Ganzheitliche Lösungen mit messbarem Mehrwert

ProCare, Sep 2017

Springer Vienna

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00735-017-0797-x.pdf

Ganzheitliche Lösungen mit messbarem Mehrwert

Quelle: HARTMANN-Fachjournalistengespräch Ganzheitliche Lösungen mit messbarem Mehrwert 0 A ndreas Joehle (rechts) und Michal Krejsa , links Die Zahl der p egebedürftigen Menschen steigt. Damit sind auch steigende Kosten und ein erhöhter Bedarf an P egepersonen verbunden. Hohe Qualität in der Versorgung und ein erhöhtes Bewusstsein für Prävention wären Strategien, wie der Finanzierungsproblematik und dem Fachkräftemangel im Gesundheitssystem begegnet werden kann. Ganzheitliche Lösungen, die dem Kunden einen messbaren Mehrwert bringen, sind gefragt, unterstrichen Andreas Joehle, CEO der Hartmann Group, und Michal Krejsa, Geschäftsführer der Paul Hartmann GmbH, in einem Fachjournalistengespräch Anfang Juli in Wien. - procare aktuell lungen – sowohl der Kunden als auch der eigenen Mitarbeiter, die Einbindung der P egewissenschaft als Impulsgeber und Quelle für evidenzbasierte Ergebnisse und der Blick auf den gesamten erapieprozess in der jeweiligen Produktanwendung. „Der Schwerpunkt heißt Zusammenarbeit und Vernetzung“, so Joehle. Dafür wurde auch die Unternehmenskultur angepasst und dazu gehört auch die Förderung und Unterstützung des sozialen Engagements der Mitarbeiter beispielsweise in Form eines Gesundheitsprojekts in Zusammenarbeit mit CARE. Systemlösungen für die Kerngebiete Wundbehandlung, Inkontinenzhygiene und Infektionsschutz sind die Kerngebiete der Produktpalette von Hartmann, in denen Systemlösungen für den Kunden angeboten werden. Hier kommen durchaus auch digitale Anwendungen zum Einsatz, wenn sie die Produkte und deren Verwendung sinnvoll ergänzen. Beispielsweise gibt es im Bereich Wundversorgung eine App zur richtigen Vermessung der Wunde, wobei das Angebot der Wundau agen, im Gegensatz zum Trend einer großen – und damit häu g unübersichtlichen – Di erenzierung, auf zwei hydroaktive Wundau agen konzentriert ist. Ganz im Sinne der Vereinfachung. Damit kann die Mehrheit der Wunden erfolgreich behandelt werden. Im Segment der Inkontinenzversorgung geht es um eine möglichst ergonomische Anwendungsmöglichkeit der Produkte. Produktdesign gewinnt an Bedeutung. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die neuen Inkontinenzprodukte von Hartmann die Finger, die Hände und den Rücken der P egekräfte deutlich weniger bHm belasten und damit zu weniger krankNG heitsbedingten Ausfällen sorgen. GleichANM zeitig spart das Produkt etwa 20 Prozent TAR der benötigten Zeit, da nur vier statt acht LH Schritte beim Anlegen notwendig sind. U PA „Das ist auch für den Arbeitgeber rele:o© vant“, stellt Krejsa fest. Automatische t hoP Nachbestellungsketten sorgen für die reibungslose, zeitgerechte Versorgung. Das hochaktuelle ema der Antibiotikaresistenzen steht bei Hartmann schon im Schritt davor im Fokus: Hygienemaßnahmen könnten den Einsatz von Antibiotika drastisch reduzieren – allerdings: Die Compliance bei Hygienemaßnahmen, vor allem der Händehygiene, beträgt in Österreich nur 30 bis 40 Prozent. Um die Compliance zu erhöhen, hat man sich bei Hartmann überlegt, mehrere Stufen einzubauen, wie Joehle erklärt: In Form von Schulungen, Bedsite-Kanistern mit Desinfektionslösung und auch mit digitalen Weiterbildungen, Apps oder digitalen Datenvergleichen. Gleichzeitig muss auch die Hautfreundlichkeit des Produkts beachtet werden, um die Anwendung zu unterstützen. Ein Problem für die Anwender stellt in Österreich die Erstattungspraxis durch die Krankenhausträger oder auch die Krankenkassen dar. Das geltende System der Bestbieter, das lediglich über den Preis deniert wird, greife zu kurz, stellt Krejsa fest. Gefragt wären innovative Ansätze mit Mischformen der Finanzierung von Seiten der Kassen. In Österreich feiert Hartmann heuer sein 40-jähriges Jubiläum – mit 40 guten Taten seiner Mitarbeiter. Im kommenden Jahr feiert die gesamte Hartmann Gruppe bereits ihr 200-jähriges Jubiläum und im sozialen Gesundheitsengagement des Unternehmens steht 2018 Nepal mit mehreren Projekten im Bereich Hygiene und Wunde im Mittelpunkt. n SpringerMedizin.at Weitere Informationen unter: www.SpringerMedizin.at/


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00735-017-0797-x.pdf

Springer Vienna. Ganzheitliche Lösungen mit messbarem Mehrwert, ProCare, 2017, 9-9, DOI: 10.1007/s00735-017-0797-x