„Nicht den Anschluss verlieren“

Der Freie Zahnarzt, Jul 2017

Melanie Fügner

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs12614-017-6901-6.pdf

„Nicht den Anschluss verlieren“

DFZ „Nicht den Anschluss verlieren“ Geht es um E-Health und die Folgen 0 0 Andreas Storm (CDU), viele Jahre Bundestagsmitglied und seit 2017 Vorstandsvorsitzender der Krankenkasse DAK-Gesundheit zung: angefangen von der besseren Versorgung von chronisch Kranken über die medizinische Versorgung auf dem Land bis hin zur besseren Behandlung von beispielsweise Herzpatienten durch bildliches Monitoring. Klare gesetzliche Rahmen gegen Missbrauch Einen umfangreichen Blick auf eine Gruppe von Chronikern warf denn auch Gabriel Enczmann von einem Diabetes-ServiceUnternehmen. Er beleuchtete die Wünsche von Diabetikern hinsichtlich eines digitalen Gesundheitswesens. Was er sagte, überraschte wenig. Moderne Diabetiker möchten, dass ihre Basisdaten dokumentiert werden, wünschen Unterstützung bei der Insulindosis genauso wie die nahtlose Übertragung von oeerapiedaten und, wenn möglich, eine automatisierte Bestellung aller benötigten Medikamente und Hilfsmittel via Smartphone. Dass diese Vorstellungen keine Zukunžsmusik sein müssen, bestätigte Jakob Teilmann, CEO der Mobile Fitness International ApS in Kopenhagen. Er berichtete von der staatlichen Digitalisierungsstrategie 2001 bis 2010, mit der Dänemark europaweit Vorreiter ist. Prof. Dr. Bertram Häussler vom IGES Institut hingegen verwies auf das international erfolgreiche Bestell-Portal „Amazon“. „Was wir von denen lernen können, ist die ‚Andere Kunden kaužen auch'-Methode. Man könnte zum Beispiel einen Datensatz erstellen, der zeigt, welche anderen Krankheitsbilder etwa ién Diabetiker bekommen und welche nicht“, schlug Häussler vor. -oDm Er warnte davor, den Anschluss zu verlieren. „Wir sind ziemlich ithdm stark dabei, international abgehängt zu werden.“ Und Storm cS I/SO ergänzte: „Es ist an der Zeit, wachzurütteln. Wir sind weit hin©W ter den europäischen Nachbarländern.“ Beide forderten klare gesetzliche Rahmen, um Datenmissbrauch zu verhindern, und Antworten auf Finanzierungsfragen. Melanie Fügner - Wobei das Wort Debatte in diesem Zusammenhang nicht ganz zutraf, weil sich die Experten auf dem Podium sehr einig waren. Andreas Storm (CDU), viele Jahre Bundestagsmitglied und seit 2017 Vorstandsvorsitzender der Krankenkasse DAK-Gesundheit, brachte die einhellige Meinung gleich zu Beginn auf den Punkt. Seine Frage „Brauchen wir bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen mehr Tempo?“ beantwortete er gleich selbst mit einem klaren „Ja“. Die Umsetzung des E-Health-Gesetzes gehe in Deutschland nur sehr langsam voran, monierte er. Als einen Grund für die schlechte Akzeptanz nannte Storm die inzwischen schon wieder veraltete Technologie, zum Beispiel sei die elektronische Gesundheitskarte gar nicht mobilfähig. Damit die Digitalisierung endlich in Schwung komme, fordere die DAK-Gesundheit einen Masterplan „Digitalisierung“ mit jährlichen Fortschrittsberichten, sagte der Kassenchef. Er sieht erwartungsgemäß jede Menge Vorteile in der digitalen Vernet


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs12614-017-6901-6.pdf

Melanie Fügner. „Nicht den Anschluss verlieren“, Der Freie Zahnarzt, 2017, 36-36, DOI: 10.1007/s12614-017-6901-6