Aktualisierung der Kompetenzprofile

ProCare, Jun 2017

Springer Vienna

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Aktualisierung der Kompetenzprofile

Aktualisierung der Kompetenzprofile Die im Herbst ■ ■ Mehr als 600 der insgesamt knapp 1400 Mitarbeiter sind im Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach in der Pflege beschäftigt. Damit bildet die Pflege die mit Abstand größte Berufsgruppe des Hauses. ■ ■ Als einzige Ausbildungseinrichtung im Bundesland Salzburg bietet die Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Kardinal Schwarzenberg Klinikums bereits jetzt alle Ausbildungszweige in den Pflegeberufen an: - Das Studium „Pflegewissenschaft 2in1-Modell“ mit Bachelorabschluss (sieben Semester; in Kooperation mit der PMU Salzburg) - Diplomausbildung „klassisch“ (dreijährig) - Pflegefachassistenz (zweijährig; im Herbst 2016 gestartet) - Pflegeassistenz (einjährig; im Auftrag des AMS Bischofshofen) Quelle: Presseaussendung Kardinal Schwarzenberg Klinikum - aktuell „Ziel der GuKG-Novelle war es, den steigenden Anforderungen in der Ausbildung und Praxis der Gesundheits- und Krankenp ege Rechnung zu tragen“, so Resetarics. „Mit einer akademischen Ausbildung und Aktualisierung der Kompetenzpro le können wir den breiten und zunehmend komplexeren Aufgabenbereichen in der Gesundheitsversorgung zukünftig besser begegnen.“ Dies kommt vor allem den p egebedürftigen Menschen in Akut- und Langzeiteinrichtungen sowie in der häuslichen Versorgung zugute. Verschiebungen in Tätigkeitsprofilen Eine der wesentlichen Veränderungen im Rahmen der GuKG-Novelle ist die Einführung eines dritten Gesundheits- und Krankenp egeberufes: der P egefachassistenz (PFA). Die Angehörigen dieses P egeberufs, der zwischen P egeassistenz und gehobenem Dienst für Gesundheits- und Krankenp ege positioniert ist, sollen künftig vermehrt den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenp ege bei der Durchführung der erforderlichen P egemaßnahmen unterstützen. „Die fachliche Führungskompetenz obliegt hierbei natürlich weiterhin dem gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenp ege beziehungsweise den diplomierten Gesundheits- und Krankenp egerinnen und -p egern“, erklärte Resetarics. Umschichtung der Aufgaben Für ein Haus wie das Kardinal Schwarzenberg Klinikum, dem zweitgrößten Spital im Bundesland Salzburg bedeutet das, „alle Tätigkeitspro le innerhalb des P egedienstes noch mehr zu schärfen und zu konkretisieren“, stellte P egedirektorin Ines G. Hartmann fest. „Im Klinikum selbst werden wir nach und nach die Tätigkeiten für das gehobene P egepersonal und die P egeassistenz entsprechend der GuKG-Novelle anpassen. Das bedeutet, dass die verschiedenen Tätigkeiten verlagert werden. Dazu bieten wir bedarfsorientierte Schulungen für Mitarbeiter in den jeweiligen Berufsgruppen an.“ Zudem hat die hauseigene Gesundheits- und Krankenp egeschule als erste Einrichtung im Bundesland Salzburg bereits im Oktober 2016 die Ausbildung zur P egefachassistenz gestartet – die Auszubildenden haben ihre ersten Praxiseinsätze auf den Stationen mittlerweile sehr erfolgreich absolviert. „Somit etabliert sich das neue Berufsbild bereits im Stationsalltag“, berichtete Hartmann. FAKTEN in Kürze m u k lii n K g r e b n e z r a w h c S l a n i d r a K © :t o o h P Verantwortungsbereich ausweiten Die Dreiteilung der Berufsgruppe P ege wird auch eine Veränderung der Stationsorganisation nach sich ziehen, wobei, so Hartmann, der Aspekt der ganzheitlichen Versorgung dabei nicht aus den Augen verloren werden dürfe. Im Bereich der Spezialisierungen sei es wünschenswert, den Verantwortungsbereich der diplomierten Mitarbeiter in den Kernkompetenzen auszuweiten. „Konkret denken wir hier an das Wundmanagement oder die Weiterverordnung von Heilbehelfen“, erklärt Hartmann. „Zusätzliche Quali kationen, wie Diabetesberatung, Onkologie, Aromap ege oder Case- und Caremanagement, sind als Spezialisierung im Gesetz derzeit noch nicht aufgenommen worden – hier leistet der P egedienst in der Gesundheitsversorgung schon heute einen wesentlichen Beitrag.“ n SpringerMedizin.at Weitere Informationen unter: www.SpringerMedizin.at/


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Springer Vienna. Aktualisierung der Kompetenzprofile, ProCare, 2017, 4-4, DOI: 10.1007/s00735-017-0778-0