COPD-Patienten mit Bronchodilatatoren mobilisieren

MMW - Fortschritte der Medizin, Aug 2017

Dr. Dirk Einecke

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COPD-Patienten mit Bronchodilatatoren mobilisieren

MMW Fortschritte der Medizin COPD-Patienten mit Bronchodilatatoren mobilisieren 0 Dr. Andreas Häckel ■ Symposium „Verdacht auf Infarkt - akute und langfristige Konsequenzen“ , DGIM 2017; Mannheim 1 Pressekonferenz „1, 2 oder 3 - mit Spiolto® voll dabei!“, Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie; Stuttgart , März 2017, Veranstalter: Boehringer Ingelheim 2 Dr. Dirk Einecke Akutes Koronarsyndrom - _ „Wenn ein COPD-Patient unter erapie weiterhin Beschwerden hat und man die erapie noch optimieren kann, dann sollte man das tun“, meint Prof. M-i chael Dreher, Aachen. Das Problem: Viele Patienten klagen nicht. Sie haben sich arrangiert und körperlich eingeschränkt. Sie meiden Aktivitäten, die mit körperlicher Belastung einhergehen. Das verändert ganze Familien. Hinzu kommen o‡ Depressionen. Den größten Verlust der Lungenfunktion erleiden COPD-Patienten in den frühen Krankheitsstadien. Deshalb ist es wichtig, möglichst früh möglichst nachhaltig zu therapieren, betonte Dreher. Im GOLD-Stadium B mit Symptomen, aber ohne Exazerbationen „behandeln wir mit den langwirksamen Bronchodilatatoren LAMA oder LABA, und wenn die Beschwerden persistieren, mit der Kombination“, so Dreher. Die LAMA/LABAKombination, wie z.B. Tiotropium/Olodaterol (Tio/Olo, Spiolto® Respimat®), sei die bevorzugte Dauertherapie für symptomatische COPD-Patienten, so Dreher. Gegenüber der Monotherapie verbessert sie Lungenfunktion, Lu‡not, körperliche Belastbarkeit, Alltagstauglichkeit und Lebensqualität. Nicht minder wichtig sind nicht-medikamentöse Maßnahmen – Rauchstopp, gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität. Die starke Bronchodilatation und die damit einhergehende Entblähung der Lunge versetzen den Patienten häužg erst in die Lage, sich körperlich zu belasten. Dies zeigten die beim Europäischen Lungenkongress (ERS 2016) präsentierten Ergebnisse der PHYSACTO®-Studie mit 303 COPD-Patienten. Im Vergleich zu Behandlungsgruppen mit Placebo, Tiotropium oder Olodaterol verbesserten Patienten mit der dualen Bronchodilatation Tio/Olo ihre körperliche Belastbarkeit und ihr Aktivitätsniveau signižkant deutlicher. sorptionshemmer Ezetimib jedoch deutlich e§ektiver als eine weitere Dosiserhöhung des Statins. „Ezetimib wirkt sehr verlässlich, Sie können damit das LDL um über 25% senken“, erklärte Dechend. Das entspreche einer Verdreifachung der Atorvastatindosis. Mit Ezetimib hemme man die Darmresorption von Cholesterin, entsprechend etwa 30% der LDL-Gesamtmenge. „Wir haben in Jahrzehnten über die Cholesterinbiosynthese gelernt, dass wir beide Mechanismen e§ektiv hemmen müssen, um das Cholesterin e§ektiv zu senken“, so Dechend weiter. Die IMPROVE-IT-Studie habe dežnitiv belegt, dass die Zugabe von Ezetimib zu einem Statin durch die damit verbundene weitere LDL-Senkung auch unter den Zielwert von 70 mg/dl kardiovaskuläre Endpunkte reduzieren kann. Dies spiegelt sich in einer Zulassungserweiterung bei KHK und akutem Koronarsyndrom für Ezetimib wider, das auch in einer Fixkombination mit Atorvastatin (40 mg Atorvastatin, 10 mg Ezetimib, Tioblis®) verfügbar ist. Um die Adhärenz der Patienten zu steigern – was bei der Lipidsenkung von großer Bedeutung ist – stellt Berlin-Chemie das produktneutrale eraKey®Onlineportal (www.therakey.info) zur Verfügung. Durch Schaukarten, Praxisposter und Broschüren für insgesamt acht Indikationen kann die Gesundheitskompetenz chronisch Kranker gestärkt werden. a ilt o o F r/ a m e r u a © „Runter von der Couch“, das ist bei COPDPatienten oft der schwerste Schritt. _ Bei einer Statintherapie besteht ein dosisabhängiger E§ekt auf die Mortalität bei Patienten mit Atherosklerose, berichtete Prof. Dirk Westermann, Hamburg-Eppendorf. In einer Analyse der Daten von über 500.000 Patienten war eine hochdosierte Statinbehandlung der erapie mit geringeren Statindosierungen und v.a. einer nicht vorgenommenen Statingabe hinsichtlich der Mortalität über mehr als 500 Tage klar überlegen. Auch in der Nachsorge von ACS-Patienten mit stabiler KHK sind neben einer Plättchenhemmung vor allem Statine essenziell, ergänzte PD Ralf Dechend, Berlin. Sinkt unter Standarddosierungen – für Atorvastatin 40 mg – das LDL-C jedoch nicht auf den Zielwert, ist eine synergistisch wirkende Kombination mit dem CholesterinreMöglichst niedrige LDL-Spiegel – bei ACS ein Muss


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Dr. Dirk Einecke. COPD-Patienten mit Bronchodilatatoren mobilisieren, MMW - Fortschritte der Medizin, 2017, 70-70, DOI: 10.1007/s15006-017-9963-0