Während der Schulferien stecken häufiger Pneumokokken dahinter

MMW - Fortschritte der Medizin, Sep 2016

Dr. Dirk Einecke

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs15006-016-8702-2.pdf

Während der Schulferien stecken häufiger Pneumokokken dahinter

Während der Schulferien stecken häufiger Pneumokokken dahinter 0 _ Kontakt mit Kindern ist für Erwachsene ein Risikofaktor für Pneumokokken-Infektionen. Dies zeigt auf eindrückliche Weise die Untersuchung eines Autorenteams der Universität Nottingham. Es hatte zwischen 2008 und 2013 in zwei Krankenhäusern das Erregerspektrum von 2.221 Patienten mit ambulant erworbenen Pneumonien unter die Lupe genommen und nach Unterschieden im Erregerspektrum in den Zeiten der Schulferien gefahndet - In 643 Fällen (29%) lag eine Pneumokokken-Pneumonie vor. 203 dieser Pneumonien traten während der Schulferien auf. Das ist überzufällig häu’g angesichts der Kürze der Schulferien. Tatsächlich war die Wahrscheinlichkeit eines Pneumokokken-Nachweises in den Schulferien nach Adjustierung für andere Variable um 35% höher als in Schulzeiten, berichtete Studienautorin Priya Daniel. Personen mit Risikofaktoren für Pneumokokken-Infektionen wie etwa die Großeltern können sich ganz einfach schützen, indem sie die empfohlene Pneumokokken-Schutzimpfung durchführen lassen. ■ Dr. Dirk Einecke a ilt o o F / i sky l u m s iiilt a v ©


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs15006-016-8702-2.pdf

Dr. Dirk Einecke. Während der Schulferien stecken häufiger Pneumokokken dahinter, MMW - Fortschritte der Medizin, 2016, 23, DOI: 10.1007/s15006-016-8702-2