Hohe Abtragsraten in kürzerer Zeit

JOT Journal für Oberflächentechnik, Oct 2017

Horst Honig Senior Sales Specialist

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Hohe Abtragsraten in kürzerer Zeit

Hohe Abtragsraten in kürzerer Zeit 0 Horst Honig, Senior Sales Specialist 3M Deutschland GmbH , Neuss Tel. 02131 142710 1 Reduzierte thermische Belastung 2 Präzise Formen statt zufälliger Brechung Durch Mikroreplikation entstehen exakt gleiche Schleifplättchen. Der Autor - Vielfältige Gründe machen einen Schleifprozess an Werkstücken erforderlich: spezielle Anforderungen an die Oberflächenstruktur, die Entfernung von Verunreinigungen, Anstrichen oder Rost, das Entgraten oder auch das Schleifen in eine bestimmte Form. Aber Schleifen kostet auch Zeit und damit Geld. Entscheidend für einen wirtschaftlichen Schleifprozess sind hohe Abtragsraten und damit effizientere Prozesse. Diese Abtragsraten erzielt das Schleifmittel Cubitron II von 3M durch die Mikroreplikation. Mikroreplikation in der Schleiftechnik bedeutet die milliardenfache exakte Fertigung einer winzig kleinen definierten Form eines Schleifkorns, das – auf ein Trägermaterial aufgebracht – einem Schleifmittel besondere mechanische Eigenschaften verleiht. Ursprünglich entwickelt wurde die Technik in den sechziger Jahren zur Herstellung flacher Kunststofflinsen für Tageslichtprojektoren. Im Laufe der Jahre zeigten sich vermehrt neue Anwendungsfelder für die innovative Technologie. Und eine davon ist das Schleifen mit hochpräzisem Schleifkorn. Für die Herstellung von Keramik-Schleifkörnern, die dann in Schleifscheiben und -bändern Verwendung finden, wird ein normalerweise geleeförmiges Rohmaterial gesintert, das heißt gebacken, nicht geschmolzen. Das dadurch entstehende sehr harte und sehr zähe Schleifmittel wird anschließend auf die gewünschSpeziell angepasste Schleifplättchen schneiden mit zwei scharfen Kanten durch das Werkstück. tung des Werkstücks. Restwärme wird im Span mit Cubitron II Schleifmitteln direkt aus dem Werkstück abgeführt, so dass Anlauffarben und Gefügeveränderungen sehr spät, wenn überhaupt auftreten. Weitere Einüsse auf den Schleifprozess Neben der Art und Form des Schleifkorns gibt es weitere Faktoren, die Dauer und Ergebnis eines Schleifprozesses beeinflussen, so zum Beispiel die Anzahl der Schleifkörner im Schleifmedium. Je weniger Schleifkörner, desto höher der Abtrag, da der Druck auf jedes einzelne Schleifkorn steigt. Das grobe Schruppen wird nochmals beschleunigt und geht einher mit einer etwas gröberen aber gleichmäßigen Oberfläche im Grobkornbereich. Mehr Schleifkörner im feineren Körnungsbereich bedeuten feinere Oberflächen. Hier ist hoher Spanabtrag unerwünscht, um eine dauerhafte Oberflächenverbesserung zu erzielen. // M 3 © M 3 ©


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Horst Honig Senior Sales Specialist. Hohe Abtragsraten in kürzerer Zeit, JOT Journal für Oberflächentechnik, 2017, 74-74, DOI: 10.1007/s35144-017-0322-9