Telemedizin: Bessere Versorgung auf dem Land?

pädiatrie: Kinder- und Jugendmedizin hautnah, Oct 2017

Dr. Beate Fessler

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Telemedizin: Bessere Versorgung auf dem Land?

Pädiatrie Mit den 5 Ps zur schmerzfreien Impfung Haas NA. Herz- und Gefäßerkrankungen und 0 B und Jugendmedizin wurde rasch 1 Schwalen S. Digitalisierung in der Medizin und 2 0 Hypertonie; Liebau MC. Nierenerkrankungen , und Hypertonie 1 eim Blick in die Zukunš der Kinderklar: Auch hier wird die Digitalisierung, Einzug halten, unter anderem in Form, der Telemedizin. Das hilš insbesondere, ländlichen strukturschwachen Gegenden, wo Ärzte Mangelware sind. Voraussetzung dafür aber ist ein schnelles Internet, dessen Ausbau Frau Prof. Dr. Susanne Schwalen von der Ärztekammer , Nordrhein, Düsseldorf, forderte. Bleibt, die Frage o”en, ob dadurch das Arzt-Patienten-Verhältnis leidet. Sicher dürše, sein, dass die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung nie aufgegeben werden, darf. Dr. Beate Fessler 2 die Veränderung der Rolle des Arztes Telemedizin; Bessere Versorgung auf dem Land? - SAngst vor der nächsten Impfung, das chmerzen, Stress und konsekutive sind nach Einschätzung des Berliner Kinderarztes Dr. Martin Terhardt die häu–gsten Nebenwirkungen von Impfungen. Weitgehend vermeiden kann man diese dann, wenn man die 5-P-Strategie in die Tat umsetzt. Wie man es nicht machen soll, hat Terhardt bei einer Impfsession im Rahmen der DGKJ-Jahrestagung anhand eines „Lehrvideos“ im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen geführt. Auch ohne Originalton dürše manchem der gut 300 Teilnehmer beim Betrachten eines auf dem Rücken –xierten und seines Schnullers beraubten Säuglings, dem ohne Elternund Körperkontakt von einer resolut agierenden Krankenschwester gleich fünf Impfsto›njektionen in nur vier vorhandene Extremitäten hineingedonnert wurden, eine Gänsehaut über den Rücken gelaufen sein. Entspannung gab es dagegen bei Ansicht eines zweiten Lehrvideos, bei dem ein an die mütterliche Brust angelegtes, vor der Impfung mit einem LidocainP¯aster an den beabsichtigten Einstichstellen versorgtes Baby von dieser Impfung praktisch überhaupt nichts mitbekam. In diesem Fall war die 5-P-Strategie vollständig umgesetzt worden: — Process strategies: Bereits vor der Impfung –ndet eine Beratung der Eltern über Möglichkeiten von Stress- und Schmerzreduktion statt — Physical strategies: Stillen, Füttern, aufrechte Position des Babys mit elterlichem Körperkontakt während der Impfung — Pharmacological strategies: Verwendung von topischen Anästhetika oder Zuckerlösungen — Psychological strategies: Kommunikation und geeignete Ablenkungsmanöver mit Spielzeug; in höherem Lebensalter besonders simpel der Blick auf das eigene Smartphone — Procedural strategies: geeignete Impftechnik etwa mit Verzicht auf über¯üssige Aspirationsmanöver, Verwendung von Mehrfachimpfsto”en, Hypertonie? Blutdruck richtig messen! Baufgrund wiederholter Blutdruck evor bei Verdacht auf eine Hypertonie messungen bei Kindern therapeutisch interveniert wird, muss die Diagnose durch eine ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung gesichert werden. Sie ist möglich ab einem Alter von 3–5 Jahren. Gemessen werden sollte tagsüber alle 15– 20 Minuten, in der Nacht alle 30 Minuten. Prof. Dr. Nikolaus Alexander Haas vom Klinikum der Universität München erläuterte, dass ein Verlust des „Dippings“, sprich: des physiologischen nächtlichen Blutdruckabfalls, ein wichtiger Prädiktor für Mortalität und kardiovaskuläre Morbidität ist. Zudem sollte der Blutdruck an allen vier Extremitäten gemessen werden, betonte Haas. „Da lassen sich schon viele Krankheiten herausdi”erenzieren.“ Häu–g ist eine Hypertonie bei Kindern mit einer chronischen Nierenerkrankung („chronic kidney disease“, CKD). Etwa die Hälše der Kinder mit chronischer Niereninsu›zienz unter einer konservativen oeerapie hat auch eine behandlungsbedüršige Hypertonie. Bei Kindern, die ein Nierenersatzverfahren benötigen, sind es 80 %. Bei CKD-Kindern wird laut PD Dr. Max Christoph Liebau vom Universitätsklinikum Köln eine strenge Blutdruckeinstellung empfohlen. Bei begleitender Proteinurie liegt das Ziel < 50. Perzentile. Die Hälše benötigt eine Mehrfachmedikation. Medikamente der ersten Wahl sind ACE-Hemmer und AT1-Antagonisten. In der frühen Phase können oeiazide wirksam sein, die aber bei einer glomerulären Filtrationsrate < 40–60 ml/min/1,73 m2 an E”ektivität verlieren. Dann können Schleifendiuretika zum Einsatz kommen. Dr. Beate Fessler k c o it S /s e g a m I y tt e G / a j o h c © schmerzhaše Impfsto”e am Schluss verabreichen Ein Mustervideo und weiteres Lehrmaterial sind unter folgenden Adressen zu –nden: www.youtube.com/watch?v= 5Oqa1Fag5eQ&t=576s und www.rki.de/ DE/Content/Infekt/Impfen/Stichwortliste/ S/Merkblatt.


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Dr. Beate Fessler. Telemedizin: Bessere Versorgung auf dem Land?, pädiatrie: Kinder- und Jugendmedizin hautnah, 2017, 59-59, DOI: 10.1007/s15014-017-1170-z