Der klinisch-wissenschaftliche Nachwuchs stellt sich vor

Somnologie, Sep 2017

Dr. rer. nat. Torsten Eggert, Sarah Terjung M. Sc.

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Der klinisch-wissenschaftliche Nachwuchs stellt sich vor

Der klinisch-wissenschaftliche Nachwuchs stellt sich vor 0 Ruhrland Klink, Abteilung für Pneumologie , Essen , Deutschland 1 Charité - Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health , Kompetenzzentrum Schlafmedizin, Berlin , Deutschland 2 Torsten Eggert 3 S. Terjung, M. Sc. Ruhrland Klink, Abteilung für Pneumologie Tüschener Weg 40 , 45239 Essen , Deutschland 4 Dr. rer. nat. T. Eggert Charité - Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health , Kompetenzzentrum Schlafmedizin Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin , Deutschland Sehr geehrte Leserinnen und Leser - der Nachwuchs ist das Kapital für die Zukunft. Diese Weitsicht gilt natürlich auch in der Wissenschaft. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass der Nachwuchsarbeit eine große Bedeutung zugeschrieben wird. Die DGSM bietet dem klinisch-wissenschaftlichen Nachwuchs eine Reihe von Fördermöglichkeiten: finanzielle Unterstützung von Projekten, Hospitationen und Kongressbesuchen; Workshops zur Weiterbildung; Verleihung von Auszeichnungen und Wissenschaftspreisen; Chancen zur Netzwerkbildung; Mitarbeit in den Arbeitsgruppen – und erstmalig nun sogar die Gelegenheit, ein Themenheft für die Somnologie mitgestalten zu dürfen. Viele Wege können in die spannende Welt der Schlafforschung und Schlafmedizin führen, weswegen auch der klinisch-wissenschaftliche Nachwuchs der DGSM sehr mannigfaltig aufgestellt ist. Der Gruppe gehören Studenten, Doktoranden und Postdoktoranden mit unterschiedlicher Berufserfahrung an. Wir sind Mediziner unterschiedlichster Fachrichtungen, Psychologen, Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler. Während sich einige von uns verstärkt für die klinische und/oder angewandte Forschung interessieren, fühlen sich andere zur Grundlagenforschung hingezogen. Bei dieser Vielfalt gestaltete es sich schwierig, einen gemeinsamen Schwerpunkt für dieses Themenheft zu finden. Wir haben daher entschieden, dass in dieser Ausgabe der Nachwuchs im Fokus stehen soll. Wir sehen dieses Themenheft als Chance, den Mitgliedern der DGSM den Nachwuchs etwas näher vorstellen zu können. Wir möchten Ihnen einen Einblick verschaffen, woran im Nachwuchsbereich geforscht wird und welche Inhalte die jungen Kollegen und Kolleginnen rund um das Thema Schlaf bewegen. Daher sind wir sehr stolz darauf, Ihnen in diesem Heft vier sehr interessante Beiträge von Nachwuchsautoren präsentieren zu können. Der Originalbeitrag von Claßen et al. beschäftigt sich mit dem Einfluss positiv-kognitiver Interventionen auf die Schlafqualität und auf das Wohlbefinden. Die Idee besteht darin, den förderlichen Einfluss positiver Pre-Sleep-Cognitions mithilfe der bereits validierten Übung Drei glückliche Momente nachzuweisen. Die teilnehmenden Probanden erhielten die Hausaufgabe, die Intervention zuhause durchzuführen. Bereits nach einer Interventionsdauer von sieben Tagen konnte ein positiver Interventionseffekt beobachtet werden. Der zweite Originalbeitrag stammt aus der studentischen Initiative „Sleep & Dream“ der Universität Osnabrück, die sich eigenständig und selbstorganisiert mit der Schlaf- und Traumforschung befasst, wobei ein Schwerpunkt der Gruppe das luzide Träumen ist (eine Kurzvorstellung der Initiative finden Sie unter der Rubrik „Mitteilungen“). In einer doppelblinden randomisierten Studie haben Kern et al. das Nahrungsergänzungsmittel α-GPC, einem Vorgängerstoff des Acetylcholins, auf seine klartrauminduzierende Wirkung untersucht. Außerdem wurde überprüft, ob das Präparat einen Einfluss auf das Traumerleben hat. Der pupillographische Schläfrigkeitstest ist ein objektives Verfahren zur Messung von Tageschläfrigkeit. Anhand des Ausmaßes der Pupillenschwankungen in Dunkelheit, angegeben als Pupillenunruheindex, kann der Grad der Tageschläfrigkeit bestimmt werden. Wie groß die Variabilität des Pupillenunruheindexes sowohl zwischen Versuchspersonen als auch innerhalb einer Versuchsperson ist, wurde von Eggert et al. untersucht. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Pupillenunruheindex nicht nur ein State-, sondern auch ein Trait-Marker sein könnte. Marx stellt einen interessanten Fallbericht vor, bei dem ein älterer Patient mit einer schwer behandelbaren nichtorganischen Insomnie und einer komorbiden depressiven Episode mit der EyeMovement-Integration-Therapie behandelt wurde – und das mit bahnbrechendem Erfolg. Abschließend möchten wir uns noch bei allen Autoren und Gutachtern für ihr großes Engagement und ihre Leidenschaft bedanken. Ohne sie und ohne die Unterstützung der Herausgeber sowie des Vorstandes der DGSM wäre dieses Themenheft nicht möglich gewesen. Nun wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen! Ihre kommissarischen Sprecher der AG „Klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs“ Dr. rer. nat. Torsten Eggert Sarah Terjung, M. Sc. Korrespondenzadresse Interessenkonflikt. T. Eggert und S. Terjung geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. SpringerMedizin.de Lesen Sie Ihre Fachzeitschrift auch als ePaper! Als Abonnent können Sie Ihre Zeitschrift in verschiedenen Formaten lesen. Wählen Sie je nach Vorliebe und Situation aus, ob Sie die Zeitschrift als Print-Ausgabe, in Form von einzelnen Beiträgen auf springermedizin.de oder aber als komplette, elektronische ePaper-Ausgabe lesen möchten. Die ePaper sind die identische Form der gedruckten Ausgaben. Sie sind nutzbar auf verschiedenen Endgeräten wie PC, Tablet oder Smartphone Das sind die Vorteile des ePapers: D Das verlinkte Inhaltsverzeichnis führt Sie direkt zum gewünschten Beitrag. D Eine Suchfunktion ermöglicht das Auffinden von Schlagworten innerhalb der Zeitschrift. 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Dr. rer. nat. Torsten Eggert, Sarah Terjung M. Sc.. Der klinisch-wissenschaftliche Nachwuchs stellt sich vor, Somnologie, 2017, 171-172, DOI: 10.1007/s11818-017-0134-4