„Das Unsichtbare sichtbar machen“

ProCare, Mar 2017

Doris Eglseer MSc, BBSc, Manuela Hödl MSc, BSc, Prof. Dr. Christa Lohrmann MA, DGKS

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„Das Unsichtbare sichtbar machen“

„Das Unsichtbare sichtbar machen“ D. Eglseer 0 1 2 M. Hödl 0 2 C. Lohrmann 0 2 Transparenz und Re exion der täglichen p egerischen Praxis tragen dazu bei 0 2 die P egequalität zu verbessern. Regelmä- ßige 0 2 objektive und standardisierte Erhe- bungen von P egeproblemen 0 2 wie z.B. die (neue) P egequalitätserhebung 0 2 unterstützen dabei. 0 2 Die Überwachung 0 2 Sicherung und Verbes- serung der P egequalität sind wesentliche Aufgaben von P egeeinrichtungen und im Gesundheits- und Krankenp egege- setz als Hauptaufgaben von Führungsper- sonen verankert. Viele qualitätssichernde Maßnahmen haben sich in den vergange- nen Jahren und Jahrzehnten bereits in der P egepraxis etabliert. 0 2 0 Korrespondenz: Manuela Hödl, MSc, BSc Universitätsassistentin, Institut für Pflegewissenschaft Medizinische Universität Graz , Billrothgasse 6, 8010 Graz 1 Doris Eglseer, MSc, BBSc, Universitäts­ assistentin, Institut für Pflegewissenschaft, Medizinische Universität Graz 2 Die Pflegequalitätserhebung 2.0 Die P egequalitätserhebung 2.0 stellt eine weitere qualitätssichernde Maßnahme dar. Die Erhebung wird einmal jährlich in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens durchgeführt. Gemessen Dann wenden Sie sich an das Team der Pflegequalitätserhebung 2.0. E­Mail: pflegequalitaetserhebung@ medunigraz.at Homepage: https://at.lpz­um.eu/de Telefon: 0316/385­72083 - werden strukturelle Qualitätsindikatoren sowie die Prävalenz und die p egerischen Maßnahmen zu sechs häu gen und relevanten P egeproblemen: Dekubitus, Inkontinenz, Mangelernährung, Stürze, Freiheitsein-/beschränkende Maßnahmen und Schmerz. Die Erhebung wird vom Institut für P egewissenschaft der Medizinischen Universität Graz in Kooperation mit der Universität Maastricht organisiert. Es ist ein zuverlässiges Instrument zum Aufzeigen der IST-Situation und kann gezielt Potenziale zur Verbesserung der P egequalität aufzeigen. Die Ergebnisse können – im Sinne von Benchmarking – primär zum Vergleich herangezogen werden. Die überarbeitete Version der bisherigen P egequalitätserhebung ist sowohl einfacher als auch schneller auszufüllen als die bisherige Erhebung. Bei der P egequalitätserhebung 2.0 werden aufgrund der Rückmeldungen aus der P egepraxis beispielsweise weniger strukturelle Indikatoren je P egeproblem erhoben. Ebenso wurde der Wunsch aus der Praxis erfüllt und das P egeproblem Schmerz neu hinzugefügt und Fragen zu Intertrigo nicht mehr erhoben. Das Dashboard der P egequalitätserhebung 2.0 ist eine online Ergebnispräsentation in dem die Ergebnisse graphisch übersichtlich dargestellt werden. Die Ergebnisse sind für die teilnehmenden Einrichtungen unmittelbar nach der Dateneingabe auf der Homepage verfügbar. Wenn eine Einrichtung bereits mehrere Male an der P egequalitätserhebung teilgenommen hat, werden auch die Veränderungen über die Jahre graphisch dargestellt (Abb. 1). Neben den Prävalenzraten werden auch die p egerischen Leistungen im Dashboard gra sch dargestellt (Abb. 2). Mehr als 70 Einrichtungen im österreichischen Gesundheitswesen nehmen jährlich an der P egequalitätserhebung 2.0 teil. Organisationen, die regelmäßig teilnehmen, beschreiben den Nutzen der P egequalitätserhebung 2.0 vor allem hinsichtlich der Qualitätssicherung und des Benchmarkings sowie der verstärkten fachlichen Auseinandersetzung mit p egerischen emen. Durch das Aufzeigen von Stärken und Verbesserungspotenzialen können neue Ziele erarbeitet werden. Anerkennung, Lob und Wertschätzung für die tägliche p egerische Arbeit werden als ein weiterer Vorteil von den teilnehmenden P egepersonen wahrgenommen. n Save the Date: Pflegequalitätser hebung 2.0 am 14. November 2017 Interesse oder Fragen?


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Doris Eglseer MSc, BBSc, Manuela Hödl MSc, BSc, Prof. Dr. Christa Lohrmann MA, DGKS. „Das Unsichtbare sichtbar machen“, ProCare, 2017, 46, DOI: 10.1007/s00735-017-0752-x