Selektiver COX-2-Inhibitor als Generikum verfügbar

MMW - Fortschritte der Medizin, Oct 2017

Red

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs15006-017-0135-y.pdf

Selektiver COX-2-Inhibitor als Generikum verfügbar

MMW Fortschritte der Medizin Glukosesenkung ist nicht alles Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen - Seit Juni ist mit Etori 1 A Pharma® eine genersche Alternative zu Arcoxia® verfügbar. Etoricoxib gehört zur Gruppe der Coxibe bzw. der selektiven COX-2-Hemmer. Das Coxib ist indikationsgleich zum Erstanbieter. Coxibe sind eine Weiterentwicklung der herkömmlichen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Sie hemmen nur das Enzym COX-2, das bei Entzündungen eine Rolle spielt, und wirken so entzündungshemmend und schmerzlindernd. Das Enzym COX-1, das für den Schleimhautschutz und die Blutgerinnungsfähigkeit zuständig ist, wird nicht gehemmt. Der Vorteil der Coxibe gegenüber anderen NSAR ist daher, dass sie das Risiko für gastrointestinale Blutungen reduzieren. Zudem beeinflussen sie die Blutgerinnungsfähigkeit nicht. Weitere Informationen zum Produkt sind unter www.1apharma.de verfügbar. ■ Red. ■ Nach Informationen von 1 A Pharma Diabetes-Management _ Als weiterhin wichtigsten Blutzuckerparameter zur erapiesteuerung betrachtet Prof. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen, den HbA1cWert. „Der HbA1c-Wert ist nicht ganz perfekt, da er nur die Hyperglykämien der letzten drei Monate anzeigt“, sagte Jacob. Außerdem erfasse er keine Hypoglykämien, hyperglykämischen Spitzen und die mittlere Amplitude der Glukoseauslenkungen. Damit eigne sich der HbA1c-Wert nicht zur kurzfristigen erapiesteuerung. Allerdings bleibe er in den Leitlinien ein relevanter Parameter, da er einfach zu messen sei, Informationen zur Glukoselast liefere und eine Einordnung der Gefährdung aus der Epidemiologie erlaube. Ein HbA1c-Wert von 6,5–7,5% als erapieziel bei Diabetes werde in allen Leitlinien empfohlen, ebenso wie ein LDLCholesterin-Wert von < 70 mg/dl [Capatano AL et al. Eur Heart J. 2016; 37:2999– 3058]. Dabei habe sich der PCSK9-Hemmer Alirocumab (Praluent®) als e¥ektiv in der LDL-C-Senkung erwiesen, bemerkte Jacob. Ergebnissen der ODYSSEYDM-INSULIN-Studie zufolge, die bei der diesjährigen Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) präsentiert wurden, hätten 76,4% der Studienteilnehmer unter Alirocumab (75 mg, evtl. au¬itriert auf 150 mg/Woche) innerhalb von 24 Wochen einen LDL-C-Wert von < 70 mg/dl erreicht. In der Placebogruppe war dies nur bei 7,4% der Teilnehmer der Fall. ■ Anne Bäurle ■ Pressekonferenz „Diabetes to go – Diabetesmanagement: mehr als nur Blutzuckerkontrolle?“; Eppstein-Bremthal, August 2017 (Veranstalter: Sano…-Aventis) Arterielle Blutung aus einem Magengeschwür – unter einem Cox-2Hemmer ist das deutlich seltener. Neues Azol gegen systemische Mykosen Knochenmarktransplantierte und Keukämie-Patienten haben ein hohes Risiko, an invasiven Pilzinfektionen zu erkranken. Das Azol Isavuconazol (Cresemba®) hat in der SECURE-Studie gleichwertige Überlebensdaten gebracht wie Voriconazol. Isavuconazol lässt sich auch unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Es ist gut nierenverträglich und kann selbst bei Dialysepatienten eingesetzt werden. Ob Hauthypersensitivitäten bei dem neuen Azol ein Thma sind, lässt sich serzeit noch nicht abschließend beurteilen. ■ Red. ■ Nach Informationen von Basilea _ Zeigen sich Protonenpumpeninhibitoren (PPI) nicht ausreichend wirksam, setzen laut der Umfrage des Kompetenzteams Magen über 70% der Ärzte Phytopharmaka ein – entweder als Ergänzung oder als Ersatz. Phytotherapeutika mit Multi-Target-Ansatz wie die Iberis-amara-Kombination (Iberogast®) haben sich vor allem bei funktionellen MagenDarm-Erkrankungen wie der funktionellen Dyspepsie als e¥ektive und nebenwirkungsarme Alternative bewährt. Die neun Heilp³anzen greifen parallel an unterschiedlichen pharmakologischen Zielen an, z. B. an Kalziumkanälen, a¥erenten Nervenfasern und cholinergen Neuronen in Muskelzellen. So können die gestörte Motilität normalisiert, die Hypersensibilität verringert, die Säureproduktion gehemmt und Entzündungen entgegengewirkt werden. Der Muskeltonus im unteren Ösophagussphinkter nimmt zu, in Fundus und Korpus wird eine Relaxation beobachtet, im Antrum kommt es dagegen zu einer Motilitätssteigerung. Die Inhaltssto¥e sind schnell am Wirkort und können die Beschwerden bereits nach einigen Minuten vermindern [Vinson BR, Holtmann G. Digestive Disease Week. 2013; Abstract #1881]. Iberogast® ist das einzige in Deutschland für die Behandlung der funktionellen Dyspepsie zugelassene Phytotherapeutikum. Es wurde von der Experten kommission der DGVS (Deutsche Gesellscha¬ für Gastroenterologie, Verdauungs- und Sto¥wechselkrankheiten) in die Leitlinien und erapieempfehlungen zu funktionellen Dyspepsie aufgenommen. ■ Red. ■ Nach Informationen von Bayer Vital


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs15006-017-0135-y.pdf

Red. Selektiver COX-2-Inhibitor als Generikum verfügbar, MMW - Fortschritte der Medizin, 2017, 66-66, DOI: 10.1007/s15006-017-0135-y