Sauberkeit und Protektionismus

JOT Journal für Oberflächentechnik, Apr 2017

Springer Fachmedien Wiesbaden

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Sauberkeit und Protektionismus

Bewusstsein für Sauberkeit wächst - Bei zahlreichen Anwendern hat die industrielle Teilereinigung nach wie vor keinen sonderlich hohen Stellenwert und das Wissen darum ist nicht ausgeprägt. Es gibt jedoch eine zunehmende Zahl von Anwendungen, beispielsweise aus der Automobil- und Zulieferindustrie, Luftfahrt, Medizintechnik, Konsumgüterindustrie, Hydraulik sowie Elektronik, in denen hohe Anforderungen an die Sauberkeit der Teile zu erfüllen sind. Dies sind klassische Aufgabenstellungen, bei denen sich US-amerikanische Firmen sowie Niederlassungen international operierender Unternehmen häufig für Reinigungstechnik aus Deutschland beziehungsweise Europa entscheiden. Die nachweisbar erreichbare technische Sauberkeit, hohe Prozesssicherheit, die Zuverlässigkeit der Anlagen und das gute Image des deutschen Anlagenbaus spielen dabei eine ebenso ausschlaggebende Rolle wie Referenzen im jeweiligen Marktsegment. Positiv wirkt sich momentan auch der gegenüber dem US-Dollar schwache Euro positiv aus. Protektionismus führt zu Die Ankündigung des neuen amerikanischen Präsidenten, Handelsschranken aufzubauen und Einfuhrzölle zu erheben, macht deutschen Anlagenbauern derzeit noch keine allzu großen Sorgen. Die USamerikanische Wirtschaft sei weltweit zu verflochten, um dieser damit nicht auch zu schaden, lautet die Einschätzung der Hersteller. Allerdings sind sie sich auch einig darüber, dass die Auswirkungen momentan noch nicht definitiv abschätzbar sind. So könnte es durchaus zu Verunsicherungen und damit auch zu Verschiebungen von Investitionen oder zu einer lokalen Beschaffung kommen. Profitieren davon könnten Hersteller mit eigenen Niederlassungen in den USA. // Titration war gestern! www.sensaction.de/testit


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Springer Fachmedien Wiesbaden. Sauberkeit und Protektionismus, JOT Journal für Oberflächentechnik, 2017, 7, DOI: 10.1007/s35144-017-0100-8