Frequenz der Migräneattacken durch Akupunktur deutlich gesenkt

Schmerzmedizin, Sep 2017

Dr. Barbara Kreutzkamp

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Frequenz der Migräneattacken durch Akupunktur deutlich gesenkt

Schmerzmedizin Frequenz der Migräneattacken durch Akupunktur deutlich gesenkt Studienbeginn und Woche 16 der Behandlung. Bei zu Studienbeginn vergleichbarer Attackenfrequenz bestanden in Woche 16 signi†kante (p < 0,001) Dioeerenzen zwischen den drei Gruppen. Die durchschnittliche Kopfschmerzhäu†gkeit pro Monat †el bei den Patienten in der Akupunkturgruppe um 3,2 (Standardabweichung [SD] 2,1), in der Scheinakupunkturgruppe um 2,1 (SD 2,5) und in der Wartelistengruppe um 1,4 (SD 2,5), entsprechend einer Dioeerenz von 1,1 Ereignissen pro Monat zwischen den Gruppe mit echter vs. Scheinakupunktur (95 %-Kon†ndenzintervall [KI] 0,4-1,9; p = 0,002) bzw. einer Dioeerenz von 1,8 Ereignissen zwischen den Gruppen mit echter Akupunktur vs. Wartelistengruppe (95%-KI 1,1-2,5; p < 0,001). Die Unterschiede zwischen Scheinakupunktur vs. Warteliste waren nicht signi†kant (Dioeerenz 0,7 Attacken, 95 %-KI -0,1 bis 1,4; p = 0,07). Auch die Schmerzintensität ging unter der Verumintervention deutlich zurück. Fünf Patienten der Verumakupunkturgruppe und zwei Patienten der Scheinakupunkturgruppe gaben leichte Nebenwirkungen an, davon drei VerumPatienten ein Kribbeln der Kopf-Akupunkturpunkte während der Nadelung. - Eten benötigt eine Prophylaxe. Pharin großer Anteil der Migränepatienmakotherapeutisch stehen unter anderem Topiramat, Metoprolol oder Propranolol zur Verfügung; limitiert wird deren Einsatz allerdings durch Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Fatigue oder Schlafstörungen. Insbesondere Migränepatienten mit Medikamentenunverträglichkeit wählen als Alternative häu†g die Akupunktur – sowohl therapeutisch als auch prophylaktisch. Die Wirksamkeit ist in kleineren Studien belegt. In einer multizentrischen Studie sollte speziell der Prophylaxeaspekt der Akupunktur gezeigt werden. Rekrutiert wurden 249 erwachsene Patienten mit Migräne ohne Aura, die ambulant an drei Zentren für traditionelle chinesische Medizin in China betreut wurden. Randomisiert erhielten sie über vier Wochen an jeweils fünf Tagen entweder eine echte Akupunktur oder eine Scheinakupunktur, eine dritte Gruppe wurde in eine Warteliste eingetragen. Primäres Zielkriterium war die Veränderung der per Tagebuch aufgezeichneten Attackenfrequenz zwischen m o c .ilt a o o F /z iil s D t e m h e M ©


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Dr. Barbara Kreutzkamp. Frequenz der Migräneattacken durch Akupunktur deutlich gesenkt, Schmerzmedizin, 2017, 10-10, DOI: 10.1007/s00940-017-0629-x