KBV: Nutzen nicht belegt

Der Freie Zahnarzt, Jul 2017

mar

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KBV: Nutzen nicht belegt

DFZ Fortbildung im Herbst mit wissen kompakt 0 Soor - eine Erkrankung mit vielen Facetten“ von Dr. Dr. J. Karbach , Prof. Dr. Dr. B. Al-Nawas 1 Diagnostik und Behandlung des oralen Lichen planus“ von Dr. Dr. P. Heymann, Dr. Dr. C. Moll, PD Dr. Dr. Dr. T. Ziebart 2 Diagnostik potentiell maligner Mundschleimhautver- änderungen in der Zahnarztpraxis“ von PD Dr. Dr. P. W.Kämmerer, Dr. Dr. T. Morbach, Dr. Dr. D. Schneider, Dr. J. Liese Rund zwölf Millionen Patienten lassen sich alljährlich von homöopathischen Privat- und Vertragsärzten behandeln, rund 7.000 homöopathische Ärzte sind laut dem deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte in Deutschland zugelassen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat nun von den GKV gefordert, die Kosten für homöopathische Leistungen nicht mehr zu erstatten: „Es ist doch absurd, wie viel Geld manche gesetzliche Versicherung für Kügelchen und Tinkturen aus dem Fenster wirŠ, deren Wirksamkeit - selbst nach eigenem Bekunden der Kassen! - nicht belegt ist“, kritisierte Gassen in einer Pressemitteilung. Einzige denkbare Ausnahme: Erprobungsregelungen unter wissenschaŠlicher Begleitung. Den Arzt durch andere Heilberufe ersetzen zu wollen, sei nicht im Sinne der Patienten, sagte der KBV-Chef. So könne ein in sechs Monaten ausgebildeter Heilpraktiker einen in sechzehn Jahren ausgebildeten Facharzt nicht ersetzen. Hier würden auch die Krankenkassen falsche Signale setzen. - Zwei Drittel der GKV übernehmen Kosten Zwei Drittel der gesetzlichen Kassen übernehmen derzeit die Kosten für homöopathische Behandlungen, darunter auch die Techniker Krankenkasse und die Barmer, die beiden größten Ersatzkassen mit allein knapp 19,3 Millionen Versicherten. Das Argument: Vor allem Junge, Gesunde und besser Verdienende wüssten ein alternatives Leistungsangebot zu schätzen. Der Umsatz mit Homöopathika betrug dabei laut dem Bundesverband Mundschleimhautveränderungen haben eine hohe Prävalenz in der zahnärztlichen Praxis. Ursachen können zum Beispiel eine orale Candidiasis oder Lichen planus sein, doch auch verschiedene Hauterkrankungen können neben der äußeren Haut auch die Mundschleimhaut mit einbeziehen. Und vor allem in Bezug auf die Früherkennung potenziell maligner Veränderungen kommt der systematischen Untersuchung der Mundschleimhaut eine wichtige Rolle zu. Die September-Ausgabe von wissen kompakt beschäŠigt sich daher in vier kompakten Fortbildungsbeiträgen mit dem wichtigen ¨ema „Veränderungen der Mundschleimhaut“: der pharmazeutischen Industrie rund 14 Millionen Euro im Jahr 2015 zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen, im Gegensatz zu 36,4 Milliarden Euro für konventionelle Arzneimittel. Vor sieben Jahren hatte die SPD gefordert, dass die Kassen keine homöopathischen Leistungen mehr übernehmen sollten. Mitte Juni £ndet in Leipzig erst einmal der Homöopathische Weltärztekongress statt. Erwartet werden bis zu 1.500 Teilnehmer unter der SchirmherrschaŠ der Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Annette Widmann-Mauz (CDU). mar tskkcon i irt//kcaTSoh m skEe © Die Teilnahme an den Continuing-Medical-Education(CME)Fortbildungen erfolgt online auf www.springerZahnmedizin.de und ist für die Mitglieder des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) sowie für Abonnenten von wissen kompakt kostenlos. Beides tri© nicht auf Sie zu? Die entsprechenden Anträge £nden Sie in dieser Ausgabe ab Seite 61. wissen kompakt – gebündelte zerti£zierte zahnärztliche Fort bildung ks


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mar. KBV: Nutzen nicht belegt, Der Freie Zahnarzt, 2017, 12-12, DOI: 10.1007/s12614-017-6887-0