Die Tücken des Übergangs

ProCare, Feb 2017

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Die Tücken des Übergangs

Die Tücken des Übergangs Kontinenz: Pflegerische Instrumente und Evaluierung der Inkontinenz 0 1 2 3 4 5 0 Katja Sonntag , Wuppertal (D) 1 Adelheid Anzinger, DKGP , Linz 2 Petra Sumnitsch · Bernd L. Hartmann· Daniela Zanolin · Christoph H. Saely · Alois Lang , Feldkirch & Triesen (FL) 3 Gelistet in: Academic OneFile , Gale, Google Scholar, OCLC, Summon by Serial Solutions 4 Ilse Knapp , Bremen (D) 5 27 aktuell: Mobilität im Alter 28 Ethik: Hilfestellungen der „Alltagsethik“ in der Altenpflege Originalarbeit Pflege & Wissenschaft 16 Cochrane Pflege Forum: Der Übergang Jugendlicher von der pädiatrischen zur erwachsenen Gesundheitsversorgung Pflegepraxis 24 Demenz: Der gestörte Tag-Nacht-Rhythmus Dr. med. Axel Rahmel, Frankfurt a. Main (D) 35 Mangelernährung erkennen procare Verena Kienast - Screening in der Psychoonkologie 30 Intensivpflege: Organspende – eine Herausforderung für die Pflege 50 Innovation in der Pflege; Springer Gesundheitskongress: „Vielen Professionen – ein Patient“ 51 OnkoReha interdisziplinär & multiprofessionell Freizeit & Leben 52 Chicago – Stadt der Superlativen; Buch: Reisen ans Ende der Welt 2 Panorama 6 aktuell: Gestresster Darm; Orthorexie – ein Zwang 15 aktuell: Selbstkompetenz bei Kopfschmerz 23 aktuell: Antibiotika im Fokus 29 Impressum 34 aktuell: Das genetische Risiko halbieren 54 Produkte 56 Veranstaltungen Übergänge sind meist schwierig. Vom alt Gewohnten zum Neuen, vom Bekannten zum Unbekannten, von einer Lebensstufe zur nächsten oder auch von drinnen nach draußen. Oder umgekehrt. Wir befinden uns zweifellos in einer Zeit des Übergangs und die Gesundheits- und Krankenpflege ist davon ziemlich stark betroffen. Dass dies nicht immer reibungslos verläuft, liegt in der Natur der Sache. Die Novelle zum Gesundheits- und Krankenpflegegesetz – um das uns beispielsweise unsere Deutschen Nachbarn beneiden und mit dem wir nun nach langem Ringen ein international vergleichbares Niveau erreichen können – verlegt nicht nur die Ausbildung in den Hochschulbereich, sondern ändert auch die Kompetenzen nach den jeweiligen Ausbildungsstufen deutlich. Um nun jenen, die schon lange in der Praxis tätig sind und die sich auf unterschiedlichen Wegen enormes Fachwissen angeeignet haben, die formale Anerkennung zu ermöglichen, wurde eine großzügige Übergangsphase vereinbart. In der Praxis werden Auffassungsunterschiede in der Aufgabenstellung zwischen erfahrenen und neu ausgebildeten Pflegekräften in den Routinehandlungen sichtbar: Zwischen „dem Patienten ein angenehmes Umfeld bereiten“ und „das fällt nicht in meine Kompetenz“. Da ist einstweilen viel Spielraum. Und das Ende der Nachtschicht als Zeitpunkt, um den Patienten zu wecken, hält sich allen gegenteiligen Bestrebungen zum Trotz hartnäckig…. Die Tücken des Übergangs – etwa in Form von Türschwellen oder Brücken – sind in manchen traditionellen Gesellschaften übrigens gut bekannt. Genau dort hausen die Dschinn, die oft bösen, heimtückischen Geister. Wie wahr


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Die Tücken des Übergangs, ProCare, 2017, 1, DOI: 10.1007/s00735-017-0724-1