MRT-Perfusion identifiziert PCI-Kandidaten so zuverlässig wie FFR

CardioVasc, Apr 2017

Philipp Grätzel von Grätz

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MRT-Perfusion identifiziert PCI-Kandidaten so zuverlässig wie FFR

CARDIOVASC MRT-Perfusion identi ziert PCI-Kandidaten so zuverlässig wie FFR 0 Ein Interview mit Prof. Eike Nagel über die Ergebnisse der MR-INFORM-Studie Œnden Sie im Internet: e k c e n .i E D © Eine Angiogra e mit FFR gilt bei der Frage, welche Koronarstenosen hämodynamisch relevant sind und deshalb eine perkutane Koronarintervention (PCI) erfordern, als Goldstandard. Die MR-INFORM-Studie zeigt nun, dass selbst bei hoher Prätestwahrscheinlichkeit auch nicht invasiv strati ziert werden kann. D INFORM-Studie zum Management ie randomisierte, kontrollierte MRvon Patienten mit stabiler Angina pectoris fand an 16 Zentren in Europa und Australien statt, darunter fünf in Deutschland. Die 918 Patienten hatten neben einer stabilen Angina pectoris (CCS II bis III) alle entweder mindestens zwei kardiovaskuläre Risikofaktoren oder ein pathologisches BelastungsEKG. Weit überwiegend handelte es sich um Patienten, bei denen zuvor keine KHK invasiv diagnostiziert worden war. Nicht invasive Bildgebung Die auf Nichtunterlegenheit angelegte MR-INFORM-Studie, deren Ergebnisse von Prof. Eike Nagel vom Universitätsklinikum Frankfurt a. M. bei der ACCJahrestagung vorgestellt wurden, verglich ein primär nicht invasives mit eiHälfte ohne Katheteruntersuchung Deutliche Unterschiede gab es dagegen bei der Zahl der invasiven Untersuchungen und •erapien. Eine invasive Angiogra™e erfolgte in der MR-Gruppe bei nur knapp der Häl—e aller Patienten, und bei sieben von zehn von diesen kam es dann auch zu einer PTCA oder Stent-implantation. In der Kontrollgruppe wurden dagegen alle Patienten via Herzkatheter untersucht, und rund sechs von zehn erhielten eine FFR. Insgesamt wurden in der MR-Gruppe 36 % aller Patienten revaskularisiert, in der invasiven Gruppe mit FFR-Strati™zierung 44,2 %. Nagel zufolge zeigen die MR-INFORM-Ergebnisse, dass bei stabilen Angina pectoris-Patienten auch bei hoher Prätestwahrscheinlichkeit eine vorgeschaltete MR sinnvoll bzw. im Patienteninteresse ist: „Rund die Häl—e dieser Patienten benötigt dann keinen Katheter. Die Gesamtzahl der Revaskularisierungen sinkt, ohne dass sich die Prognose verschlechtert.“ Philipp Grätzel von Grätz


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Philipp Grätzel von Grätz. MRT-Perfusion identifiziert PCI-Kandidaten so zuverlässig wie FFR, CardioVasc, 2017, 20-20, DOI: 10.1007/s15027-017-1100-6