Statistik zeigt große Unterschiede

Der Freie Zahnarzt, Aug 2017

sas

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Statistik zeigt große Unterschiede

Zahlen des Monats Maxi-Duden Rund 5.000 neue Stichwörter stehen im neuen Duden, der Anfang August in 27. Au age erschienen ist und 1.264 Seiten umfasst. Das deutsche Rechtschreibwörterbuch hat damit erstmals 145.000 Einträge, das sind Medienberichten zufolge fünfmal so viele wie bei seiner Ersterscheinung im Jahr 1880. Wie sehr sich die Sprache verändert hat, zeigen neue Begriˆe wie „Flüchtlingskrise“ und „Fake-News“ sowie Wortschöpfungen wie „Späti“ und „Sel‘e“, die ab jetzt im Duden stehen. Minijobber Es gibt in Deutschland sehr viele Men schen, die sehr wenig Geld verdienen. Fast jeder vierte abhängig Beschä”igte – genau 23 Prozent – hat nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit Ende 2016 in einem Minijob gearbeitet. Das ist eine Beschä”igung in einem Arbeitsverhältnis, in dem das regelmäßige Arbeitsentgelt einen gesetzlich de‘nierten Höchstbetrag von 450 Euro nicht übersteigt. 60 Prozent der geringfügig Beschä”igten sind Frauen. 22 Prozent der Minijobber waren älter als 60 Jahre. Moderner Sport? Beim Sport muss man schwitzen und außer Atem kommen? Das war früher so. Heutzutage gilt der sogenannte ESport als o›zielle Sportart. Nach einer Umfrage des Digitalverbandes Bitcom ist jeder fün”e Deutsche der Meinung, dass E-Sport ebenso eine Sportart ist wie Fußball, Handball oder Schwimmen. Unter „Gamern“ ist sogar jeder Dritte davon überzeugt. Beim E-Sport geht es darum, im Wettbewerb Computer- und Videospiele im Einzel- und Mehrspielermodus auszutragen. Die Spieler üben eine Sportart virtuell aus. Da bleiben sie trocken und bekommen keine Blessuren. mf Einnahme- und Kostenstruktur von Arzt- und Zahnarztpraxen Nur allzu häu‘g werden Ärzte und Zahnärzte von der Politik über einen Kamm geschoren. Praxis ist Praxis – alles gleich, so das Credo. Dass es genau so eben nicht ist, und die Zahnärzte eher immer „großzügig“ – allerdings nicht immer von Vorteil – in der Gesundheitspolitik mitreguliert werden, ist seit Langem die Einschä-t zung des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ). Das jüngste Beispiel dafür, dass sich niedergelassene Zahnärzte von ihren niedergelassenen ärztlichen Kollegen deutlich unterscheiden, stammt vom Statistischen Bundesamt (Destatis), das sich eingehend mit der Kosten- und Einnahmestruktur von Arzt- und Zahnarztpraxen beschä”igt hat. Vor allem bei den Einnahmen aus der Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) zeigten sich erhebliche Unterschiede: Niedergelassene Ärzte erzielen laut der Statistik (Bezugsjahr 2015) 70,4 Prozent ihrer Einnahmen aus der Kassenabrechnung und nur etwas mehr als ein Viertel aus Priva-t abrechnungen. Bei den Zahnarztpraxen sieht dies ganz anders aus: 48,7 Prozent der Einnahmen werden aus der Kassenabrechnung generiert und gut die Häl”e aus Privatabrechnungen. Nicht nur hinsichtlich der Einnahmen unterscheiden sich die beiden Berufsgruppen, sondern auch in der Kostenstruktur der Praxis: 507.000 Euro nimmt eine Arztpraxis laut Destatis durchschnittlich jährlich ein, bei einer Zahnarztpraxis sind dies 594.000 Euro. Doch während die Durchschnittsarztpraxis „nur“ rund 52 Prozent Kosten hat, liegen diese in der Zahnarztpraxis bei 64 Prozent. Der Reinertrag einer Zahnarztpraxis fällt also trotz höherer Einnahmen deutlich geringer aus als bei einer Arztpraxis. Nun erscheinen diese Zahlen so oder so abenteuerlich hoch, doch die Statistiker haben alle Praxen aller Fachrichtungen einbezogen und dann in Tabellen weiter aufgeschlüsselt. sas


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sas. Statistik zeigt große Unterschiede, Der Freie Zahnarzt, 2017, 8-8, DOI: 10.1007/s12614-017-6930-1