EBM um acht Ziffern erweitert

Schmerzmedizin, Sep 2017

reh

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00940-017-0623-3.pdf

EBM um acht Ziffern erweitert

Schmerzmedizin EBM um acht Zi ern erweitert das Ende diese werden im neuen Abschnitt für die eine KV -Genehmigung vorlie- gen muss: - - Palliativmedizinische Erster- hebung ( Punkte Euro): Der Arzt L-Thyroxin dämpft Migräne - Bei Migränepatienten mit ausgeprägter Hypothyreose machen Ärzte oft gute Erfahrungen mit einer Levothyroxin-Behandlung. Ob eine solche Therapie auch Patienten mit subklinischer Hypothyreose nützt, haben Anastasie Bougea et al., Universität Athen, Griechenland, geprüft. Sie verabreichten das Medikament 45 - Neue Vergütung in der Palliativmedizin versprechen die acht neuen GOP. muss anhand eines Assessments den individuellen palliativen Bedarf des Patienten ermitteln und einen entsprechenden Behandlungsplan erstellen oder diesen aktualisieren. Einmal im Krankheitsfall ansetzbar. — 37302 – Zuschlag für den koordinierenden Arzt (275 Punkte; 28,96 Euro): Es geht vor allem um die Gestaltung der Zusammenarbeit mit Palliativdiensten, SAPV-Teams und Hospizdiensten. Der Zuschlag wird zur Versicherten- oder Grundpauschale gezahlt. — 37317 – Zuschlag Erreichbarkeit/Besuchsbereitschaft (1425 Punkte, 150,05 Euro): Für die telefonische Erreichbarkeit und Besuchsbereitschaft außerhalb der Sprechstundenzeiten erhalten Ärzte eine einmalige Vergütung von 150 Euro (einmal im Krankheitsfall). Die Zeiten, wann der Arzt erreichbar ist, stimmt er mit den Patienten, den Angehörigen oder den P egekräften ab. — 37318 – Telefonische Beratung (213 Punkte, 22,43 Euro): Auch längere Telefonate mit P egepersonal, Angehörigen oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst außerhalb der Sprechstundenzeiten werden vergütet. Das Gespräch muss mindestens fünf Minuten dauern und die Leistung geht ins Tagesund Quartalspro¦l ein. Höchstens sieben Mal pro Fall berechnungsfähig. Ohne KV-Genehmigung abrechenbar: — 37305 – Zuschlag zum Hausbesuch (124 Punkte/ 13,05 Euro): Erfolgt die palliativmedizinische Betreuung des Patienten zu Hause, im P egeheim oder Hospiz, können Ärzte als Zuschlag zu den GOP 01410 und 01413 je vollendete 15 Minuten knapp 13 Euro berechnen. Die Leistung geht ebenfalls ins Tages- und Quartalspro¦l ein und darf pro Behandlungstag bis zu sechs Mal also für Besuche bis maximal 1,5 Stunden angesetzt werden. — 37306 – Zuschlag zu einem dringenden Hausbesuch (124 Punkte/13,06 Euro): kann im Unterschied zu 37305 nur einmal pro Besuch berechnet werden. Gilt nicht für Besuche im Rahmen des Not(fall)dienstes, der Notfallversorgung oder dringender Visiten auf der Belegstation. — 37320 – Fallkonferenz gemäß Anlage 30 BMV-Ä (64 Punkte/ 6,74 Euro): Diese GOP gibt es für die patientenorientierte Fallbesprechung unter der Beteiligung der notwendigen ärztlichen Fachdisziplinen und/oder weiterer komplementärer Berufe sowie mit P egekräften beziehungsweise Angehörigen. Die Leistung kann fünf Mal im Krankheitsfall angesetzt werden und gilt auch bei einer Konferenz per Telefon. Außerdem wird der EBM noch um eine Konsiliarärztliche Pauschale ergänzt, die GOP 37317 (106 Punkte/ 11,16 Euro). Diese Leistung steht nur konsiliarisch tätigen Ärzten mit der Zusatzweiterbildung Palliativmedizin zur Verfügung – und zwar dann, wenn sie von einem Haus- oder Facharzt wegen einer speziellen Fragestellung zu Rate gezogen werden, aber kein direkter Arzt-Patienten-Kontakt zustande kommt. (reh) a ilt o o F / n il o M it a K © Migränepatienten ohne Aura, bei denen TSH-Werte über 4,5 mU/l bei normalen T4-Werten gemessen wurde. Die Patienten bekamen zwei Monate lang 50–100 mg Levothyroxin pro Tag. Dabei ging die Schwere der Migräne auf einer 10-PunkteAnalogskala von 6,5 vor auf 1,2 Punkte nach der Behandlung zurück, die Zahl der monatlichen Migränetage sank von 14,7 auf 1,9. Beide Unterschiede waren statistisch signi¦kant. Die Studie liefere erste Hinweise, dass auch bei subklinischer Hypothyreose eine L-Thyroxin-Behandlung die Migränesymptome deutlich lindern könne, sagte Bougea auf dem europäischen Neurologenkongress in Amsterdam. Solche Hinweise müssten nun natürlich placebokontrolliert geprüft werden. (mut)


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00940-017-0623-3.pdf

reh. EBM um acht Ziffern erweitert, Schmerzmedizin, 2017, 6-6, DOI: 10.1007/s00940-017-0623-3