Aus für „Schwester Susi“

ProCare, Sep 2016

Verena Kienast

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Aus für „Schwester Susi“

MMag. Dr. Elisabeth Rappold 0 1 2 3 Uwe vom Hagen 0 1 2 3 Berlin 0 1 2 3 Anja Richter 0 1 2 3 Berlin 0 1 2 3 Dr. Kerstin Kremeike 0 1 2 3 Bernd Karow M.A. 0 1 2 3 Anika Mohr B.A. 0 1 2 3 Hannover 0 1 2 3 Hardy-Thorsten Panknin, Berlin 0 Mag. Gudrun Haider , Mag. Georg Aumayr, Wien 1 Beatmete Kinder Kindliche Ernährungstherapie Pflegende Eltern entlasten 2 36 Kinderkrankenpflege: Dem Fachkräftemangel begegnen 3 Gelistet in: Academic OneFile , Gale, Google Scholar, OCLC, Summon by Serial Solutions 12 Onkologie: Komplementäre Pflegemethoden 15 Aktuell: Pflege und emotionale Verantwortung 16 Intensivpflege: Sepsis - Kampf im eigenen Körper 42 Hauskrankenpflege: Unterstützung aus Osteuropa 48 Kultursensibel pflegen; Neuordnung in der Pflegewelt 49 Forschung für angewandte Alternsforschung 50 Kräftige Impulse für die Pflege; Dialog Pflegeforschung und Praxis 52 Buch; Musikfestival 2 Panorama 54 Impressum 55 Produkte 56 Veranstaltungen Meint Ihre 18 Hygiene; Antibiotikaresistenz vermeiden - Inhalt Perspektiven Pflegepraxis Das bringt die GuKG-Novelle PflegeKolleg 23 Kinder pflegen ambulant: Pflegeforschung 44 Altersgebrechlichkeit aktiv entgegenwirken Pflegebildung freizeit & leben Aus für „Schwester Susi“ Jetzt ist es also doch geschafft! Sehr dramatisch, beinahe wie ein guter Krimi, gestaltete sich der Weg bis zum Beschluss der Reform des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes. Für die treibenden Kräfte dieser Reform war die Zeit allerdings durchaus nervenaufreibend, drohte doch knapp vor der entscheidenden Sitzung schon wieder eine Verzögerung. Was im Film „suspense“ genannt wird – und mit wohligem Schauder verfolgt wird – bedeutet auf politischer Ebene allerdings Mühsal. Nun aber sind die Weichen auch in Österreich für die Gesundheits- und Krankenpflege in Richtung einer modernen Ausbildung und eines zeitgemäßen Berufsbildes mit den entsprechenden Kompetenzen gestellt. Konkret bedeutet das in Zukunft eine Fach-Hochschulausbildung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege, auf die Pflege fokussierte Assistenz- und Fachassistenzberufe und rechtlich abgesicherte Kompetenzzuteilung für den gehobenen Dienst. Einen Überblick über die Änderun gen gibt Elisabeth Rappold in dieser Ausgabe von procare. Nicht alle angestrebten Ziele konnten diesmal erreicht werden, aber ein wichtiger Schritt ist getan. Jetzt geht es darum, die Änderungen gut an die Berufsgruppe zu kommunizieren, Ängste und Vorbehalte zu nehmen, die Chancen und Vorteile aufzuzeigen und die beschlossene Reform auch umsetzen. Ein eher kleines Detail, das aber mittelfristig durchaus Signalwirkung für die Berufsgruppe und ihr Image haben kann, ist der Beschluss, dass weibliche Pflegepersonen künftig nicht mehr als Krankenschwestern sondern als Krankenpflegerinnen bezeichnet werden. Damit sollte – nach einer Umgewöhnungsphase – wohl auch die Anrede eine Änderung erfahren – und „Schwester Susi“ hat endgültig ausgedient. Vielleicht ist das ein zusätzlicher Schritt in Richtung Professionalisierung und Anerkennung der Kompetenz. Auch wenn es nur ein Detail am Rande ist…


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Verena Kienast. Aus für „Schwester Susi“, ProCare, 2016, 1, DOI: 10.1007/s00735-016-0656-1