Ein Drittel der Patienten überlebt fünf Jahre

MMW - Fortschritte der Medizin, Jan 2017

Dr. Dirk Einecke

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Ein Drittel der Patienten überlebt fünf Jahre

MMW Fortschritte der Medizin Ein Drittel der Patienten überlebt fünf Jahre Die Diagnose malignes Melanom ist nicht mehr so vernichtend wie ehedem. Phytotherapie bei Erkältungen ■ Dr. Dirk Einecke ■ Mittagsseminar „Immuncheckpoint-Blockade beim Melanom“, 25. Fortbildungswoche für parktische Dermatologie und Venerologie; München, Juli 2016 (Veranstalter: MSD) ■ Red. _ Neuen, beim Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2016 präsentierten Studiendaten zufolge hat ein Drittel der Patienten mit malignem Melanom im fortgeschrittenen, metastasierten Stadium dank Checkpoint-Inhibitoren Aussicht auf ein Langzeitüberleben. Die KEYNOTE-006-Studie verglich bei 834 Patienten den PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (Keytruda®) mit Ipilimumab. 36% der Patienten sprachen auf Pembrolizumab, 13% auf Ipilimumab an. Die mediane Dauer des Ansprechens war nach zwei Jahren noch nicht erreicht: 55% der Patienten in der Pembrolizumab-Gruppe und 43% in der Ipilimumab-Gruppe überlebten zwei Jahre. In der KEYNOTE-029-ExpansionKohorte wurden Patienten mit Pembrolizumab (Normaldosis) plus Ipilimumab (niedrige Dosis) behandelt. Die Ansprechrate betrug 57% und lag somit beträchtlich höher als in den Monotherapie-Studien. 10% zeigten eine komplette Remission. Prominentester Melanompatient unter Pembrolizumab ist der 91-jährige ehemalige US-Präsident Jimmy Carter. Zeitungsberichten zufolge hatte er bereits Leber- und Hirnmetastasen, seine Prognose wäre vor fünf Jahren infaust gewesen. Heute ist er nach einer Pembrolizumab-Behandlung tumorfrei in Vollremission. Die Behandlung wurde ausgesetzt. Die Wirksamkeit und Anwendungssicherheit dieser Wasserdost-Zubereitung wurde in einer großen nicht-interventionellen Studie untersucht, an der u. a. 418 Jugendliche (ab zwölf Jahren) und Erwachsene teilnahmen, deren Erkältungssymptome im Mittel seit 34,7 Stunden bestanden hatten. Die Patienten nahmen das p«anzliche Antiinfektivum im Durchschnitt 7,4 Tage lang ein. Im Anwendungszeitraum nahmen alle Leitsymptome des akuten grippalen Infekts (Fieber, Halsbeschwerden, Kopfund Gliederbeschwerden sowie Schnupfen) deutlich ab. Die behandelnden Ärzte beurteilten die Wirkung bei 83,5% der Patienten als „sehr gut“ und „gut“. In der Gruppe der Jugendlichen und Erwachsenen wurden nur neun (2,15%) unerwünschte Arzneimittelwirkungen dokumentiert. Diese waren nur leicht bis moderat ausgeprägt und besserten sich rasch wieder.


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Dr. Dirk Einecke. Ein Drittel der Patienten überlebt fünf Jahre, MMW - Fortschritte der Medizin, 2017, 66, DOI: 10.1007/s15006-017-9163-y