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CME, Aug 2017

Springer Medizin

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PLoS One 40 plus und Atemnot: Ist es eine COPD? COPD-Screening 0 0 Übersicht COPD - Diagnostik, Prävention und Therapie“ ... weist jeder sechste Patient mit akuter Exazerbation einer COPD (AECOPD) in der CT-Pulmonalisangiografie eine Lungenembolie auf. manns, Medizinische Klinik und Ambulante Pneumologische Rehabilitation in Leverkusen, in der Kongress-Ausgabe der Ärzte Zeitung vom 23.03.2017 zum 58. Kongress der Deutschen Gesellscha für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Nach einem 2016 aktualisierten Cochrane-Review lässt sich die Anzahl der Rehospitalisationen nach akuter Exazerbation durch eine Rehabilitationsmaßnahme senken, schreibt Spielmanns. Reduziert wird dadurch außerdem die Rate erneuter Exazerbationen nach durchgemachter akuter Exazerbation. Das hat der Leverkusener Pneumologe in einer eigenen prospektiven Studie über ein Jahr herausgefunden: Die durchschnittliche Anzahl der Reexazerbationen sank in der Rehabilitationsgruppe von 2,67 auf 0,97, in der Kontrollgruppe blieb die Exazerbationsrate in etwa gleich. In der Rehabilitationsgruppe konnte die Anzahl der erneuten Exazerbationen insgesamt durchschnittlich um 54% gesenkt werden. Durch eine Rehabilitationsmaßnahme lassen sich sowohl die körperliche Leistungsfähigkeit als auch die Be«ndlichkeit und die Symptomatik bei COPD-Patienten deutlich verbessern. Nach einer neueren kontrollierten Studie gilt das auch für die Lungenfunktion, so Spielmanns. Ingrid Kreutz - ... erhöhen Hitzewellen das Sterberisiko bei COPD, teilt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) mit. Sie erhöhen das zusätzliche tägliche Sterberisiko COPDKranker um bis zu 14%, bei längeren Hitzewellen um bis zu 43%. ao ilt it/Fo voo f © ... ist das COPD-Risiko bei Rauchern und Ex-Rauchern, die ≥ 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag essen, gegenüber NieRauchern nur 7,5- bzw. 2,6-fach erhöht. Bei Rauchern und ExRauchern, die das nicht schaffen, ist das Risiko hingegen 13,5- bzw. 6-fach höher. Punkte sammeln in der Sommerakademie mit e.Med Auch 2017 haben wir in der Sommerakademie ausgewählte CME-Kurse für Ihre hausärztliche Fortbildung zusammengestellt. Zum Thema „COPD“ finden Sie unter http://bit.ly/2hFwgdK aktuell den Kurs Zur Teilnahme benötigen sie ein e.Med-Abo, mit dem sie Zugang zu allen Inhalten auf SpringerMedizin.de erhalten. Nutzen Sie die Sommerzeit um CME-Punkte zu sammeln und um sich schnell und effizient fortzubilden. Testen Sie SpringerMedizin.de 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich mit dem e.Med-Abo: http://bit.ly/2vhm8el Es wird geschätzt, dass die Häl e aller COPD-Patienten nicht diagnostiziert und damit nicht erkannt wird. Die Erkrankung verläu aber meist progredient. Es ist daher wichtig, bei Personen im Alter > 40 Jahren mit Atemnot, Husten und/ oder Auswurf zu klären, ob eine COPD vorliegt und falls ja, den Patienten adäquat zu behandeln, raten Prof. Heinrich Worth, Facharztforum Fürth, und Dr. Peter Kardos, Lungenpraxis am Maingau Krankenhaus Frankfurt [1]. Ein Screening beschwerdefreier Personen auf COPD anhand von Fragebögen und Spirometrie halten die Pneumologen wegen des fehlenden Nachweises positiver E”ekte auf den Krankheitsverlauf, die Prognose und die Lebensqualität bei hohem Aufwand nicht für sinnvoll. Bei über ein Screening diagnostizierten COPD-Patienten sei durch den Einsatz von Bronchodilatatoren mit und ohne inhalativen Kortikosteroiden zwar eine Reduktion der Exazerbationsraten zu erwarten, deren klinische Relevanz sei angesichts niedriger Exazerbationsraten bei Patienten mit gering- und mittelgradiger COPD aber fragwürdig. ikr 1. Pneumologe 2017;14:149-52 Cochrane-Review Nach der Reha weniger Exazerbationen Durch eine pneumologische Reha lässt sich die Zahl erneuter Rehos pitalisierungen nach Exazerbation deutlich senken. Exazerbationen stellen für Menschen mit COPD ein erhebliches Risiko dar. So beträgt die 30 Tage-Rehospitalisationsrate bei Patienten mit COPD-Exazerbationen etwa 18% [1]. Und bei solchen, die erneut stationär aufgenommen werden, steigt die Mortalität im Vergleich zu nicht erneut hospitalisierten Patienten um 20% innerhalb von einem Jahr. Somit stellt die Vermeidung einer erneuten Hospitalisierung nach akuter Exazerbation ein wichtiges Ÿerapieziel dar, schreibt Dr. Marc Spiel DATEN UND FAKTEN – bis um diesen Prozentsatz erhöht war in einer Metaanalyse bei COPD-Patienten das Risiko für die Entwicklung depressiver Symptome, wobei eine längere Krankheitsdauer sowie ein höherer Schweregrad diesen Trend zunehmend verstärkten. Umgekehrt zeigte sich in dieser Untersuchung auch, dass das Risiko für eine COPD bei Menschen mit Ängsten oder Depressionen im weiteren Verlauf um 43% erhöht war.


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Springer Medizin. 69%, CME, 2017, 8-8, DOI: 10.1007/s11298-017-6244-2