Überweisung nicht mehr ausdrucken

MMW - Fortschritte der Medizin, Sep 2017

Springer Medizin

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Überweisung nicht mehr ausdrucken

MMW Fortschritte der Medizin Überweisung nicht mehr ausdrucken - !MMW-Experte Walbert: Es werden jährlich rund 100 Millionen Überweisungen ausgestellt. Wie viele davon aufs Labor entfallen, kann ich nicht genau sagen. Aber schon die ökologische Dimension macht jede Maßnahme sinnvoll, die auf eine Einsparung an Papier abzielt! Man denke aber auch an die viele Zeit, die fürs Ausdrucken, Unterschreiben und Versehen mit Barcodes draufgeht. Dieser Faktor wird betriebswirtschaŠlich unterschätzt, weil es bisher keine Alternative gab. Für alle, die noch keine Online-Übermittlung praktizieren, sei allerdings erwähnt, dass dieser Weg mit höheren Standards zur Datensicherheit verbunden ist. Hier ist der Anbieter des Praxisverwaltungssystems (PVS) gefordert. Er muss für seine SoŠware ein von der KBV zerti–ziertes Modul anbieten. Für die digitale Signierung ist des Weiteren ein elektronischer Heilberufeausweis erforderlich. Um diesen einzulesen, braucht die Praxis ein geeignetes Kartenterminal. Hier gibt es im Augenblick noch kein vernünŠiges Angebot. Dies soll sich aber bald im Zusammenhang mit dem Start der Telematikinfrastruktur ändern. Die notwendige SignatursoŠware muss Inhalt des PVS sein. Das Programm muss außerdem eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung während der Übermittlung der Daten gewährleisten. Das hört sich nach viel Aufwand an. Ist das Ganze für die Praxis wirtschaŠlich? Auf die Dauer gesehen denke ich schon. z m o c . e b o d a . k t/sc o x ir e g a y o V © Rufen Sie an! Tel. 0 93 1 / 2 99 85 94 donnerstags, 13 bis 15 Uhr ?Dr. J. G., Hausarzt-Inter nist, Nordrhein: Wir übermitteln in unserer Praxis die gewünschten Laboruntersuchungen bereits seit längerem online. Jetzt soll es möglich sein, auf das Ausdrucken von Überweisungen zu verzichten. Ist das sinnvoll? Kämpfen wir weiter gegen das Papier! Kleinchirurgie kann attraktiv sein ?Dr. G. Z., Allgemeinarzt: Ich bin neu niedergelassen und möchte kleine Chirurgie anbieten. Was käme da in Frage? !MMW-Experte Walbert: In erster Linie die kleinchirurgischen Eingri›e des EBM-Abschnitts 2.3, also – mit Einschränkungen – die Nrn. 02 300– 02 312. Zur Chirurgie können auch noch die diagnostischen Punktionen nach den Nrn. 02 340 und 02 341 gezählt werden. Diese sind allerdings in der Präambel des Hausarztkapitels nicht aufgezählt und damit nur im Notfalldienst z. B. getrennte Räume für septische und aseptische Eingri›e. In der GOÄ werden viele Leistungen wie Anästhesie, Fädenziehen und Verbände, aber auch Wundversorgungen einzeln in der tatsächlich angefallenen Anzahl vergütet. Wenn dann zusätzlich penibel die anfallenden Kosten – soweit der § 10 dies zulässt – verrechnet werden, kann die kleine Chirurgie ein auch –nanziell attraktives Angebot sein. Natürlich ist das stark davon abhängig, ob im Einzugsbereich der Praxis eine beachtenswerte Anzahl von Privatpatienten zu erwarten ist. z


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Springer Medizin. Überweisung nicht mehr ausdrucken, MMW - Fortschritte der Medizin, 2017, 30-30, DOI: 10.1007/s15006-017-9994-6