Auch schon vorgeburtliche Faktoren beeinflussen das Asthmarisiko

Pneumo News, Nov 2016

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Auch schon vorgeburtliche Faktoren beeinflussen das Asthmarisiko

PNEUMONEWS  Auch schon vorgeburtliche Faktoren beeinflussen das Asthmarisiko Ein vermindertes fötales Gewicht ist mit einer reduzierten Lungenfunktion und persistierendem Asthma im Alter von fünf bis 15 Jahren assoziiert. Das lässt darauf schließen, dass pränatale Faktoren in der Schwangerscha zur lebenslangen Lungengesundheit des Kindes beitragen, erklärte Dr. Stephen Turner, Senior Clinical Lecturer an der Universität Aberdeen. Diese Erkenntnisse entstammen einer Kohorte (SEATON) von 2.000 Schwangeren, bei denen in einer früheren Studie das Wachstum des Foeten im ersten (T1) und zweiten Trimester (T2) der Schwangerscha mittels Routine-Ultraschall gemessen wurde. Es zeigte sich, dass kleinere Föten eine höhere Asthmawahrscheinlichkeit bis zum 10. Lebensjahr aufwiesen. In der aktuellen Studie bestätigten die Autoren die Hypothese, dass bei kleineren Föten die Lungenfunktion reduziert und das Asthmarisiko bis ins Alter von 15 Jahren erhöht ist. Die Größe des Fötus wurde als Z-Score ausgedrückt. 4 ZScores decken die Bandbreite von anormal klein bis anormal groß ab. Jeder Z-Score-Anstieg in T1 war mit einem insgesamt um 22% reduzierten Asthmarisiko im Alter von fünf, zehn und 15 Jahren assoziiert (OR 0,78, p=0,025). - Vitamin D scheint sich immer mehr zum Universalheilmittel zu entwickeln. Einer neuen Analyse der Cochrane Library zufolge reduziert die regelmäßige Einnahme das Risiko schwerer Asthmaattacken. derater Ausprägung. Untersucht wurde der EŠekt einer Vitamin-D-Einnahme über 6 bis 12 Monate zusätzlich zur gewohnten antiasthmatischen Medikation. Die Autoren fanden heraus, dass Asthmatiker durch VitaminD-Einnahme ihr Risiko einer schweren Asthmaattacke, die eine Behandlung im Krankenhaus oder bei einem Notarzt erforderte, von 6% auf 3% reduzierten. Unter Vitamin D war auch das Risiko, orale Steroide zu brauchen, geringer. Diese Unterschiede wurden v.a. bei erwachsenen Patienten beobachtet. Auf Lungenfunktion oder tägliche Symptomatik hatte das Vitamin D keinen Ein•uss. Auch wenn die ERS von einer „high quality evidence“ spricht, scheint angesichts der geringen Patientenzahlen noch etwas Vorsicht angebracht. Schaden ia tut das Vitamin D indes nicht. lrt-Foo Dr. med. Dirk Einecke o b r e © Quelle: International Congress 2016 Z der European Respiratory Society ERS, London, 3.-7. September 2016


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Auch schon vorgeburtliche Faktoren beeinflussen das Asthmarisiko, Pneumo News, 2016, 62, DOI: 10.1007/s15033-016-0546-z