelt. In den USA 0 Kanada und in der Schweiz ist sie zugelassen 0 mg) ist ein NS 0 A-Inhibitor und Grazoprevir ( 0 mg) ein NS 0 -wöchiger erapie Heilungsraten über 0 % gezeigt. s 0 “ wurden die Ergeb- u t 0 mit GT 0 - oder GT 0 Erhöhtes Rezidivrisiko 0 0 Zervixund Kolonkarzinom - _ Bei kaum einer chronischen Erkrankung entwickelt sich die erapie so rasant wie bei der Hepatitis C. Noch vor wenigen Jahren waren allenfalls 50–70% aller Patienten heilbar – mit einer halbbis ganzjährigen, sehr belastenden erapie. Heute können praktisch alle Patienten innerhalb von 8–12 Wochen geheilt werden, durch eine einfache, orale, _ Ehemalige Leberkrebs-Patienten, die mit modernen Substanzen gegen Hepatitis C (HCV) behandelt werden, scheinen ein deutlich erhöhtes Risiko für ein kurzfristiges Rezidiv des Malignoms aufzuweisen. Dies folgt aus vorläu˜gen Daten zweier Untersuchungen aus Italien und Spanien. In der italienischen Studie waren 344 Patienten mit HCV-bedingter Zirrhose ohne aktiven Leberkrebs mit modernen antiviralen Kombinationen bezüglich HCV behandelt worden. Dies hatte in 89% eine Heilung der Hepatitis C zur Folge. Die Autoren di¯erenzierten nun zwischen Patienten, die zuvor ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) hatten, und solchen ohne dieses Karzinom. 7,6% der Patienten ohne HCC und 29% der Patienten mit anamnestisch bekanntem Hepatitis-B-Therapie erhöht Risiko für manche Malignome _ Patienten mit chronischer HepatitisB-Infektion unter Langzeitbehandlung mit Nukleos(t)id-Analoga weisen ein erhöhtes Risiko für Malignome des Darmes und des Gebärmutterhalses auf. Dies berichteten chinesische Autoren beim Europäischen Leberkongress 2016. Sie hatten 45.299 chronische HBV-Patienten einer Langzeitbeobachtung unterzogen, von denen 7.323 mit Nukleos(t) id-Analoga behandelt wurden. Nach im Median 4,4 Jahren hatten 2,1% der nicht behandelten und 5,7% der behandelten Patienten Malignome entwickelt. Eine genauere Analyse zeigte, dass v.a. die Risiken für Zervix- und kolorektale Karzinome erhöht waren. Die Autoren empfehlen entsprechende Krebsvorsorge-Untersuchungen. ■ DE ■ EASL 2016, Barcelona, 13.–17.4.2016


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Dr. med. Dirk Einecke. Weitere effektive Kombination gegen Hepatitis C ante portas, MMW - Fortschritte der Medizin, 2016, 12, DOI: 10.1007/s15006-016-8475-7