Mobilität im Alter

ProCare, Feb 2017

Springer Vienna

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Mobilität im Alter

Schmerz schränkt Altersheim-Bewohner ein Der Anteil der Patienten mit chronischen Schmerzen steigt mit dem Alter. Ganz speziell bemerkbar ist das auch in Ein- richtungen 0 1 in denen Betagte und Hoch- betagte betreut werden. Den Ein uss von Schmerzzuständen auf die Mobilität ha- ben Wissenschaftler vor kurzem in einer Studie zur Arzneimittelsicherheit in Al- tenhilfeeinrichtungen belegen können. 0 1 0 N. Nestler, J. Osterbrink et al., Mobilität und Schmerz: Gibt es Unterschiede bei Bewohnern in Altenhilfeeinrichtungen? Abstract Deutscher Schmerzkongress , Oktober 2016 1 Quelle: Pressemitteilung 16. Österreichische Schmerzwochen der Österreichischen Schmerzgesellschaft SpringerMedizin.at - „Schmerz und eingeschränkte Mobilität sind zwei Phänomene, die gemeinsam auftreten. Vorhandene Belastungsschmerzen scheinen dabei insbesondere mit Einschränkungen in der Mobilität einherzugehen“, erklärte Univ.-Prof. Dr. Jürgen Osterbrink, Vorstand des Instituts für P egewissenschaften und P egepraxis der Paracelsus Universität Salzburg bei der Österreichischen Schmerzwoche Ende Jänner in Wien. Das Projekt diente primär zur Untersuchung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Altenhilfeeinrichtungen. In der Analyse einer Untergruppe von Probanden wurde auch untersucht, ob und wie sich Schmerzpatienten von NichtSchmerzpatienten hinsichtlich der vorhandenen Diagnosen, der Anzahl der Medikamente und der Mobilität unterschieden. Dazu wurden die Probanden zunächst zum Vorhandensein von Schmerzen und über deren Intensität mittels standardisierter Erhebung befragt. Mit einem geeigneten Test erfolgte das auch bei Altersheimbewohnern mit eingeschränkten kognitiven Kapazitäten. Schließlich wurde – ebenfalls mit einer standardisierten Untersuchungsmethode – die Mobilität der Betro enen erhoben. Mehrere Grundbedingungen Aus den gewonnenen Parametern ergab sich ein Mix aus mehreren Grundbedingungen, welche für die Mobilität und somit die Möglichkeit, eigenständig und aktiv zu agieren, entscheidend sind. Die Auswertung der Daten von zunächst 108  Altersheimbewohnerinnen zeigte: Schmerzpatienten litten häufiger an COPD, Herzinsu zienz, Diabetes Mellitus, Depressionen, chronischer Niereninsu zienz oder kardialen Herzrhythmusstörungen als Bewohner ohne Schmerzen. Im Durchschnitt nahmen Altersheimbestehen. Hier sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Bedeutung der Medikation für die Mobilität und damit die Selbstständigkeit der Bewohner weiter herausarbeiten zu können. n


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Springer Vienna. Mobilität im Alter, ProCare, 2017, 27, DOI: 10.1007/s00735-017-0733-0