Hoffnungsvoller Anfang

ProCare, Dec 2016

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Hoffnungsvoller Anfang

Hoffnungsvoller Anfang 0 Monica C. Fliedner · Dr. Steffen Eychmüller , Bern (CH) 1 Hardy-Thorsten Panknin , Berlin 2 Gerhard Müller · Jutta Wetzlmair · Petra Schumacher · Monika Lechleithner , Hall i. T., Innsbruck, Zirl 3 Gelistet in: Academic OneFile , Gale, Google Scholar, OCLC, Summon by Serial Solutions 4 2 Panorama 27 Aktuell: „Pflegewert - Wert der Pflege“; Augenärztlich unterversorgt 27 Impressum 36 Aktuell: Schlechtes Vorbild 54 Aktuell: Telemonitoring bei Herzschwäche; Essen im Krankenhaus 55 Produkte 56 Veranstaltungen Pflege & Wissenschaft 18 Cochrane Pflege Forum: Tagebücher zur Genesung von schweren Erkrankungen Pflegeforschung Pflegepraxis 20 Clinical Study Nurse & Coordinator 24 Hygiene: Infektionsmanagement in der Notaufnahme 28 Onkologiepflege: Ansprüche an die interprofessionelle Zusammenarbeit Univ.-Doz. Dr. Günther Weber, Graz 52 Jazz; Historischer Bericht procare Verena Kienast - Wie valide und reliabel kann das Delirrisiko eingeschätzt werden? 32 Ethik: Gelebte moralische Werte in den Stationsalltag integrieren 37 Schmerz und Psyche 50 Generalistik in der Pflegeausbildung; Upgrading für diplomierte Pflege 51 Pflegepraxis und Pflegewissenschaft im Dialog Freizeit & Leben Es wird immer offensichtlicher: Einzelkämpfer kommen heute nicht mehr sehr weit. Besonders im Gesundheitswesen. Und es geht nicht mehr darum, wer in der Hierarchie auf welcher Stufe steht, sondern wie gemeinsam die beste Lösung gefunden wird: Für den Patienten, für alle Mitarbeiter und letztlich auch für das „System“. Das sind dann einfach wir alle. Das „System“ ist nämlich keine abstrakte Macht, sondern das Zusammenspiel der Teilnehmer, die sich auf bestimmte Regeln einigen und diese – hoffentlich – auch einhalten. Allerdings wollen manche Entscheidungsträger und selbst manche Teile dieses Systems immer noch gerne den anonymen Begriff aufrechterhalten – dann lässt sich Verantwortung für manche Fehlentwicklung nicht mehr so leicht festmachen und unter Berufung auf nicht beeinflussbare Abläufe bleibt der Rückzug auf die berühmte Position „Da kann man halt nichts machen“ eine bequeme Lösung. Nun aber: Gemeinsam! Nur das Miteinander kann alle Aspekte einer Situation am besten erfassen. Im Fall des Gesundheitswesens ist das Zusammenwirken der Gesundheitsberufe ein Gebot der Stunde – und der Zukunft. Unser Ausbildungs­ system ist dazu aufgrund seiner Tradition noch nicht so ganz vorbereitet, aber es tut sich etwas: An der Salzburger Paracelsus Medizinischen Privatuniversität – PMU zeigt das ab Wintersemester 2017/18 neue Studium der Pharmazie wie es auch gehen kann. Dann werden nicht nur Medizin, Pflege und Pharmazie unter einem organisatorischen Dach gelehrt und gelernt, sondern tatsächlich gemeinsame Lehrveranstaltungen angeboten. Kommunikation auf Augenhöhe von Beginn an – das gibt es in manchen Ländern schon mit einer gemeinsamen Basisausbildung, die sich erst später auffächert. In Österreich ist nun ein hoffnungsvoller Anfang getan


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Hoffnungsvoller Anfang, ProCare, 2016, 1, DOI: 10.1007/s00735-016-0708-6