Händedruck verrät Risiko für Thrombose

CME, Aug 2017

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Händedruck verrät Risiko für Thrombose

Antikoagulation lohnt auch nach Hirnblutung Vorhofflimmern m ceo . b t/skca15ood . 8 1 9 n o t an © … sollten expositionelle und dispositionelle Risikofaktoren für venöse Thromboembolien bei Jugendlichen, sobald sich erste Pubertätszeichen zeigen, wie bei Erwachsenen bewertet werden. - …. ist im vergangenen Jahrzehnt die Mortalität der akuten Lungenembolie weltweit zurückgegangen, gleichzeitig ist jedoch die Fallzahl kontinuierlich gestiegen. Als mögliche Ursache gilt Überdiagnostik durch die breite Verfügbarkeit der Computertomografie. … geht eine ausgeprägte Varikosis nur mit einem geringen Risiko, starkes Übergewicht (BMI über 30 kg/m2) dagegen mit einem mittleren Risiko für venöse Thromboembolien einher. bs Punkte sammeln in der Sommerakademie mit e.Med Auch 2017 haben wir in der Sommerakademie ausgewählte CME-Kurse für Ihre hausärztliche Fortbildung zusammengestellt. Zum Thema „Schlaganfall/Thrombose“ finden Sie unter http://bit.ly/2hFwgdK aktuell den Kurs „Thromboembolische Ereignisse bei Adipositas – Leitsymptome schwerer erkennbar “ Zur Teilnahme benötigen sie ein e.Med-Abo, mit dem sie Zugang zu allen Inhalten auf SpringerMedizin.de erhalten. Nutzen Sie die Sommerzeit, um CME-Punkte zu sammeln und um sich schnell und effizient fortzubilden. Testen Sie SpringerMedizin.de 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich mit dem e.Med-Abo: http://bit.ly/2vhm8el Überleben Patienten mit Vorhofflimmern eine Hirnblutung, senkt eine frühe Wiederaufnahme der oralen Antikoagulation (OAK) die Sterberate und die Schlaganfallrate. Glaubt man den Resultaten einer Analyse von drei Beobachtungsstudien, die bei der 69. Jahrestagung der American Academy of Neurology in Boston vorgestellt wurden, sollten Ärzte nach dem überstandenen Ereignis bald wieder mit der OAK beginnen: Die Sterberate innerhalb eines Jahres und die Schlaganfallrate sind dann deutlich geringer als ohne OAK. Ausgewertet für die Analyse wurden Angaben zu 1000 Patienten mit Vorhof‡immern, die eine intrazerebrale Blutung (ICH) überlebt hatten. Alle Patienten waren zuvor aufgrund eines VorhoŽimmerns mit Vitamin-K-Antagonisten oder neuen oralen Antikoagulanzien behandelt worden. Nur bei 179 Patienten begannen die Ärzte später wieder mit einer OAK. Deren Schicksal wurde mit dem von 462 Patienten verglichen, die keine erneute OAK erhielten, aber bezüglich Alter, Schwere der Hirnblutung und Zustand bei der Klinikentlassung sowie Blutungsrisikofaktoren vergleichbar waren. Im Laufe eines Jahres starben etwa 30% aller Patienten, rund 5% erlitten eine erneute Hirnblutung, 5–10% einen ischämischen Schlaganfall. 40–50% zeigten ein relativ gutes funktionelles Ergebnis (mRS-Wert 0–3). Die Wahrscheinlichkeit (OR) für ein gutes Ergebnis nach einem Jahr war bei Patienten mit erneuter OAK vierfach höher als bei denen ohne OAK, und zwar unabhängig vom Ort der Hirnblutung. Die Sterberate war mit OAK deutlich geringer (OR = 0,29 für nichtlobäre und 0,26 für lobäre Blutungen). Schlaganfälle jeglicher Art traten mit OAK nur etwa halb so häu£g auf. Signi£kant seltener (minus 60%) kam es dagegen zu ischäm-i schen Schlaganfällen. mut Fall-Kontroll-Studie Händedruck verrät Risiko für Thrombose Alte Menschen mit schwachem Griff sind vermehrt gefährdet, eine venöse Thromboembolie zu erleiden. Im Alter steigt das Risiko für venöse ¤romboembolien (VTE) steil an. Besonders gefährdet sind einer Fall-Kontroll-Studie zufolge Menschen mit altersbedingten funktionellen Einschränkungen [ 1 ]. Bei einer verminderten Kompetenz in mindestens zwei Alltagsaktivitäten war eine ¤rombose bei über 70-Jährigen fast dreimal so wahrscheinlich wie ohne eine solche Einschränkung. Eine Mobilitätseinschränkung, bei der die Senioren nicht länger als 15 Minuten außerhalb ihres Zuhauses gehen konnten, verdreifachte das Risiko. Menschen, die mindestens 20 Stunden in Bett oder Sessel verbrachten, hatten ein viermal so hohes Risiko wie Gleichaltrige, die sich dort maximal 14 Stunden au¬ielten. Eine Grei®ra¯ unterhalb der 15. Per zentile war mit einem mehr als doppelt so hohen Risiko verknüp¯ wie ein stärkerer Gri°. Kamen alle vier Funktionseinbußen zusammen, lag das VTE-Risiko 25-mal so hoch wie bei intakten Funktionen. bs 1. J Am Geriatr Soc 2017 , online 9 . Juni


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bs. Händedruck verrät Risiko für Thrombose, CME, 2017, 52-52, DOI: 10.1007/s11298-017-6291-8