Bienengift-SIT: individualisierte Präparateauswahl

Allergo Journal, Aug 2017

Dr. Barbara Kreutzkamp

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Bienengift-SIT: individualisierte Präparateauswahl

Allergo J Bienengift-SIT: individualisierte Präparateauswahl m o c .ilt a o o F /z iil s D t e m h e M © - L scheidende Bienengi -Majorallergen. ange Zeit galt Api m 1 als das entErst in neuerer Zeit wurden weitere Proteine mit nicht zu vernachlässigenden Sensibilisierungsraten entdeckt: Api m 2, Api m 3, Api m 5 und Api m 10 mit sIgEReaktivitäten von 47,9–52,2 %, 49,6– 50,0 %, 58,3–61,7 % und 61,8–72,2 %. Verglichen mit Api m 1 und dem Minorallergen Api m 4 liegen diese Allergene allerdings nur in geringen Konzentrationen im Bienengi vor – und können bei der Au“ereitung des Gi s zu therapeutischen Zwecken leicht verloren gehen. Dies legen erste Untersuchungen nahe. Möglicherweise ist eine zu geringe Kon zentration einiger Majorallergene in SIT-Präparaten auch eine Erklärung für die bei Bienengi allergikern im Vergleich zu Wespengi allergikern geringeren Erfolgsraten einer Hyposensibilisierung – Untersuchungen zeigen nämlich recht heterogene Sensibilisierungsmuster bei Bienengi allergien. In einer neuen Studie sollten die ersten Erkenntnisse zum Majorallergengehalt von handelsüblichen Bienengi SIT-Präparaten erneut überprü werden. Eingesetzt wurden dabei hoch spezižsche und hoch sensitive Antikörper zum a ilt o o F / n g i s e d ts k © Nicht alle Bienengiftallergene nden sich auch in SIT-Präparaten. In der Rubrik „Literatur kompakt“ werden die wichtigsten Originalarbeiten aus der internationalen Fachliteratur referiert. Fazit: Bienengi -SIT-Präparate zeigen einen weitgehend vergleichbaren Gehalt des Majorallergens Api m 1, unterscheiden sich aber in der Zusammensetzung von weiteren wichtigen Allergenen wie Api m 3 und Api m 10. Dr. Barbara Kreutzkamp


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Dr. Barbara Kreutzkamp. Bienengift-SIT: individualisierte Präparateauswahl, Allergo Journal, 2017, 10-10, DOI: 10.1007/s15007-017-1387-8