Im Doppelpack hoch effektiv

ProCare, Nov 2016

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Im Doppelpack hoch effektiv

Im Doppelpack hoch effektiv gehen bei Blutdruck und LDL-Choleste- 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 rin Hand in Hand. Während erhöhte 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Rom berichtete. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Ließen sich Blutdruck- und LDL-Choleste- 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 0 sche Polymorphismen genützt , die in 1 niedrigere im Vergleich zu höheren Blut- 2 licher Randomisierung“ , die auch Schlüsse 3 Um zu klären , welchen kausalen E ekt 4 Cholesterin und Blutdruck 5 über eine sehr lange Zeit verringern , könn- 6 Präventionsprogramme nötig , um LDL- 7 einer Randomisierung auf eine LDL-sen- 8 ziiert ist, wäre demnach quasi analog zu 9 niedrigeren LDL-Cholesterinwerten asso- 10 stimmtes Allel zu erben, das spezi sch mit 11 niedriger sind. Die natürliche Randomisie- 12 spielsweise Blutdruck- oder Cholesterin- 13 Zusammenhang damit stehen , ob bei- krankungen drastisch erhöhen, kann eine gleichzeitige Senkung beider Parameter das Leben deutlich verlängern, wie Dr. Brian Ference aus Detroit beim europäischen Kardiologenkongress in rinwerte gleichzeitig auch nur moderat ten Herzinfarkte und Schlaganfälle so gut wie eliminiert werden. Zu diesem Ergebnis kamen Ference und seine Mitarbeiter in einer Analyse einer jahrzehntelangen Beobachtungsstudie mit eingebauter „natüraus Daten nichtrandomisierter Beobachtungsstudien hinsichtlich kausaler Zusammenhänge zulässt. Dazu werden genetiwerte einer Person lebenslang höher oder rung solcher Polymorphismen wird dabei als Zufallsfaktor herangezogen. Ein bekende P rävention beginnt beim Essen und Im Kindesalter. möglichst; red/ÄZ/po - druck- und LDL-Werten auf das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse haben, wurden genetische und kardiovaskuläre Daten von 102.000 Personen herangezogen, die an 14 Kohorten- oder Fall/Kontroll-Studien teilgenommen hatten und über einen Zeitraum von bis zu 32 Jahren nachbeobachtet worden waren. Auf Basis erblicher Polymorphismen, die mit Blutdruck und LDLCholesterin assoziiert sind, wurde für jede Person ein genetischer Score gebildet. Unabhängig, multiplikativ Anhand dieser Scores wurde dann eine Einteilung in vier Gruppen vorgenommen, bestehend aus einer Referenzgruppe, einer Gruppe mit niedrigeren LDL-Spiegeln, einer Gruppe mit niedrigerem systolischen Blutdruck und einer Gruppe mit niedrigeren Werten für beide Parameter. Im Verlauf von mehr als drei Jahrzehnten wurden 14.368 schwerwiegende vaskuläre Erstereignisse erfasst, darunter koronar bedingte Todesfälle, Myokardinfarkte, Schlaganfälle und koronare Revaskularisationen. Schon bei Personen, die im Vergleich zur Referenzgruppe niedrigere LDL- oder Blutdruckwerte hatten, war das relative Risiko für diese kardiovaskulären Ereignisse jeweils deutlich niedriger (um 54,2 Prozent respektive 44,7 Prozent). In der Gruppe, in der sowohl die LDL- als auch Blutdruckwerte niedriger waren, war das Ergebnis noch beeindruckender: Langfristig um 1 mmol/l (39 mg/ dl) niedrigere LDL-Werte und zugleich um 10 mmHg niedrigere systolische Blutdruckwerte gingen mit einem um 86,1 Prozent niedrigeren Risiko einher. „LDL-Cholesterin und systolischer Blutdruck haben unabhängige, multiplikative und kumulative kausale E ekte auf das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse“, so Ference. Deshalb habe die Kombination aus langfristig niedrigeren LDL- und Blutdruckwerten das Potenzial, das Lebenszeit-Risiko für entsprechende Ereignisse dramatisch zu senken. Dazu seien


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Im Doppelpack hoch effektiv, ProCare, 2016, 46, DOI: 10.1007/s00735-016-0701-0