Kaffee hat keinen Einfluss auf die Manneskraft

MMW - Fortschritte der Medizin, Sep 2017

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Kaffee hat keinen Einfluss auf die Manneskraft

MMW Fortschritte der Medizin Kaffee hat keinen Einfluss auf die Manneskraft Prospektive Analyse Geteiltes Leid - Dem Kaffee wird mancher günstige Effekt auf die Gesundheit nachgesagt. Was das für Männer und besonders deren Potenz bedeutet, ist in einer prospektiven Studie untersucht worden. _ Speziell für Männer ist Ka ee aus mehreren Gründen ein interessantes Gebräu. Er enthält viele Polyphenole, kann den Testosteronspiegel erhöhen, führt zur Entspannung der kavernösen glatten Muskulatur und zur besseren Blutversorgung durch die penilen Arterien. All dies sollte sich günstig auf die Erektionsfunktion auswirken. In kleineren Querschnittsuntersuchungen hat sich auch tatsächlich eine inverse Bezieit/sckSeo hduenmg zwKisacheeenIttyaegGm kdoernsHuämu†gukneidt iillt/sshpp© gvDeoyznsefiugnte.rketkiotniler Forscher von der University of Texas in Houston haben den Zusammenhang nun i n einer prospektiven Studie mit mehr als 20.000 Teilnehmern (mittleres Alter 62 Jahre) der Health Professionals Follow-Up Study überprü•. Während der zehnjährigen Beobachtungsphase betrug die Inzidenz von erektiler Dysfunktion 34%. Eine Assoziation mit der Menge des täglich getrunkenen Ka ees war nicht festzustellen, weder im positiven noch im negativen Sinn. ■ rb ■ Lopez DS et al. Co ee intake and incidence of erectile dysfunction. Am J Epidemiol 2017, online 23. August Diabetes beim Partner erhöht das eigene Risiko Menschen, die mit einem Partner zusammenleben, bei dem kürzlich Diabetes diagnostiziert wurde, entwickeln viel häufiger ebenfalls einen solchen als Personen mit stoffwechselgesunden Partnern. _ Wenn bei einem Patienten ein Diabetes festgestellt wird, lohnt es sich, auch dessen Partner im Auge zu behalten. Zu dieser Überzeugung gelangten Wissenscha•ler von der Emory University in Atlanta, die in einer retrospektiven Kohortenstudie Daten von etwa 3,5 Millionen Personen des Kaiser Permanente Northern California (KNPC) aus den Jahren 2007 bis 2011 analysiert hatten. Bei den Partnern neu erkrankter Diabetiker ermittelten sie eine jährliche Diabetesinzidenz von 16,4/1.000/ Personen. Diese war fast elfmal so hoch wie die Erkrankungsrate von Menschen, deren Partner nicht an Diabetes litten, und nahezu doppelt so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung (8,3/1.000). Besonders anfällig für einen solchen „partnerscha•lichen Befund“ waren die Männer (22,4/1.000 vs. 12,8/1.000 weibliche Partner). In der multivariaten Analyse, in die sozioökonomische Faktoren sowie Lebensstil und gesundheitliche Aspekte ein©ossen, war die Erkrankungshäu†gkeit ein Jahr nach der Diabetesdiagnose des Partners immer noch um das 8,7-Fache erhöht. Auch drei Jahre nach der Diagnose zeigten sich noch deutliche Unterschiede gegenüber Paaren mit sto wechselgesunden Partnern (45/1.000 vs. 11,7/1.000). ■ st ■ Cunningham SA et al. Prev Med 2017, online 17. August Zusammen durch dünn - und dick.


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rb. Kaffee hat keinen Einfluss auf die Manneskraft, MMW - Fortschritte der Medizin, 2017, 9-9, DOI: 10.1007/s15006-017-9978-6