Familiale Pflege: „echt unersetzlich…!?“

Heilberufe, Sep 2017

Springer Medizin

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Familiale Pflege: „echt unersetzlich…!?“

Das P egemagazin „Wenn Schweigen gefährlich ist“ 0 Expertenstandard - Multimodale Therapie - Schmerz bei Demenz 1 Parkinson - Epilepsie - SHT 2 Die P egeKollegs im Monat November: Veranstalter der deutsch-österreichischenschweizerischen Gemeinschaftsaktion waren das APS (D), die Plattform Patientensicherheit (A) sowie die Stiftung für Patientensicherheit (CH). Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe unterstützt den Gedanken des Aktionstages warb bei der WHO dafür, den 17. September o¦ziell als „Internationalen Tag der Patientensicherheit“ anzuerkennen. (how) Neurologische Krankheiten - — Kommunikation im Gesundheitswesen – das war in diesem Jahr das Thema des 3. Internationalen Tages der Patientensicherheit (ITPS) am 17. September 2017. Unter dem Motto „Wenn Schweigen gefährlich ist“ waren Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und weltweit rund um den Aktionstag aufgerufen, zu zeigen, wie eine sichere Kommunikation im Gesundheitswesen funktionieren kann“, sagte Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS). Durchgeführt wurden Tage der oŸenen Tür, Podiumsdiskussionen sowie Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen. Hintergrund: Weltweit ereignen sich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa 43 Millionen Schadensfälle jährlich im Gesundheitswesen – statistisch gesehen sind davon 28,6 Millionen auf menschliche Fehler zurückzuführen und wären somit vermeidbar. Davon werden wiederum sieben bis 23 Millionen durch schlechte Kommunikation verursacht. Erste Online-Beratung für p egende Jugendliche gestartet — Jugendliche, die ihre Familienangehörigen p egen, werden in der ÖŸentlichkeit kaum wahrgenommen. Dabei sind es allein in Berlin schätzungsweise 30.000, die ihre chronisch kranken oder behinderten Eltern, Großeltern oder Geschwister versorgen. Mit der P ege tragen die jungen Menschen nicht nur eine hohe Verantwortung. Die Belastung durch die vielfältigen Aufgaben, die sie übernehmen, kann dazu führen, dass sie in ihrer persönlichen Entwicklung und auch hinsichtlich ihrer Bildungschancen beeinträchtigt werden. Bundesweit einmalig bietet die neue Onlineberatung „echt unersetzlich…!?“ unter dem Dach von „P ege in Not“ Unterstützung und Begleitung für Jugendliche und junge Erwachsene mit P egeverantwortung an. Neben der Onlineinformation und der persönlichen und telefonischen Beratung gibt es bei der Onlineberatung krankheitsübergreifend und anonym Hilfestellungen für BetroŸene. Benjamin Salzmann („echt unersetzlich...!?“) erläutert: „Das Internet ist für Jugendliche bei solch schambesetzen Themen ein sehr guter Zugangsweg. Durch die Anonymität der Onlineberatung fühlen sich betroŸene Jugendliche wohler, schwierige Themen wie Überlastung, Scham und Ängste anzusprechen. Auch bieten wir die Möglichkeit, Nordrhein-Westfalen Laumann will P egeberufe aufwerten — Der nordrheinwestfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht sich für eine Aufwertung der P egeberufe aus. Dafür sei auch eine eigene Interessensvertretung der Berufsgruppe notwendig. In einem Zeitungsinterview hat sich der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann (CDU), für eine eigene Interessenvertretung der P egeberufe in seinem Bundesland ausgesprochen. Dort, wo über P ege entschieden werde, sitze oftmals kein Vertreter aus der P ege mit am Tisch, kritisierte er gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. P egerichtlinien würden vor allem von Vertretern der Ärzte, Krankenkassen und Kliniken gemacht. Konkrete Aussagen zur Struktur einer beru ichen Interessenvertretung machte Laumann nicht. Das sei alleine die Entscheidung der P egenden. Von einer solchen Interessenvertretung verspricht sich Laumann eine Weiterentwicklung des Berufsbildes und dessen Kompetenzen. Der P egeberuf müsse auch für mehr Abitu rienten attraktiv werden. Rund 40% der Schulabgänger würden über eine Hochschulreife verfügen. (ne) jederzeit eine intensive, persönliche Beratung zu nutzen und wir geben ihnen die Möglichkeit, in Kontakt zu anderen betroffene Jugendlichen zu kommen.“ Träger von „P ege in Not“ ist das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. www.echt-unersetzlich.de Alles richtig? Die korrekten Antworten der P egeKollegs aus der Märzausgabe lauten: Nadelstichverletzung: Was tun? 1a, 2b, 3c, 4b, 5a, 6a, 7c, 8a, 9c, 10b Inkontinenz: Richtig handeln 1a, 2c, 3a, 4b, 5b, 6a, 7c, 8a, 9b, 10a Vorschau! Schmerztherapie optimieren


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Springer Medizin. Familiale Pflege: „echt unersetzlich…!?“, Heilberufe, 2017, 8-8, DOI: 10.1007/s00058-017-3017-y