Wann die Therapie umstellen?

MMW - Fortschritte der Medizin, Aug 2017

Dr. Dirk Einecke

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Wann die Therapie umstellen?

MMW Fortschritte der Medizin Nach dem Infarkt ist vor dem Infarkt 0 Probiotisches Arzneimittel gegen Darmerkrankungen 1 Dr. Peter Stiefelhagen ■ Satellitensymposium „Der chronisch kranke Patient mit Typ-2-Diabetes/nach Myokardinfarkt bei KHK zwischen Klinik und Hausarztpraxis“ , DGIM 2017; Mannheim 2 Pressekonferenz „Patient im Fokus: Richtig (be)handeln bei symptomatischer chronischer Herzinsu zienz“ , DGK-Jahrestagung; Mannheim Dr. Dirk Einecke - E ektive Sekundärprävention Bei ihm hat die Sekundärprävention versagt! _ „Von den Überlebenden erleidet fast jeder Fün¢e innerhalb eines Jahres erneut ein akutes Koronarsyndrom (ACS)“, erläuterte Prof. Andreas Schäfer, Hannover. Daraus ergebe sich die dringende Notwendigkeit, durch eine medikamentöse Sekundärprävention das Rezidivrisiko zu minimieren. Dabei komme der Senkung des LDL-Cholesterins eine zentrale Bedeutung zu. Ziel müsse ein Wert von < 70 mg/dl sein. Mit Statinen allein lässt sich dies meist trotz hoher Dosierung nicht erreichen. Deshalb emp ehlt sich für Postinfarktpatienten die Kombination eines Statins wie Atorvastatin mit dem Cholesterinresorptionshemmer Ezetimib (Atozet®). Herzinsu zienz Wann die Therapie umstellen? _ Patienten mit systolischer Herzinsuf zienz können ihre Lebenserwartung im Schnitt um knapp zwei Jahre verlängern, wenn sie mit dem Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI) Sacubitril/Valsartan (Entresto®) behandelt werden. Dies gilt nicht nur für schwer kranke Patienten. In der großen Phase-IIIStudie PARADIGM-HF hatten Patienten im NYHA-Stadium II mit noch relativ stabiler Erkrankung und diskreter Symptomatik einen ebenso großen Nutzen wie Patienten in den Stadien III und IV, berichtete Prof. Carsten Tschöpe, Berlin. „Die Studie hat gezeigt, dass die Behandlung das relative Risiko für die Gesamtsterblichkeit im Vergleich zu einem ACEHemmer signi kant um 16% reduziert. Der Kardiologe benannte Warnzeichen, die für ihn Anlass sind, die Umstellung auf Sacubitril/Valsartan zu vollziehen. Dies sind Diabetes, eingeschränkte Nierenfunktion, erhöhtes Troponin und Vorhooeimmern, zudem eine klinische Verschlechterung mit wiederholter stationärer Behandlung. ■ Der E.-coli-Stamm Nissle 1917 (EcN) kann gegen viele pathogene Keime eingesetzt werden. In magensaftresistente Kapseln gefüllt (Mutaflor®, Mutaflor® mite) wirkt EcN antientzündlich und stärkt die Barrierefunktion des Darms. Zugelassen ist EcN bei Colitis ulcerosa (CU) in der Remissionsphase und bei chronischer Obstipation, als Mutaflor® Suspension auch zur Kolonisationsprophylaxe und Steigerung der postnatalen Immunkompetenz sowie zur Therapie der Diarrhö bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern. In der Remissionserhaltung der CU hat sich EcN als äquivalent wirksam zum Therapiestandard Mesalazin erwiesen. ■ Red. ■ Nach Informationen von Ardeypharm


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Dr. Dirk Einecke. Wann die Therapie umstellen?, MMW - Fortschritte der Medizin, 2017, 66-66, DOI: 10.1007/s15006-017-9954-1