Wer ist … Stefanie Speidel?

Im Focus Onkologie, Sep 2017

Springer Medizin

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Wer ist … Stefanie Speidel?

Im Focus Onkologie ? Wer ist ... Stefanie Speidel? Wie beginnen Sie Ihren Tag? 0 1 2 0 Wie beenden Sie Ihren Tag? 1 Speidel: O enheit , Humor, die Fähigkeit 2 Speidel: Mit Ka ee und Musik , da- nach geht's mit dem Fahrrad ins Wie halten Sie Balance in Ihrem Leben? - Büro. Was treibt Sie an? Speidel: Dem Patienten zu helfen – beispielsweise durch die Verknüpfung von grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung. Weiterhin ­nde ich es immer wieder motivierend, in einem interdisziplinären Team zu arbeiten und Menschen für unsere Fragestellungen und die Wissenschaft zu begeistern – sei es durch Lehre oder Kommunikation mit der Ö entlichkeit. Als Kind wollten Sie …? Speidel: Dank der Serie „Es war einmal das Leben“ Ärztin werden. Was beeindruckt Sie an anderen Menschen? über den Tellerrand hinauszuschauen, Begeisterungsfähigkeit, Engagement Worauf sind Sie besonders stolz? Speidel: Auf meine Familie und meine Gruppe, die mit mir nach Dresden gewechselt sind trotz attraktiver Alternativen. g iirs W é r d n A © Der Symbiose von Mensch und Maschine hat Prof. Stefanie Speidel ihre ganze bisherige Karriere gewidmet. Bereits für ihre Diplomarbeit beschäftigte sich die Informatikerin mit der visuellen Assistenz von Robotern. Danach wechselte sie zum Institut für Anthropomatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Anthropomatik ist das Fachgebiet für die genannte Symbiose. Die Schnittstelle zwischen Informatik und Medizin erforschte sie in ihrer Promotionsarbeit zur Analyse von endoskopischen Bildsequenzen für laparoskopische Assistenzsysteme. Danach wurde sie Nachwuchsgruppenleiterin für „chirurgische Assistenzsysteme“. Bildsysteme, die Operateure bei ihrer Arbeit unterstützen, stellt Speidel auch künftig in ihren Fokus. Seit April dieses Jahres ist sie die erste Professorin am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden. Beteiligt daran sind das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Universitätsklinikum Dresden, die TU Dresden und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Speidel widmet sich dort der „Translationalen Chirurgischen Onkologie“. Sie forscht z. B. an einer Datenbrille für Operateure, die bereits in Pilotstudien getestet wird. Was möchten Sie noch erreichen? Speidel: Dass unsere technischen Entwicklungen für die computergestützte Chirurgie im Sinne der translationalen Forschung in der klinischen Praxis eingesetzt werden, damit diese dem Patienten zugute kommen. Was war Ihre wichtigste Entscheidung? Speidel: Nach der Promotion trotz unklarer Perspektive in der universitären Forschung zu bleiben und das Margarete-von-Wrangell-Fellowship anzunehmen. Letztendlich hat diese Entscheidung den Weg für meine aktuelle Position geebnet. Speidel: Mit meiner Familie so oft es geht zu reisen und Neues zu entdecken. Speidel: Ich spiele mit meinem kleinen Sohn, tre e mich mit Freunden (oft kochen wir zusammen) oder treibe Sport.


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Springer Medizin. Wer ist … Stefanie Speidel?, Im Focus Onkologie, 2017, 79-79, DOI: 10.1007/s15015-017-3538-x