Schrader: Wir müssen der Politik konkrete Lösungen anbieten

Der Freie Zahnarzt, Feb 2017

sas

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Schrader: Wir müssen der Politik konkrete Lösungen anbieten

FVDZ mit neuem Stand und neuen Themen Die weltgrößte Internationale Dental-Schau (IDS) ö net vom . bis . März in Köln wieder die Tore. Aussteller aus Ländern präsentieren auf Quadratmetern was die Welt in Sachen Zahnmedizin und Zahntechnik zu bieten hat. Mit- tendrin ist der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) mit neuem Stand und neuen Žemen. Am FVDZ-Messestand auf Verteilerebene V zwischen den Hallen und werden die Besucher modern und interaktiv schnell und präzise über die Erfolge und Leistungen des Ver- bandes informiert. Ob Student Existenzgründer erfahrener Zahnarzt oder Praxismitarbeiter - für jeden ist etwas dabei. Erstmals stehen vier Top-Žemen im Fokus: Freiberu›ichkeit Kongresse und Seminare Praxisführung und Praxisgründung sowie Praxisabgabe und Praxissuche. In diesen Bereichen un- terstützt der Verband seine Mitglieder besonders und hat ein vielfältiges Service-Paket geschnürt. Dazu gehören spezielle Fortbildungen für unterschiedliche Zielgruppen die Initiative „young dentists“ für Berufseinsteiger das Praxishandbuch für die tägliche Arbeit in der Zahnarztpraxis sowie ein „Praxispool“ für Zahnärzte die eine Praxis suchen oder abgeben wollen. Alle Standbesucher können auch an einem Gewinnspiel teil- nehmen und attraktive Preise mit nach Hause nehmen. m FVDZ-Bundesvorstandssitzung in Berlin - Das Wahljahr 2017 nimmt langsam Fahrt auf: Auch bei der Sitzung des Bundesvorstandes (BV) des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) in Berlin war die Bundestagswahl das Žema Nummer eins. Es ist ein erklärtes Ziel des FVDZ, die kün¤igen – und vielleicht sogar drohenden – politischen Entwicklungen vorwegzunehmen und bereits im Vorfeld der Wahlen im Herbst eine Strategie zu entwickeln. Das Hauptaugenmerk des BV liegt dabei auf dem von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke favorisierten großen Wechsel im Gesundheitsbereich hin zur Bürgerversicherung. Auch wenn die Parteien bisher noch keine festgeschriebenen Wahlprogramme vorgelegt haben, lassen die bereits ö entlich gewordenen Tendenzen darauf schließen, dass auch in diesem Wahlkampf die Bürgerversicherung erneut zum gesundheitspolitischen und gesellscha¤lichen Topthema auf der Agenda wird. „Unser Ansatz ist es, nicht nur die Probleme o ensichtlich zu machen, sondern wir wollen der Politik Lösungen anbieten“, betonte der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader in Berlin. „Bei allen Diskussionen, die wir dazu intern führen, müssen wir als Zahnärztescha¤ gegenüber den Politikern jeder Couleur mit einer Stimme sprechen.“ Der Bundesvorsitzende zeigte sich über die derzeitigen Entwicklungen hin zur Bürgerversicherung besorgt. „Da hil¤ es nur, wenn wir mit konkreten Lösungen und validen Zahlen dagegen argumentieren“, betonte Schrader. Die Bundestagswahl ist allerdings nur ein – wenn auch großes – Žemenfeld, dass der FVDZ derzeit für die Zahnärztescha¤ beackert. Auch zur neuen Approbationsordnung für Zahnärzte (AOZ), die sich derzeit im Abstimmungsprozess zwischen Ministerium und Bundesrat be©ndet, meldet sich der Freie Verband nachdrücklich zu Wort. „Eine neue AOZ ist begrüßenswert, aber es sind längst nicht alle Details geklärt“, berichtete BV-Mitglied Dr. Žomas Wolf, der die Positionen des Verbandes in der Anhörung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vertreten hat. Vor allem an der ©nanziellen Ausgestaltung der AOZ entzünde sich nach wie vor Kritik. In Vorbereitung zum nächsten Tre en des BV nahmen die Vo-r standsmitglieder bereits ein weiteres Žema ins Visier: die steigende Zahl der angestellten Zahnärzte. Bis Mitte 2016 waren laut Jahrbuch der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) bereits mehr als 10.000 Zahnärzte bei Vertragszahnärzten angelao stellt – Tendenz steigend. „Diese wachsende Gruppe von Zahnit o /xF ärzten können und wollen wir nicht außer Acht lassen“, betonte u l too der FVDZ-Bundesvorsitzende erneut. Über Pläne und Strategien f o b© will sich der BV noch im Februar verständigen. sas


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sas. Schrader: Wir müssen der Politik konkrete Lösungen anbieten, Der Freie Zahnarzt, 2017, 9, DOI: 10.1007/s12614-017-6619-5